Kosten und Ertrag vom Garten-(gemüse, obst.....)

hobbygaertnerin
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Re: Kosten und Ertrag vom Garten-(gemüse, obst.....)

#21

Beitrag von hobbygaertnerin »

Hallo Ina,
Bohnensamen habe ich eingefroren, soll gegen den Bohnenkäfer helfen, haben dann wieder wunderbar gekeimt.
Wegen der Haltbarkeit des Saatgutes, ich habe mir das Buch von Andrea Heistinger Handbuch ........ gekauft, aber ich muss zugeben, dass ich noch ganz in den Anfängen stecke.
Nachdem angeblich eine Weizensorte in einem Topf aus den ägyptischen Pyramiden wieder zum Keimen gebracht worden ist, muss es scheinbar doch Möglichkeiten geben, Saatgut auch nach längerer Zeit wieder keimfähig zu machen.
Die Samenbank in Norwegen wäre interessant, dort lagert der Schatz der Menschheit.
Adjua
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Re: Kosten und Ertrag vom Garten-(gemüse, obst.....)

#22

Beitrag von Adjua »

ina maka hat geschrieben:
hobbygaertnerin hat geschrieben:Und wegen Samen, ich habe heuer einen Rettich aussamen lassen, die Menge an Samen reicht für................ auf alle Fälle sehr lange.
hm - Samen halten aber nicht ewig.
Oder frierst du die ein?
Wozu gibt's ein Samentauschpaket? :grinblum:

Im übrigen ist es sortenspezifisch, wie lange Samen halten. Was schlecht hält, sind Pastinaken.
Picassa

Re: Kosten und Ertrag vom Garten-(gemüse, obst.....)

#23

Beitrag von Picassa »

Wir überlegen gerade, ob wir uns einen kleinen Gefrierschrank zulegen sollen (neben den drei Gefrierschubladen, die wir schon haben).

Im Prinzip will ich so viel frisches Gemüse wie möglich SOFORT verbrauchen und - angesichts der Stromkosten - weniger einfrieren oder einmachen.
Im Winter TK-Gemüse zuzukaufen, finde ich ganz ok. Ob das teurer ist als eigenes Gemüse einzulagern, weiß ich nicht, ich glaube eher nicht.
Aber wohin dann mit dem überschüssigen frischen Gemüse? Alles verschenken? Straßenverkauf ist hier nicht so gut möglich, man müsste sich schon wirklich dazu setzen, damit nicht alles geklaut wird.
Rein aus Kostengründen würde ich sagen, keinen extra Tiefkühler. Mhhhhhh. Grübel.

Wir wollen möglichst viel anbauen, das man gut lagern kann, Kartoffeln zum Beispiel, Äpfel, Zwiebeln. Wurzelgemüse hatten wir dieses Jahr noch nicht, soll aber im nächsten Jahr kommen. Mit Gemüse, dass auch in der kalten Jahreszeit halbwegs gedeiht (z.B. Grünkohl, Rosenkohl, Feldsalat, Lauch) experimentieren wir noch.

Von allem halt möglichst soviel anbauen, wie wir frisch verbrauchen können.
Den einen oder anderen Überschuss einzufrieren oder einzukochen ist ok, aber nicht in Unmengen.
Man weiß natürlich nie im Voraus, wie das Gartenjahr wird und was gut oder schlecht oder gar nicht gedeiht.
unkrautaufesserin
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Re: Kosten und Ertrag vom Garten-(gemüse, obst.....)

#24

Beitrag von unkrautaufesserin »

Ich koche so viel wie möglich an Vorräten ein.

Jaa, man hat beim Kochen den Energieaufwand. Aber dafür spart man die Energie später bei der Zubereitung.
Und man kann die Arbeit doch ein bißchen auf die Zeiten verschieben, wenn sie gut paßt.
Klar läuft in der Erntezeit der Einkochtopf laufend. Aber wenn ich mal Streß habe, das Essen auf den Tisch zu bringen, mache ich ein paar Gläser auf und muß nur noch heißmachen, nicht mehr weichkochen... vor allem sonntags praktisch. Da gibt es oft Nudeln und Gulasch aus dem Glas dazu.

