woody hat geschrieben:Lass das doch einfach im "Wald", da kommt es her und da gehört es auch hin. ...
Ein Haufen 3x1.5x1m ist auch noch da, dürre Äste, Reissig, dünnes grünes Astmaterial und obendrauf paar noch grüne Äste,
vielleicht verirrt sich ja mal wieder ein Igel zu uns, das wäre schön.
Alles darin zu belassen, wäre etwas viel und da würde ich auf wenig Gegenliebe stoßen;-)
Haufen von zuviel grünem Astmaterial werden imho auch sehr schnell modrig/klitschig, wenn sie über Winter liegen,
das Abasten macht dann nicht mehr soviel Spaß wie frisch geschlagen.
Manfred hat geschrieben:So seh ich das auch. Wollte bei den ersten Bildern schon sagen, dass der Wald aussieht wie gefegt ...
Manfred, meine Oma spielt ab&an mal 'auf die Bäume ihr Affen, der Wald wird gefegt';-)
Nee ernsthaft, sie kann es nicht haben, wenn es liederlich aussieht, also werden in Abständen Zapfen&Reissig gefegt und zum Anzünden genutzt.
ludwig hat geschrieben:Wenn man von den dicken Ästen das Kleinzeug abschlägt und nicht auf Haufen sondern schön verteilt auslegt lässt es sich nach einem Jahr gut als Reisig zum Anschüren einsammeln.
Der Plan ist okay und wird im 'Kleinen' auch so gemacht, nur wiegesagt, ALLES so zu handeln wäre etwas viel, da das Wäldchen ja dann kaum noch sicher begehbar wäre,
und ich die wunderhübschen Fliegenpilze dann nimmer finden würde;-)
emil17 hat geschrieben:
Das liegt nicht an der Tatsache, dass es Männer sind, sondern an den Männern, mit denen Du Dich umgibst.
Emil, Danke für deinen trockenen Humor/Kommentar, musste erstmal herzhaft lachen.
So böse sollte das den Männern gegenüber gar nicht klingen, hätte ich ein *Hallo, helft mir mal bitte* verlauten lassen,
wären die auch gekommen ..., ich musste nur etwas über die Technikverrücktheit schmunzeln. (*)
emil17 hat geschrieben:
babayaga hat geschrieben:Abasten ist halt laaaaangweilig - okay ich kanns ja nachvollziehen;-)))))
... Wenn Du das mit einem wirklich scharfen und dafür passenden Werkzeug machst ...
Guter Einwand, ich benutze dafür ein altes Zimmermannsbeil, was ich ab&an an der Drehscheibe schleife und danach noch mit einem Schleif-/Wetzstein entgrate/nachschärfe.
Und auf das Teil muss ich aufpassen wie ein Luchs, weil mir ständig einer versucht, das Ding auszuspannen *och, das geht so gut*,
und dann dreschen die Männer mit voller Wucht zu, machmal auch in s Erdreich/Steine etc.
Ich hab da jedesmal Angst, dass jemandem der Beilkopf um die Ohren fliegt und achte darauf, dass jede ungenutze Stunde/Pause das Beil im Wasser liegt. Keile/Schrauben etc. hab ich da schon reingehämmert/gedreht, trotzdem trau ich mit damit nur 'mit angezogener Handbremse' zuzuschlagen.
Aber das wäre wohl eher was für den Werkzeugfaden 'Sichere Verbindung Beilkopf/-Stiel', wäre das nen Thread wert?
emil17 hat geschrieben:
Häufig ist aber bei der Waldarbeit die grobe Arbeit für Frauen einfach zu kraftaufwendig. Das sollte man nicht unterschätzen - auch eine "leichte" Kettensäge geht mit der Zeit ganz schön in die Arme, obwohl sie ja ganz von selbst sägt.
Das ist eine Tatsache, ich stoße da auch an meine Grenzen als Frau. Das ist einfach so und liegt in der Natur der Sache.
Klar tut mir nach drei Tagen Abasten der Bereich zw. Zeigefinger und Daumen und der Unterarm weh, weil/wenn mans nicht gewöhnt ist.
Trotzdem käme ich nie auf die Idee, Fichtenäste mit einer Kettensäge abzuasten, das wurde mir von einem Mann geraten ...
hier schlägt/trifft wohl das geklammerte Sternderl (*) von weiter oben zu.
Ernst nehmen tu ich solche Bemerkungen schon lange nicht mehr ..., ich sag dann einfach 'okay' und gut ist,
nur seine Gedanken ob dieser Bemerkungen macht man (frau) sich doch, weil einem ja subtil unterstellt wird, man mache sich das Leben selber schwer. Hallo? Nur weil ich bei Geäst nen scharfes Beil benutze statt einer Kettensäge, wird man belächelt,
es ist teils zum Schiessen, was für Stories das Leben so mit sich bringt.