Wir haben jetzt das 2. Jahr Einkorn, Emmer, Dinkel und Waldstaudenroggen angebaut. 1. Jahr insg,2ha, letztes ca. 10 ha.
Natürlich hab ich auch schon einiges damit ausprobiert und die Spätzle sind echt ein Traum. Brot auch super, allerdings back ich, noch, mit Hefe, da mir die Zeit bisher gefehlt hat, mich mit Sauerteig auseinander zu setzen
Wenn ich unser Urgetreide verarbeite, erhöhe ich immer die Flüssigkeitsmenge. Steht im Rezept 450ml Wasser, mach ich mind. 500ml rein. Und immer etwas länger ruhen lassen.......
So wie ich das jetzt gelernt habe, hängt die Backfähigkeit des Getreides von der "Fallzahl" ab. Wenn ich Weizen weg gebracht habe und die Fallzahl zu niedrig war ist es automatisch "B-Weizen", bzw. Futterweizen, egal wie alle anderen Werte waren.
Das Einkorn, was im Herbst gesät wurde, hat z.B. eine Fallzahl von 127. Das im Frühjahr gesäte 250. Entscheidend ist aber wohl der Erntezeitpunkt....1Tag zu spät, weil Regen, kann die Fallzahl in den Keller gehen. Ich gebe das jetzt so wieder, wie es mir gesagt wurde, da ich das nie gelernt habe

Also Fachleute bitte vor, sollte es nicht korrekt sein
Das Emmer entspelzt die Keimfähigkeit verliert, kann ich nicht bestätigen. Haben schon beides gesät. Mit Spelz geht er später auf. Ist auch logisch muss ja erst durch den/die? Spelz.
Selber entspelzen ist echt ne Herausforderung. Hab gelesen, dass es für den "Hausgebrauch" zwischen 2 Fliesen (Rückseite) reiben gehen soll. Habs aber nicht ausprobiert, weil ich das Glück hatte eine Mühle zu finden, die das erledigt hat. Mit der Ernte von den 2ha, war aber viel bitte -bitte notwendig, weil die Menge eigentlich noch zu klein war, um die Maschinen einzustellen.