Re: Wäschewaschen mit Seife
Verfasst: Sa 28. Aug 2010, 11:43
Waschnüsse hab ich auch sein gelassen, wegen der bereits angegebenen Gründe. Die Rosskastanien sind mir mal wieder verschimmelt. Also auf ein neues in diesem Jahr. Nur mit Waschsoda war auch nicht so genial. Zudem auch Waschsoda nicht völlig problemfrei ist.
Was ist WaschSoda: http://de.wikipedia.org/wiki/Soda
Herstellungsverfahren von Soda: http://de.wikipedia.org/wiki/Solvay-Verfahren
Ach ja, Speisesoda wird meines Wissens nach aus Waschsoda hergestellt.
Dann hab ich mal versucht zu verstehen was Waschmittel eigendlich ist und welche Bestandteile umweltschonender sind.
Hier eine interessante um die Funktionsweisen der einzelnen Bestandteile im Waschmittel zu verstehen:
http://www.chemieunterricht.de/dc2/wsu-haush/kap_03.htm
In der Zwischenzeit benütze ich jetzt ein Baukastensystem. Es besteht aus einem Grundwaschmittel aus Seife, Tonmineralien Sund Siliaten, Soda, Zeolith und leider auch anionische Tenside. Dann gibt es einen zusätzlichen Enthärter aus Zeolith, Citrat und Soda. Und für Flecken und Weisswäsche ein Bleichmittel aus Natriumpercarbonat und Soda. Das schien mir noch die günstigste kaufbare Alternative. Aber die Suche geht bei mir auch noch weiter.
Übrigens zum Thema Enthärter und mit Seife waschen:
Klakseife entstehen dadurch, das die Seifenmoleküle sich mit Salz-Ionen, vor allem Calcium und Magnesium verbinden. Es entsteht die bereits genannte Kalkseife. Diese fällt als Flocken aus und setzt sich auf der Wäsche, der Waschtrommel oder den Leitungen ab. Hinzu kommt, dass die so gebundene Seifenmoleküle keinen Schmutz mehr lösen.
Also müsste man mehr Seife verwenden. Zum einen um noch Seife zum Waschen zu haben und zum anderen um die Kalkseife daran zu hindern sich abzulagern.
Wasserenthärter:
Eine Aufgabe des Wasserenthärters ist, wie der Name schon sagt, dem Wasser die Hârte zu nehmen. Der bindet sich dann an die härtebildenden Calcium- und Magnesiumionen und schafft es sie in der Waschlauge in der Schwebe zu halten. Also nichts mehr mit Kalk in der Leitung und Kalkseife auf de Wäsche.
Bei weichem Wasser braucht man auch weniger Waschmittel, da die darin enthaltenen Tenside bei hartem Wasser nicht so gut wirken.
Für die Waschmittelkäufer: Gebräuchliche bedenkliche Wasserenthärter sind:
Natriumtriphosphat, das zur euthrophisierung der Gewässer beiträgt. Häufig wird damit Werbung gemacht dass anstelle des (Natriumtri)Phospates aus umweltschutzgründen Phosphonat zugegeben wurde. Nur das der ähnlich wirkt wird verschwiegen.
Dann gibt es noch die bereits genannten EDTA Enthärter. Auch nicht interessant
Bei den Polycarboxylaten, die bereits eingesetzt werden, weiss man noch nicht so recht.
Unbedenklichere Wasserenthärter sind:
Gluconat das aus Glucose herstestellt wird
Zitronensäure wirkt nur bei niedrigen Temperaturen. Bei mittleren oder hohne Temperaturen fällt es als fester Bestandteil aus.
Seife ist auch ein Enthärter. Allerdings benötigt man grosse Mengen. Für ein Calcium oder Magnesiumion braucht man zweit Seifenmolekühle. Eigentlich ist Seife abbaubar und ungiftig. Der Abbau benötigt jedoch sehr viel Sauerstoff. Für 1kg (Kalkl)Seife 2000l Sauerstoff!
Der scheinbar umweltfreundlichste Enthärter ist Zeolith A. Es ist en Mineral. Der grosse Nachteil ist die langsame Wirkweise. Man braucht noch einen schnellwirksamen Wasserenthärter für den Anfang.
