Re: Vorratshaltung
Verfasst: Fr 7. Dez 2012, 11:51
Da hast du ein wahres Wort gesprochen, Hobbygärtnerin!
Die Vorratshaltung - ein Teilbereich der Hauswirtschaft - wird fast zu einem zentralen Thema, wenn man zum einen Lebensmittel selber produziert und zum anderen recht weit vom nächsten Supermarkt entfernt lebt (und die Entfernung wird mit steigendem Spritpreis immer weiter ;-)).
Ein "Vorratskataster" führen wir allerdings auch nicht durchgängig.
Der Liebste hat eine Liste seiner FRuchtweine - erzeugte Menge und "Seriennummer", ich erfasse bei Tiefkühlfleisch die Gebindearten und -größen und deren Anzahl, lagere Wurstgläser lichtgeschützt und Röhpökelware in Kartons mit Holzasche in Pappkartons, die beschriftet sind.
Frisches Obst und gemüse zu katastern "lohnt" sich nicht. Es ist da, was da ist, es wird gegessen, was grad schmeckt, manchmal verdirbt ein frost ungeplant alles und an einem anderen tag kommt ein halber cbm Biofuttergemüse auf den Hof. Mit pech nur pastinaken, mit glück möhren, Kartoffeln, Kohl.
Interessanter ist es bei den Dingen, die man kaufen muss:
da sehe ich, dass ich nie in die Situation komme "nochmal los zu müssen", es ist immer alles da in einer Menge, die üblicherweise innerhalb des MHD aufgebraucht wird. Und viele Dinge haben eine tatsächliche Haltbarkeit bis fast zum Sanktnimmerleinstag. Die Vorratsräume sind dunkel (!) und trocken und kühl, gegen das Eindringen von Tieren aller Art - möglichst - geschützt.
begonnen habe ich nicht mit Einkaufen, sondern mit einer Liste, in der Lebensmittel und Hilfsstoffe zur Lebensmittelverarbeitung, Haushaltsverbrauchsartikel (vom Streichholz bis zum Weckgummi) und Hygieneartikel und auch Werkstattartikel und Futtermittel, die bei uns regelmäßig verbraucht werden, erfasst sind.
Die Liste ist übrigens erstaunlich kurz. Aber man weiß, was man im haus braucht und haben sollte und ab und an geht man sie durch und die Schränke / regale und kauft dann einen großen Vorrat nach.
dazu ist in der Liste der bevorzugte Lieferant / Laden notiert und teilweise auch Preise.
da das Sortiment an Zukaufwaren eh schmal ist, reicht es (mir), Getreidiges bei getreidigem aufzustellen, gewürze beieinander, Öle beieinander, feinkost in einer Schachtel etc. . Und sollte tatsächlich mal der feine Bulgur aus sein, wird eben der grobe geschrotet. Oder fehlt der grobe Bulgur, kann man ein Pilav auch aus reis kochen. Ist das Apfelmus alle, gibt es halt Quittenmus und ist der Wirsing abgeerntet, isst man halt Rosenkohl. Wenn Winter ist, gibt es Fleisch und Wurst, im Sommer Joghurt und Käse, und die Äpfel sind um Wehnachten herum alle.
Das ist vllt die von dir beschriebene veränderte Lebensführung. Man bedient sich nicht täglich aus der der weltweiten beliebigkeit eines Supermarktes, sondern kommt - ganz altmodisch - mit dem aus, was man vorrätig hat.
L.
Die Vorratshaltung - ein Teilbereich der Hauswirtschaft - wird fast zu einem zentralen Thema, wenn man zum einen Lebensmittel selber produziert und zum anderen recht weit vom nächsten Supermarkt entfernt lebt (und die Entfernung wird mit steigendem Spritpreis immer weiter ;-)).
Ein "Vorratskataster" führen wir allerdings auch nicht durchgängig.
Der Liebste hat eine Liste seiner FRuchtweine - erzeugte Menge und "Seriennummer", ich erfasse bei Tiefkühlfleisch die Gebindearten und -größen und deren Anzahl, lagere Wurstgläser lichtgeschützt und Röhpökelware in Kartons mit Holzasche in Pappkartons, die beschriftet sind.
Frisches Obst und gemüse zu katastern "lohnt" sich nicht. Es ist da, was da ist, es wird gegessen, was grad schmeckt, manchmal verdirbt ein frost ungeplant alles und an einem anderen tag kommt ein halber cbm Biofuttergemüse auf den Hof. Mit pech nur pastinaken, mit glück möhren, Kartoffeln, Kohl.
Interessanter ist es bei den Dingen, die man kaufen muss:
da sehe ich, dass ich nie in die Situation komme "nochmal los zu müssen", es ist immer alles da in einer Menge, die üblicherweise innerhalb des MHD aufgebraucht wird. Und viele Dinge haben eine tatsächliche Haltbarkeit bis fast zum Sanktnimmerleinstag. Die Vorratsräume sind dunkel (!) und trocken und kühl, gegen das Eindringen von Tieren aller Art - möglichst - geschützt.
begonnen habe ich nicht mit Einkaufen, sondern mit einer Liste, in der Lebensmittel und Hilfsstoffe zur Lebensmittelverarbeitung, Haushaltsverbrauchsartikel (vom Streichholz bis zum Weckgummi) und Hygieneartikel und auch Werkstattartikel und Futtermittel, die bei uns regelmäßig verbraucht werden, erfasst sind.
Die Liste ist übrigens erstaunlich kurz. Aber man weiß, was man im haus braucht und haben sollte und ab und an geht man sie durch und die Schränke / regale und kauft dann einen großen Vorrat nach.
dazu ist in der Liste der bevorzugte Lieferant / Laden notiert und teilweise auch Preise.
da das Sortiment an Zukaufwaren eh schmal ist, reicht es (mir), Getreidiges bei getreidigem aufzustellen, gewürze beieinander, Öle beieinander, feinkost in einer Schachtel etc. . Und sollte tatsächlich mal der feine Bulgur aus sein, wird eben der grobe geschrotet. Oder fehlt der grobe Bulgur, kann man ein Pilav auch aus reis kochen. Ist das Apfelmus alle, gibt es halt Quittenmus und ist der Wirsing abgeerntet, isst man halt Rosenkohl. Wenn Winter ist, gibt es Fleisch und Wurst, im Sommer Joghurt und Käse, und die Äpfel sind um Wehnachten herum alle.
Das ist vllt die von dir beschriebene veränderte Lebensführung. Man bedient sich nicht täglich aus der der weltweiten beliebigkeit eines Supermarktes, sondern kommt - ganz altmodisch - mit dem aus, was man vorrätig hat.
L.