
Ich hol mir Kochbücher grundsätzlich nur noch aus der Bücherei, sonst hätt ich hier ein 30m Regal damit....
Aus eigener Erfahrung kann ich das DrOetkerGrundkochbuch ebenso wie das Backbuch empfehlen, das sind die absoluten Basics.
Wenn's feiner werden soll als "Frikadellen mit Salzkartoffeln und Kohlrabi in weißer Tunke" (was ich eigentlich sehr gern mag

), empfehle ich aus tiefstem Herzen und 35 Jahren Erfahrung so ziemlich alle G&U Kochbücher (Gräfe & Unzer) für den Hausgebrauch.
Was mich an den Schickimicki-Büchern stört, ist die Tatsache, daß vieles davon nur auf Bildern gut aussieht, die Zutaten tw. SEHR exotisch und schwer aufzutreiben sind, das Ganze dann nicht mal schmeckt, und im Buch durchaus mal zwar 30 ansehnliche Fotos, aber nur ein Dutzend Rezepte sind.
Da sind sog. Grundkochbücher erheblich besser, und wenn man die Grundtechniken drauf hat, und genügend Fantasie, sich Geschmackskombinationen vorstellen zu können, kann man mit allem kochen - siehe "Koch-Duell", falls die Sendung noch jemand kennt (zwei Köche bekamen eine Einkaufstasche voll Rohwaren und hatten dann nur 30min Zeit, daraus jeweils ein Menü zu zaubern - das war für mich eine echte Erleuchtung, was Improvisation angeht).
Wie gesagt, lesen würd ich dieses Monsterteil gern mal, aber besitzen müßt ich es nicht.
Nachtrag: Für Süßschnäbel ist Gaston Lenotre Das Große Buch der Patisserie das beste, was man kriegen kann (nur noch antiquarisch) - es ist echt ne Konditorbibel.