Für die Selbermacher. Zeolith A ist käuflich erwerbar unter dem Namen Sisal.
lg Andrea
Was ist WaschSoda: http://de.wikipedia.org/wiki/Soda
Herstellungsverfahren von Soda: http://de.wikipedia.org/wiki/Solvay-Verfahren
Ach ja, Speisesoda wird meines Wissens nach aus Waschsoda hergestellt.
Dann hab ich mal versucht zu verstehen was Waschmittel eigendlich ist und welche Bestandteile umweltschonender sind.
Hier eine interessante um die Funktionsweisen der einzelnen Bestandteile im Waschmittel zu verstehen:
http://www.chemieunterricht.de/dc2/wsu-haush/kap_03.htm
In der Zwischenzeit benütze ich jetzt ein Baukastensystem. Es besteht aus einem Grundwaschmittel aus Seife, Tonmineralien Sund Siliaten, Soda, Zeolith und leider auch anionische Tenside. Dann gibt es einen zusätzlichen Enthärter aus Zeolith, Citrat und Soda. Und für Flecken und Weisswäsche ein Bleichmittel aus Natriumpercarbonat und Soda. Das schien mir noch die günstigste kaufbare Alternative. Aber die Suche geht bei mir auch noch weiter.
Übrigens zum Thema Enthärter und mit Seife waschen:
Klakseife entstehen dadurch, das die Seifenmoleküle sich mit Salz-Ionen, vor allem Calcium und Magnesium verbinden. Es entsteht die bereits genannte Kalkseife. Diese fällt als Flocken aus und setzt sich auf der Wäsche, der Waschtrommel oder den Leitungen ab. Hinzu kommt, dass die so gebundene Seifenmoleküle keinen Schmutz mehr lösen.
Also müsste man mehr Seife verwenden. Zum einen um noch Seife zum Waschen zu haben und zum anderen um die Kalkseife daran zu hindern sich abzulagern.
Wasserenthärter:
Eine Aufgabe des Wasserenthärters ist, wie der Name schon sagt, dem Wasser die Hârte zu nehmen. Der bindet sich dann an die härtebildenden Calcium- und Magnesiumionen und schafft es sie in der Waschlauge in der Schwebe zu halten. Also nichts mehr mit Kalk in der Leitung und Kalkseife auf de Wäsche.
Bei weichem Wasser braucht man auch weniger Waschmittel, da die darin enthaltenen Tenside bei hartem Wasser nicht so gut wirken.
Für die Waschmittelkäufer: Gebräuchliche bedenkliche Wasserenthärter sind:
Natriumtriphosphat, das zur euthrophisierung der Gewässer beiträgt. Häufig wird damit Werbung gemacht dass anstelle des (Natriumtri)Phospates aus umweltschutzgründen Phosphonat zugegeben wurde. Nur das der ähnlich wirkt wird verschwiegen.
Dann gibt es noch die bereits genannten EDTA Enthärter. Auch nicht interessant
Bei den Polycarboxylaten, die bereits eingesetzt werden, weiss man noch nicht so recht.
Unbedenklichere Wasserenthärter sind:
Gluconat das aus Glucose herstestellt wird
Zitronensäure wirkt nur bei niedrigen Temperaturen. Bei mittleren oder hohne Temperaturen fällt es als fester Bestandteil aus.
Seife ist auch ein Enthärter. Allerdings benötigt man grosse Mengen. Für ein Calcium oder Magnesiumion braucht man zweit Seifenmolekühle. Eigentlich ist Seife abbaubar und ungiftig. Der Abbau benötigt jedoch sehr viel Sauerstoff. Für 1kg (Kalkl)Seife 2000l Sauerstoff!
Der scheinbar umweltfreundlichste Enthärter ist Zeolith A. Es ist en Mineral. Der grosse Nachteil ist die langsame Wirkweise. Man braucht noch einen schnellwirksamen Wasserenthärter für den Anfang.
Für die Selbermacher. Zeolith A ist käuflich erwerbar unter dem Namen Sisal.
lg Andrea