Die Gläser kann man viele Jahre verwenden, außer man ist schusselig und hat Steinfußboden...
Und wenn der Strom ausfällt, bleiben die Vorräte haltbar.
In der Gefriertruhe sind bei uns nur Hackfleisch, Schnitzel, Brötchen und Eiskrem... :)

Liebe Grüße, M.
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Thomas/V.
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Re: Kosten und Ertrag vom Garten-(gemüse, obst.....)

#25

Beitrag von Thomas/V. »

Hi, Picassa!
Rein aus Kostengründen würde ich sagen, keinen extra Tiefkühler. Mhhhhhh. Grübel.
Unsere Truhe ist im Stromverbrauch bei ca. 1/3 der Kosten vom 4-Fächer-Gefrierschrank, den wir auch noch haben.
Wir kaufen 1x pro Woche ein und frieren z.B. Brot gleich ein.
Ohne die TK-Geräte könnte ich keine Hühner und Kaninchen fürs ganze Jahr bevorraten.
Ebenso bekomme ich nur 1x im Jahr ein Lamm vom Hobbyhalter. Das muß auch fürs Jahr reichen.
Dann haben wir auch noch Frost-Hundefutter eingelagert. Und natürlich noch Beeren und Gemüse.
Wir sind der Meinung, das z.B. Obst und Gemüse durch Einfrieren wesentlich mehr Vitamine enthalten, als wenn es stundenlang eingekocht wird.
Insofern finde ich, das die Zeitersparnis die Kosten aufwiegt, denn wenn ich Geld verdienen muß, hab ich keine Zeit mehr...
Für längere Stromausfälle hab ich mir ein Notstromaggregat gekauft, damit kann ich notfalls die TKer betreiben.
Neben Waschmaschine empfinden wir die TKer als die wichtigsten elektrischen Geräte im Haus.
Genaus so wenig, wie meine Frau stundenlang Wäsche mit der Hand würde waschen wollen, würden wir tageweise stundenlange "Einweckorgien" feiern wollen.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
Picassa

Re: Kosten und Ertrag vom Garten-(gemüse, obst.....)

#26

Beitrag von Picassa »

Stimmt, dass Einkochen übernimmt etwas von der Zeit/Energie, die man sowieso für´s Kochen verwenden müsste.
Ich koche ja auch gerne für zwei oder drei Tage und friere die übrigen Portionen dann ein.

Thomas, wenn ich es richtig verstehe, sollten wir lieber an eine kleine Truhe statt an einen TK-Schrank mit Schubladen denken?
Und ja, eigentlich möchte ich gerne mal Wildfleisch einfrieren, evtl. könnte ich da was von einem Jäger aus der Nähe bekommen (dann in großen Portionen, also ohne Einfrieren ginge das in der Tat nicht).

Noch mal zurück zur Überschrift...
Wir essen mittlerweile Sachen, die wir ohne Garten gar nicht essen würden.
Z.B. habe ich noch nie Mangold im Geschäft liegen sehen. Auch bin ich nicht so für Süßes, also Marmelade würde ich mir niemals kaufen. Da wir nun aber so gut tragende Johannisbeersträucher haben, gibt´s natürlich auch jede Menge Marmelade, die dann auch gegessen werden will. Und da kann man auf jeden Fall sparen, denn Wurst- oder Käseaufschnitt geht schon ganz schön ins Geld.
Und heute habe ich zum Frühstück Gurkenbrot gegessen. Wieder Wurst und Käse gespart.
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Thomas/V.
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Re: Kosten und Ertrag vom Garten-(gemüse, obst.....)

