Nochwas
Praxisprüfung ist schwer zu realisieren.
Wenn die Prüflinge am Tag X zum Wasser kommen um zu zeigen was sie können und sich an diesem Tag aber kein Fisch blicken lässt.
Mehrmalige Prüfung wegen nix gefangen will glaube ich keiner.
@ Tanja
Du treibst dich im Sauerland rum? Meine ich gelesen zu haben. Falls ja:
Auf der Strecke Lüdenscheid----- Wiblingwerde, von der A45 kommend und richtung Wiblingwerde fahrend, weist nach ein paar Km
ein Hinweisschild auf eine Ölmuhle hin ( links abbiegen)
Ich glaube die heisst Röllwedder Mühle und wenn du diesem schmalen Waldweg folgst, landest du in einem Minidorf (6 Häuser)
Am Ortseingang auf der linken Seite sind Forellenteiche und die verkaufen geräucherte Forellen.
Dort kann man angeln, Forellen kaufen, geräucherte Forellen kaufen und auch beim schlachten zusehen.
Da kannst du vor Ort das töten und verarbeiten von Fisch erleben, leckeren geräucherten ( warmen) Fisch essen und den Anglern über die Schulter sehen. Samstag ist da der beste Zeitpunkt. Eventuell auch angeln, aber da weis ich nicht ob die schon nen Schein sehen wollen.
Alternativ könnte ich noch das hier
http://www.angelparadiespapenberg.de/ empfehlen.
Dort habe ich meine ersten anglerischen Gehversuche gemacht.
Und jetzt nochwas, dass die meisten Angelanfänger nicht wissen.
Wenn ihr die Prüfung bestanden habt und mit eurem grünen Fischereischein bei der unteren Jagdbehörde auftaucht ( Mit Passbild)
um den blauen Jahresfischereischein zu bekommen, so könnt ihr noch nicht damit fischen. Wenn ihr nicht einem Angelverein beigetreten seit, nennt man euch Gastangler. Ihr müsst dann eine sog: Tageskarte kaufen, mit der ihr an dem jeweiligen Gewässer fischen dürft. Da ich Vereinsmeierei auch nicht mag, gilt das auch für mich.
Hört sich noch nicht nach einem Problem an, wird es aber, sobald ihr Wissen und Erfahrung sammelt.
Dann findet ihr heraus, dass die Stellen, an denen der Fisch "steht" meist die Stellen sind, die ihr als Gastangler nicht befischen dürft.
Die für euch freigegebenen Stellen sind meist Uferbereiche, die ihr euch dann mit Badegästen, Spaziergängern, Ruderbootfahreren teilen könnt. Spätestens wenn der 5te Hund Stöckchen an eurem Angelplatz aus dem Waasser geholt hat, das 3te Ruderboot durch eure Schnüre gesegelt ist und der 89te Rentner in eurem Rücken seine Weisheiten zum besten gibt

, packt ihr entnervt ein.
Fast alle Gewässer hier sind in Vereinshand und wenn die sich dazu herablassen Tageskarten auszugeben um die Vereinskasse aufzubessern, belegen die euch dafür mit Teilsperrungen der guten Stellen des Gewässers, einem Nachtangelverbot in der Zeit von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang ( Fische sind Dämmerungs und Nachtaktiv) dem Verbot von Kunstködern, Fangbegrenzungen oder anderen hirnrissigen Auflagen. Futterneid nennt man sowas.
Wer hier erfolgreich angeln will, sollte sich den Beitritt in einen Verein überlegen.
In der Hoffnung euch nicht zu sehr entmutigt zu haben.......
Ralf