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Re: Suche: Bohnenstangen woraus selber machen?
Verfasst: Fr 1. Mär 2013, 10:23
von Manfred
Aika hat geschrieben:Und die Bohnen können sich nicht so richtig halten, musste sie am Anfang mit Schnüren anbinden.
Da kann man Abhilfe schaffen, wenn man einige Kerben in die Kanten der Latten schneidet oder die Kanten mit einem Ziehmesser bricht.
Die Latten flaulen durch die gesägten Oberflächen schneller als Stangen. Durch die ganzen offenen Faserenden kommen Wasser und Holzzersetzer viel leichter rein als bei den geschälten Stangen. Ankohlen wäre sicher kein Schaden.
Re: Suche: Bohnenstangen woraus selber machen?
Verfasst: Fr 1. Mär 2013, 12:15
von beutelsend
Ja Latten würde ich auch nicht nehmen.
Ich hab jetzt ein Angebot, da zahle ich pro Stange 2,50€ das scheint mir ein guter Preis zu sein, vor allem wenn ich hoffe, dass die ein paar Jährchen halten.
Die Idee mit den Moniereisen gefällt mir aber auch, muss ich mal den Metallarbeiter im Haus interviewen, ob er Zeit dafür hat (-;
Einen Dorfschmied haben wir aber leider nicht

Re: Bohnenstangen woraus selber machen?
Verfasst: Sa 2. Mär 2013, 00:20
von Andreas75
Hy!
Ich empfehle Haselstangen.
Am besten sind da so zwei- dreijährige Schoßtriebe von älteren Pflanzen. Die sind so etwa 2- über 3 m lang, unten stabil genug und oben flexibel genug, um ein paar Äste zu einer Kuppel zu verbinden.
Hat gegenüber Weide den Vorteil, dass es nicht derartig leicht anwurzelt (wenn überhaupt) und mit der braunen, etwas rauen Rinde auch ganz nett aussieht und den Bohnen durchaus Halt bietet.
Grüße,
Andreas
Re: Bohnenstangen woraus selber machen?
Verfasst: Sa 2. Mär 2013, 19:31
von Heiko
Lass doch deine "Stangen" einfach wachsen. Nimm Maispflanzen (evtl. vorziehen) und um die Pflanzstelle einfach 4 -5 Bohnen legen.
Re: Bohnenstangen woraus selber machen?
Verfasst: Sa 2. Mär 2013, 23:35
von Andreas75
Hallo!
Das mit dem Mais habe ich paralell auch vor, um Vergleichswerte zu erhalten.
Man muss halt bedenken, dass nach allem, was man so liest, bei der Kultur Bohne an Mais es an beiden Seiten weniger Ertrag gibt als im Einzelanbau.
Grüße, Andreas
Re: Bohnenstangen woraus selber machen?
Verfasst: So 3. Mär 2013, 08:56
von Thomas/V.
Heiko hat geschrieben:Lass doch deine "Stangen" einfach wachsen. Nimm Maispflanzen (evtl. vorziehen) und um die Pflanzstelle einfach 4 -5 Bohnen legen.
Bei Mais hat man doch das gleiche Problem: die Höhe reicht nicht. Ich kenne jedenfalls keinen Mais, der 4m hoch wird...
Mais und Buschbohnen funktioniert allerdings ganz gut.
Ich hab den Mais in regelmäßigen Abständen einzeln gepflanzt und in die Mitte dann einen Tuff Buschbohnen.
Re: Bohnenstangen woraus selber machen?
Verfasst: So 3. Mär 2013, 09:00
von Thomas/V.
Andreas75 hat geschrieben:Hallo!
Das mit dem Mais habe ich paralell auch vor, um Vergleichswerte zu erhalten.
Man muss halt bedenken, dass nach allem, was man so liest, bei der Kultur Bohne an Mais es an beiden Seiten weniger Ertrag gibt als im Einzelanbau.
Grüße, Andreas
Würde ich nicht so sehen.
Bohnen liefern dem Mais Stickstoff, Buschbohnen zumindest beschatten den Boden und kommen auch mit dem Halbschatten zwischen dem Mais zurecht.
Mit dieser Methode ist zwar wirklich der Ertrag an Buschbohnen etwas geringer, aber der Ertrag pro Flächeneinheit insgesamt ist größer.
Re: Bohnenstangen woraus selber machen?
Verfasst: So 3. Mär 2013, 12:10
von utebo
Re: Bohnenstangen woraus selber machen?
Verfasst: So 3. Mär 2013, 12:31
von Kerstines
Stangenbohnen am Mais ranken lassen, das habe ich voriges Jahr ausprobiert.
Ergebnis: Naja.
Der Mais hätte mehr Zeitvorsprung gebraucht, und die Bohnen haben ganz schön Kraft und ziehen den Mais mächtig schief.
Ernten konnten wir von beiden, aber ich mache es wieder separat.

Kerstines
Re: Bohnenstangen woraus selber machen?
Verfasst: Mi 13. Mär 2013, 11:27
von dasebastian
Sonnenblumen wären vielleicht eine Idee. Wir habens selber noch nicht ausprobiert in dieser Kombination, aber vor zwei Jahren hatten wir Sonnenblumen, die wurden 3 Meter hoch. Ich hab eine stehen gelassen, und die steht jetzt - also nach fast zwei Jahren - immer noch wie ein toter Baum da. Noch immer stabil. Ist jetzt in einen lebenden Weidenzaun als Steher integriert
Sebastian