Ein Tierarztbesuch und 130,- Euro später ....
Schilddrüsenwerte waren etwas hoch, er bekommt jetzt weniger Hormone. Kotuntersuchung war alles ok, keine Würmer, Pilze, Bakterien oder Schädlinge.
Laut TA keine Hinweise auf Lebererkrankung.
Er bekommt jetzt zusätzlich testweise Karsivan, wir schleichen es aber langsam ein, um zu gucken, wie er darauf reagiert.
Zur Zeit wird er von mir aufgepäppelt und ziemlich verwöhnt. Die Katzen schauen schon ganz neidisch
Momentan schläft er sehr, sehr viel.
@ Zottelgeis
Er ist eine kleine Promenadenmischung, nichts genaues weiß man nicht. Ich vermute selber mal, dass irgendwie auch Dackel und Terrier mitgemischt haben, aber optisch sieht er nicht so sehr danach aus.
Die Tieruniklinik hier in Berlin kenne ich ... muß ich nicht mehr haben.
Einen geriatrischen Check hat er ja schon bekommen, das Ergebniss war ok, außer eben die Schildrüsenwerte. Den Check lass ich eh schon seid 5 Jahren regelmäßig machen, besser ist das ...
Einfach so mal eben auf Verdacht entwurmen mache ich nur bei fitten und jüngeren Hunden, bei ihm halt nicht mehr. Das sind schon ganz schöne Klopper, diese Entwurmungsmittel. Ebenso die Spots zum Flohfrei halten. Ich hab das mal bei einer schwerstverunfallten, gelähmten Wildkatze erlebt, die ich bei mir wieder aufgepäppelt habe. Die hatte Flöhe ohne Ende und ich hab sie mit Antiflohzeug behandelt ... ich hab danach gedacht, dass sie stirbt. Das war echt grauenvoll die Reaktion ! Nichtsdestotrotz ist sie dann doch 18 Jahre alt geworden und ihr Hobby war Mäuse fangen und sie lebendig zu verschenken
Seine Zähne sind so "gehtso". Nicht wirklich klasse, ich hab sie ihm mal vor ein paar Jahren machen lassen, allerdings wäre er fast an der Sedierung gestorben. Da kann man leider nicht mehr wirklich dran ohne den Hund massiv zu gefährden. Seine Vorbesitzer fanden es wohl lustig, dass der Hund auf Steinen rumbeißt

, die waren von Anfang an grottenschlecht und mit dem Alter sind sie nicht grade besser geworden. GsD keine Karies, aber teilweise abgebrochen und Zahnstein ohne Ende. Bei unseren großen Hunden meiner Tochter kann man mit der Zahnbürste dran, der Kleine macht das überhaupt nicht mit und kriegt hysterische Anfälle ( Dackel ? ). Kauknochen u.ä. lehnt er ab und jetzt im Alter portioniere ich ihm das Ganze mundgerecht, nachdem er letztens an einem größerem Fleischbrocken aus Gier fast erstickt wäre.
Mal schauen, wie und ob das Karsivan hilft. Ich würde ihn halt gerne am WE mit ins Gartenhäuschen nehmen, bloß jetzt im Moment gaht das so nicht. Ist irgendwie blöd: lass ich ihn zuhause, jammert er und es geht ihm dann körperlich auch sehr, sehr schlecht. Ich erschrecke jedesmal über den Verfall wenn ich heim komme. Er ist ja fast nie ganz alleine, aber er ist und wird immer mehr zum "Mamahund".
Nehme ich ihn mit, geht es ihm aber genauso dreckig, da das für ihn alles zu aufregend ist und er tierisch unsicher wird, wenn er in einer fremden Umgebung ist. Da reichen mittlerweile schon andere Wege beim Spaziergang aus, um ihn teilweise aus den Takt/Fassung zu bringen.
Ich kann bloß nicht immer zuhause bleiben ...blöde Situation.
Manchmal denk ich etwas wehmütig an "früher". Was war er für ein Haudegen; wachsam ohne Ende, Energie wie drei Jack Russels auf einmal, furchtlos bis hin zur Blödheit ( hat sich mit dem wirklich riesigen Schäferhund von nebenan angelegt ... und gewonnen ). Ständig unterwegs, hat die Kinder auf ihrem Roller durchs Dorf gezogen und den Nachbarn ins Bein gebissen, als er den Kindern mit einer Sprühflasche drohte
Witzig: ich vermisse das jetzt - früher ist er mir mit seiner Hibbeligkeit so oft auf die Nerven gegangen...
Zeiten ändern sich.
Lieben Gruß,
Marion