Re: Die Östliche Honigbiene (Apis cerana)
Verfasst: Fr 22. Jun 2012, 17:30
Die östliche Honigbiene kommt mit Varroa zurecht, das stimmt erstmal. Doch auch sie wird geschädigt, kann aber das Schadmaß so halten, dass stabile Populationen ohne Behandlung möglich sind. Ist das Resistenz?
Sie hat wohl eine etwas kürzere Entwicklungszeit (Verdeckelungszeit) und damit kann die Milbe bei ihr nur in der Drohnenbrut sich reproduzieren. Bei der westlichen Honigbiene (unserer) befällt sie auch die Arbeiterinnenbrut, doch auch hier wird die Drohnenbrut wohl bevorzugt (3 Tage länger verdeckelt -ca. 2 Milben mehr kommen zur geschlechtsreife).
Warum wird die Cerana nicht hier gehalten? Es ist wohl u. a. so, dass sie erstens kleinere Völker bildet, ein Ertrag an Honig nur so um die 5-8kg zu erwarten ist. Das Hauptproblem aber: sie verlässt bei massiven Störungen schnell als ganzes Volk den Stock, die Brut zurücklassend -übrigens auch eine ihrer Strategien, die sie bei massiver Varroabelastung anwendet.
Und jeder Eingriff in die Kisten ist eine massive Störung, aber das ist ja nötig beim *Imkern*, auch wenn man das minimieren kann.
Bitte, bitte... macht keinen Unsinn. lasst die Cerana dort, wo sie hingehört. Wenn ihr was tun wollt, haltet die Dunkle, oder eine eurer lokalen *Landrassen*, befasst euch mit Haltung auf kleinen Zellen und geringem Wabenabstand, findet Leute, die eine (echte!) Nichtbehandlungsstrategie haben...
Einfach zu sagen: *Ich lass die Bienen machen, die wissen schon...* und das als voll natürlich darzustellen ist Unsinn, um kein gröberes Wort zu gebrauchen.
Gruss
Erzgebirgler
Sie hat wohl eine etwas kürzere Entwicklungszeit (Verdeckelungszeit) und damit kann die Milbe bei ihr nur in der Drohnenbrut sich reproduzieren. Bei der westlichen Honigbiene (unserer) befällt sie auch die Arbeiterinnenbrut, doch auch hier wird die Drohnenbrut wohl bevorzugt (3 Tage länger verdeckelt -ca. 2 Milben mehr kommen zur geschlechtsreife).
Warum wird die Cerana nicht hier gehalten? Es ist wohl u. a. so, dass sie erstens kleinere Völker bildet, ein Ertrag an Honig nur so um die 5-8kg zu erwarten ist. Das Hauptproblem aber: sie verlässt bei massiven Störungen schnell als ganzes Volk den Stock, die Brut zurücklassend -übrigens auch eine ihrer Strategien, die sie bei massiver Varroabelastung anwendet.
Und jeder Eingriff in die Kisten ist eine massive Störung, aber das ist ja nötig beim *Imkern*, auch wenn man das minimieren kann.
Bitte, bitte... macht keinen Unsinn. lasst die Cerana dort, wo sie hingehört. Wenn ihr was tun wollt, haltet die Dunkle, oder eine eurer lokalen *Landrassen*, befasst euch mit Haltung auf kleinen Zellen und geringem Wabenabstand, findet Leute, die eine (echte!) Nichtbehandlungsstrategie haben...
Einfach zu sagen: *Ich lass die Bienen machen, die wissen schon...* und das als voll natürlich darzustellen ist Unsinn, um kein gröberes Wort zu gebrauchen.
Gruss
Erzgebirgler