#27

Beitrag von Thomas/V. »

Thomas, wenn ich es richtig verstehe, sollten wir lieber an eine kleine Truhe statt an einen TK-Schrank mit Schubladen denken?
Ja, von den Stromkosten her gesehen ist die Truhe besser. Die Kälte bleibt ja beim Aufmachen der Truhe drin liegen, im Schrank fällt die kalte Luft raus, wenn man die Tür aufmacht.
Natürlich ist ein Schrank mit Schubladen besser, weil übersichtlicher, in der Truhe muß man teilweise ganz schön wühlen, um was zu finden.
Aber im Stromverbrauch ist die Truhe eindeutig besser (bei unserer ca. 1/3 des Verbrauchs vom Schrank).
Wenn es geht, wird im Frühjahr alles in die Truhe gepackt und der Schrank abgeschaltet, bis wieder so viel zu kühlen ist, das wir beide brauchen.
Wir essen mittlerweile Sachen, die wir ohne Garten gar nicht essen würden.
Das sowieso... Ich gehe oft ne Runde im Garten und überlege mir dabei, was ich so kochen will, ganz spontan je nach dem, was grade so wächst.
Wenn man sich grade das Obst und Gemüse im Supermarkt anguckt, da vergeht einem der Appetit...
Stimmt, dass Einkochen übernimmt etwas von der Zeit/Energie, die man sowieso für´s Kochen verwenden müsste.
Naja, auch beim Einfrieren kann man Kochenergie sparen. Etliche Gemüse werden kurz blanchiert, sofort gekühlt und dann eingefroren. Durch Einfrieren werden dann die Zellen "aufgeschlossen" und man muß z.B. grüne Bohnen statt 20 Minuten nur noch mal 5-10 Minuten garen.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
sybille
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Re: Kosten und Ertrag vom Garten-(gemüse, obst.....)

#28

Beitrag von sybille »

Thomas, wenn ich es richtig verstehe, sollten wir lieber an eine kleine Truhe statt an einen TK-Schrank mit Schubladen denken?
Ich habe auch eine Truhe und würde sie nie und nimmer gegen einen Schrank tauschen wollen. Die Stromkosten sind niedriger und wenn ich die Außenmasse nehme, bekomme ich in eine Truhe wesentlich mehr rein.
Es heißt ja, wegen der Organisation ist ein Schrank besser. Deswegen mache ich es so, das ich vieles in 6 l Tüten einfriere und dann portionsweise aus der Tüte nehme. Das geht bei vielen Sachen wunderbar.

Vieles schmeckt auch aus der Gefriertruhe viel besser als aus dem Glas. Bohnen schmecken wie frisch, wobei die Bohnen aus dem Glas immer wie Bohnen aus dem Glas schmecken. Frische Erbeermarmelade ist sehr lecker. Wenn sie ein paar Monate steht, ist sie nicht mehr so gut. Deshalb friere ich auch Erdbeeren ein, um im Winter nach Bedarf Marmelade zu kochen. Dazu kommt, das ich im Winter mehr Zeit zu kochen habe als Zeit im Sommer einzukochen.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
apio
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Re: Kosten und Ertrag vom Garten-(gemüse, obst.....)

#29

Beitrag von apio »

Hier wurde ein Stundenlohn von 10,20 € beim Anbau von eigenem Gemüse errechnet:

http://lel-gmuend.de/pb/site/lel/get/do ... W5_OEH.pdf
Picassa

Re: Kosten und Ertrag vom Garten-(gemüse, obst.....)

#30

Beitrag von Picassa »

So, wir waren gestern Punkt 8:00Uhr lidln und konnten einen der zwei Gefrierschränke ergattern. Energieeffiziens A++. Wir haben beschlossen, dass eine Truhe (auch eine kleine) doch etwas zu groß für uns ist. Der zusätzliche Gefrierschrank wird wohl hauptsächlich im Herbst-/Winterhalbjahr laufen, für den Rest des Jahres reicht wahrscheinlich der kombinierte Kühl- und Gefrierschrank in der Küche.
Sobald der Gefrierschrank seine Temperatur erreicht hat (heute morgen eingestöpselt), wandern die ersten Zucchinischeiben und -gerichte in die erste Schublade, freu!

edit: Ich hasse es, bei Lidl & Co vor noch verschlossener Tür in der Reihe zu stehen. Hab ich noch nie in meinem Leben gemacht. Meistens stehen Tschechen ganz vorne und kaufen alles Brauchbare auf.
Aber es war weit und breit das beste Angebot an Gefrierschränken. Wir müssen für solche Waren sonst immer recht weit fahren. Da musste ich jetzt also einfach mal durch. (Oder online bestellen, das ist aber auch nicht so mein Ding)
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