Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Verfasst: Mo 17. Feb 2014, 09:58
Das Bevorraten von was auch immer dient nur dazu, Zeit zu gewinnen.
Wer Futter für ein, zwei Jahre hat, kann ein, zwei Jahre lang üben, Futter anzubauen.
Nur: schwieriger wird es mit den Dingen, die man nicht anbauen kann, die sich aber auch verbrauchen, Verbauchsartikel halt für Haushalt, Körperpflege, Werkstatt, Stall.
Die muss man sich dann auch irgendwie verschaffen können, wenn sie aufgebraucht sind.
Und da hilft mMn der Selbständigkeit und dem TAuschhandel ungemein
- gesund sein und bleiben - also aktive Gesundheitspflege betreiben, auf allen Ebenen, jetzt schon!
- in einer guten tragfähigen Ehe (das Wort kommt von ewig) leben, besser noch, dazu in einer großen Sippe, blood ist thicker than water
- etwas können, das anderen Menschen hilft - Handwerk und Technik, Lebensmittelverarbeitung, Heilkunde
- etwas können, das anderen Menschen Spaß macht. Musil, Geschichten, Kunststückchen......
- gute Sozialkontakte aufbauen und pflegen, den Austausch von gegenseitiger Hilfe und Unterstützung fördern - jetzt schon!, das Ganze in Hörweite und im fußläufig erreichbaren Umfeld, nicht übers Internet!! Menschen, mit denen man Nächte durchgefeiert oder nen umgekippten Trecker aufgerichtet oder ausgebrochenen Tiere eingefangen oder ein Dorffest ausgerichtet oder ein feuer gelöscht hat, stehen einem vermutlich näher, als solche, mit denen man um den halben Globus chattet......
- etwas haben, das anderen hilft, vllt. ein SChweißgerät oder eine Wurstküche, Zuchttiere oder eine Mühle oder ein BAckofen oder eine Schachtel wiederverwendbarer Akupunkturnadeln
das mit der Selbstversorgung - nichts gegen ein bischen schrebergartenmäßiges Obst- und Gemüseanbauen, ein bischen Kleinvieh zum Eigenbedarf und ein wenig hauswirtschaftliche Vorratshaltung - halte ich für eine ganz kurze Sackgasse.
Nur im Austausch mit anderen Menschen führen wir ein menschenwürdiges Leben. Und wer zuerst daran denkt, was er anderen bieten kann, wird immer alles zurückbekommen was er braucht und nicht in seinem Garten wächst. Und das dürfte das allermeiste unseres täglichen Bedarfs sein, denn nur von Gemüse (ohne Öl, ohne Butter, ohne Sahne, letztere von Tieren, die vermutlich mit zugekauftem Futter ernährt werden....) wird man nicht satt und ein wenig mehr vom Leben zu haben als nicht verhungern dürfte schon erstrebenswert sein.
Futter für Mensch und Tier und Ofen und Auto sowie andere Verbauchsartikel zu bevorraten ist absolut sinnvoll, schon deswegen, um nicht dauernd einkaufen zu müssen.
Es entbindet einen aber nicht davon, sich darum zu kümmern, wie man bei stockendem Nachschub leben will.
Wer Futter für ein, zwei Jahre hat, kann ein, zwei Jahre lang üben, Futter anzubauen.
Nur: schwieriger wird es mit den Dingen, die man nicht anbauen kann, die sich aber auch verbrauchen, Verbauchsartikel halt für Haushalt, Körperpflege, Werkstatt, Stall.
Die muss man sich dann auch irgendwie verschaffen können, wenn sie aufgebraucht sind.
Und da hilft mMn der Selbständigkeit und dem TAuschhandel ungemein
- gesund sein und bleiben - also aktive Gesundheitspflege betreiben, auf allen Ebenen, jetzt schon!
- in einer guten tragfähigen Ehe (das Wort kommt von ewig) leben, besser noch, dazu in einer großen Sippe, blood ist thicker than water
- etwas können, das anderen Menschen hilft - Handwerk und Technik, Lebensmittelverarbeitung, Heilkunde
- etwas können, das anderen Menschen Spaß macht. Musil, Geschichten, Kunststückchen......
- gute Sozialkontakte aufbauen und pflegen, den Austausch von gegenseitiger Hilfe und Unterstützung fördern - jetzt schon!, das Ganze in Hörweite und im fußläufig erreichbaren Umfeld, nicht übers Internet!! Menschen, mit denen man Nächte durchgefeiert oder nen umgekippten Trecker aufgerichtet oder ausgebrochenen Tiere eingefangen oder ein Dorffest ausgerichtet oder ein feuer gelöscht hat, stehen einem vermutlich näher, als solche, mit denen man um den halben Globus chattet......
- etwas haben, das anderen hilft, vllt. ein SChweißgerät oder eine Wurstküche, Zuchttiere oder eine Mühle oder ein BAckofen oder eine Schachtel wiederverwendbarer Akupunkturnadeln
das mit der Selbstversorgung - nichts gegen ein bischen schrebergartenmäßiges Obst- und Gemüseanbauen, ein bischen Kleinvieh zum Eigenbedarf und ein wenig hauswirtschaftliche Vorratshaltung - halte ich für eine ganz kurze Sackgasse.
Nur im Austausch mit anderen Menschen führen wir ein menschenwürdiges Leben. Und wer zuerst daran denkt, was er anderen bieten kann, wird immer alles zurückbekommen was er braucht und nicht in seinem Garten wächst. Und das dürfte das allermeiste unseres täglichen Bedarfs sein, denn nur von Gemüse (ohne Öl, ohne Butter, ohne Sahne, letztere von Tieren, die vermutlich mit zugekauftem Futter ernährt werden....) wird man nicht satt und ein wenig mehr vom Leben zu haben als nicht verhungern dürfte schon erstrebenswert sein.
Futter für Mensch und Tier und Ofen und Auto sowie andere Verbauchsartikel zu bevorraten ist absolut sinnvoll, schon deswegen, um nicht dauernd einkaufen zu müssen.
Es entbindet einen aber nicht davon, sich darum zu kümmern, wie man bei stockendem Nachschub leben will.