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Re: Eibenhecke
Verfasst: Fr 21. Okt 2011, 07:33
von Rati
Sabi(e)ne hat geschrieben:Und ein echter Eiben-Longbow hatte 120lbs - kriegt ihr das gezogen?
Ich gebe zu, bei 50 lbs fang ich an zu zittern.
Deshalb habe ich - falls ich überhaupt mal zum Bogenbauen komme - hauptsächlich Robinie in der engen Wahl.
Und wenn ich erst mal einen habe, dann schaff ich bestimmt bald auch mehr. Vielleicht bis 75 lbs.
Ein Eibenbogen wäre einfach nur zum haben.

Ein Kultobjekt zum anschauen, für die Schrankwand, den Altar,... ach ihr wisst schon was ich meine.
Grüße Rati
PS: @ luitpold lbs ist die Zugkraft welche du brauchst um den Bogen zu spannen 1 lbs sind etwas weniger als 500g.
Re: Eibenhecke
Verfasst: Fr 21. Okt 2011, 17:57
von emil17
Rati hat geschrieben:lbs ist die Zugkraft welche du brauchst um den Bogen zu spannen 1 lbs sind etwas weniger als 500g.
Grob richtig, im Detail ziemlich alles falsch; siehe
hier
lbs ist die Abkürzung für den Plural der angloamerikanischen Masseinheit für die Masse, diese als Kraftmass zu benutzen ist ein alltäglicher Murks (so wie z.B. die Zerreisskraft von Seilen in Kilo anzugeben; üblich, aber trotzdem Murks).
Also richtiger: 1 lb ist (statt 1lbs sind) etwas weniger als das Gewicht von 500 Gramm.
Es gibt keinen Grund, die Zugkraft eines Bogens in lb statt in N anzugeben - in Europa haben wir das metrische System.
Re: Eibenhecke
Verfasst: Fr 21. Okt 2011, 18:22
von Sabi(e)ne
Es gibt keinen Grund, die Zugkraft eines Bogens in lb statt in N anzugeben
Nö, außer Tradition und Gewohnheit - Pfeil/Spitzengewichte werden ja auch in grain angegeben - man wächst da so rein.
Wenn mir jemand sagt, sein Bogen hätte 20kg, muß ich immer erst mal 2, minus 10% , rechnen, um was damit anfangen zu können....
Und Edelsteine/Gold werden ja auch bis heute in Karat angegeben statt in Gramm.

Re: Eibenhecke
Verfasst: Fr 21. Okt 2011, 18:37
von emil17
Die Karat kann ich mangels Besitz, der so gewogen wird, leicht umgehen.
Re: Eibenhecke
Verfasst: Di 25. Okt 2011, 15:27
von Rati
weils grad mal wieder in einm anderen thraed um Hühnermist ging, kamm mir so ne Idee dazu:
Sabi(e)ne hat geschrieben:Moin, luitpold,
die Früchte sind so rot, weil sie zum Keimen vorher durch nen Vogeldarm müssen...
kann der Prozess nicht durch längeres einlegen in Hühnermist nachgestaltet werden.
Klar, der Mist ist kein Darm, aber die Mikros und die Inhaltstoffe sind schon noch vorhanden.
Grüße Rati
Re: Eibenhecke
Verfasst: Di 25. Okt 2011, 15:56
von luitpold
ich werde 24 unter "höchster lebensgefahr"

gewonnener kerne für 4 keimproben opfern.
lg
Re: Eibenhecke
Verfasst: Di 25. Okt 2011, 20:15
von ingetraut
luitpold hat geschrieben:
ich hab heute 55 eibenfrüchte gesammelt und alles gleich verspeist und die samen gesammelt, ich will mir damit eine eibenhecke spucken.
Gratuliere Luitpold!!
Das hast Du gut gemacht.
?und dann wie bei einer Leberreinigungs-kur herumgestierlt??
Also ich hatte schon mal nach dem Schnitzen an einem Eibenzweig die Giftwirkung zu spüren bekommen, -
möchte ich kein zweites mal haben. Da bekam ich das Gift aus dem Saft unter der Rinde ab.
Die Rehe knappern an den Zweigen oder Knospen wenn sie es zu ihrer Heilung brauchen.
Ob jemand eine Eibenhecke braucht, ist sicher nur individuell zu beantworten.
Ist ja auch eine Frage, wie nahe das Haus an der Hecke steht.
Eiben haben einen starken eigenen Charakter.
Ingetraut,
Re: Eibenhecke
Verfasst: Mi 21. Nov 2012, 08:53
von kauboi0
luitpold hat geschrieben:Sabi(e)ne hat geschrieben:Moin, luitpold,
die Früchte sind so rot, weil sie zum Keimen vorher durch nen Vogeldarm müssen...
das ist aber sehr unpraktisch.......

Versuch mal, die Samen ein paar stunden in essig einzulegen. Das soll angeblich auch gut funktionieren (quasi Vogeldarmsimulation

) - Ich ahbs aber slbst noxh nie probiert, also ohne Gewähr...
Re: Eibenhecke
Verfasst: Mi 6. Feb 2013, 15:33
von kauboi0
luitpold hat geschrieben:ich hab heute 55 eibenfrüchte gesammelt und alles gleich verspeist und die samen gesammelt, ich will mir damit eine eibenhecke spucken.
in einem bericht über heckenpflanzen habe ich gelesen, die eibe soll der "mercedes der heckenpflanzen" sein, wenn das kein grund ist?
bei eiben dürfte heuer überhaupt das jahr der jahre sein, unter den büschen ist der boden vollflächig mit den roten früchten bedeckt, ich bilde mir ein ich hab sowas noch nie gesehen.
zur hecke, im garten habe ich zwei wild gewachsene eibenbüsche ausgegraben und an die richtige stelle verpflanzt, dürfte problemlos geklappt haben.
insgesammt habe ich ca 200 eibensamen gesammelt die ich zum keimen bringen möchte.
ich habe mir eine brutalstratifizierung im tiefkühlfach vorgestellt, die getrockneten samen annässen und dann einige tage dick in zeitung eingepacht in der tiefkühltruhe lagern.
nach der tiefkühllagerung auftauen und vor dem einpflanzen mit kochendem wasser überbrühen.
überbrühen deshalb weil die kerne sehr hartschalig sind und ich mit der brühmethode bei den hartschaligen gledischiensamen fast 95% erfolg hatte. die nur eingeweichte gegenprobe war unter 50% erfolgsquote.
Hallo Luitpold!
Ich bin jetzt gerade dabei zu versuchen, Eibensamen zum Keimen zu bringen...
Wie hat es denn bei dir damals geklappt? War die erwähnte "Brutalomethode erfolgreich?
Danke und schöne grüße
R