-- und auch gleich drauf antworten
Jetzt hab ich die Geschwindigkeit mal um einiges runtergedrosselt. Jetzt kommt zwar dunkelbraunes Holzmehl raus, aber wenn ich das auf das Heu mache, brennt es immer noch nicht.
Solange in dem Holzmehl beim anblasen keine Glut sichbar wird, brauchst Du mit dem Heu noch nicht zu kommen.
Aber gleich als Tipp, wenns so weit ist: Heu alleine Qualmt wie sau und braucht lange bis es eine Flamme bildet. Leg noch ganz feine Pflanzenteile wie Löwenzahn oder Schilfsamen (oder andere mit diesen feinen Häärchen) ins Heunest.
Wie ist das eigentlich mit dem Druck von oben auf die Holzspindel? Muss da fest gedrückt werden, oder nicht so fest?
Meine Erfahrung war: etwas weniger Druck und höhere Drehzahl bis es beginnt zu qualmen und dann stark drücken und langsamer drehen.
die Geschwindigkeit langsam steigern, bis das Braune HOlzmehl, das herausgefallen ist, raucht(nich der Bohrer, der qualmt schon lange).
Und ob ich die Methode mit dem Bogen noch weiter mache, weiss ich nicht. Ich bin grad dabei mit Zahnrädern aus Holz ein Ersatz für den Bogen zu bauen. Quasi wie der Bohrer in der Werkstatt, nur aus Holz und mit Handantrieb.
Nuja, das bezweifle ich, ob das leichter ist;) Wenn du mal den Trick raushast, braucht es relativ kurz nur eine hohe Drehzahl und danach eher Druck - und das wird mit Holzzahnrädchen interessant

. Versuche es weiter, ich hab im dem Akkubohrer getestet, weil der intuitiv geregelt werden und auch langsam laufen kann. Als ich damit zum ersten Mal Glut hatte, hab ich dann mit dem Bogen weitergemacht - dann weis man zumindest, wie das mal aussehen soll.
Das fiese bei der Glut ist, das sie im Holzmehl innen liegt. Beim erfolgreichen Versuch oben wollte ich schon aufgeben, hab das Brett beiseite gelegt und plötzlich schreien die Kinder - he das qualmt!! Dann schnell blasen und die Glut erscheint
Roland