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Re: Neuanlage Streuobstwiese

Verfasst: Fr 8. Okt 2010, 07:09
von emil17
Wie bereits gesagt ... einfach machen. Auf so kleinen Flächen lohnt der Aufwand nicht, um Förderung zu erhalten. Ausserdem hängt Förderung immer auch davon ab, ob der Betrieb als wirtschaftlich überkebensfähig eingestuft wird. Heisst mit anderen Worten, man hilft den Grossen, nicht den Kleinen.
Gegen Verbiss hilft Verbisschutz - Pfähle mit Drahtgeflecht drum, und in der Wachstumszeit fleissig nachsehen, dass nichts einwächst.
Abgefressene selbstgepflanze Bäume sind ärgerlich - und pro Stück 13 Formulare ausfüllen und zwei Jahre später kriegst Du 2 Euro 45 pro Baum als Schadenersatz. Hilft auch nicht wirklich.

Zum Speierling: Der Baum ist kein Obstbaum in dem Sinne, dass man wie von einer Pflaume jeden Herbst etwas zu naschen hat. Er passt aber gut auf extensiv genutzte Grundstücke, er ist schön und es ist mal was anderes. Speierlinge zum Pflanzen sind recht leicht zu finden, dank der "Baum des Jahres" Kampagne.

Re: Neuanlage Streuobstwiese

Verfasst: Mo 11. Okt 2010, 11:36
von aurora
zum Thema Förderung

neben den Förderungen für landwirtschaftliche Betriebe gibt es zum teil auch Förderungen aus nicht landwirtschaftlichen "Töpfen". In Bayern zumindest früher mal sogenanntes "Kulturlandprogramm" für Nichtlandwirte. Doch auch hier stellt sich die Frage nach Kontrolldichte , Aufwand und Zuschuss.


aurora

Re: Neuanlage Streuobstwiese

Verfasst: So 31. Okt 2010, 19:16
von Das Faultier
emil17 hat geschrieben:...Speierlinge zum Pflanzen sind recht leicht zu finden, dank der "Baum des Jahres" Kampagne.
Oh, das wußte nich gar nicht :)

Hätte auch gern einige davon.
(als Faultierbäume)

Das Faultier

Re: Neuanlage Streuobstwiese

Verfasst: Mo 1. Nov 2010, 20:13
von emil17
Also ab zur nächsten Baumschule, die können Dir weiterhelfen. Jetzt ist Pflanzzeit