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Re: Belorussisch

Verfasst: Di 21. Jun 2011, 15:49
von Tanja
emil17 hat geschrieben:e, der sich ein wenig über sich selbst ärgert
:prost:

Re: Belorussisch

Verfasst: Di 21. Jun 2011, 16:36
von Thomas/V.
ich habe das Buch auch hier, habe ich damals vorsorglich gekauft, bevor wir hier her gezogen sind
http://www.amazon.de/verwertet-Herstell ... 3343002895

ich denke aber nicht, das es für Landfrau noch sonderlich wertvoll ist, es ist eher ein Anfängerbuch, um die Grundbegriffe und wichtigsten Arbeitsgänge sowie diverse Gemüsearten und deren Haltbarmachung zu vermitteln
ne Anleitung fürs Obstweinmachen ist auch drin

wie gesagt, für Einsteiger nicht schlecht

Re: Belorussisch

Verfasst: Di 21. Jun 2011, 22:47
von Heiko
Danke Landfrau und Thomas, habs mir gleich bestellt. Das mit den Schulbüchern ist mir auch noch gut in Erinnerung, bis auf die Literaturbücher ab der 8ten Klasse. Die hatten da so einen verhaltensgestörten Maler der so potthässlich ... aber egal. Wahrscheinich verstand ich diese Kunst einfach nicht. :lol:

Re: Belorussisch

Verfasst: Mi 22. Jun 2011, 14:23
von luitpold
also ich hab dort bücher gekauft, weil es sonst nichts gab, so als mitbringsel, naja VEB meissen hätte es auch gegeben.

die (material)qualität der bücher war aber jetzt auch nicht so berauschend.

ein freund hat zu einer kafkaausgabe eine semesterarbeit geschrieben was alles inhaltlich verändert wurde. da kam einiges zusammen. :pfeif:

was ich mit meinem ausgangsposting sagen wollte, ein volk dass kirschen einmachen muss hat keine zeit für politik und/oder randale.

lg
luitpold

Re: Belorussisch

Verfasst: Mi 22. Jun 2011, 14:46
von emil17
luitpold hat geschrieben:ein volk dass kirschen einmachen muss hat keine zeit für politik und/oder randale.
Nee, das ist genau andersrum.
Billige Lebensmittel, Freibier und Breitband-Internet zum Videos gucken braucht das Land, in welchem die Politiker in Ruhe arbeiten können. Bei den Römern hiess es, Brot und Spiele. Geändert hat sich nichts

Re: Belorussisch

Verfasst: Mi 22. Jun 2011, 14:57
von Olaf
die (material)qualität der bücher war aber jetzt auch nicht so berauschend.
Ja, wie ich schon andeutete, Hochglanzbilder und marktschreierisches Layout mußten oftmals etwas zurücktreten.
Schon aus Kostengründen, oder weil die moderneren Druckereien für Dumpingpreise Aufträge aus dem Westen fuhren.
Aus Recyclingpapier wars wohl vermutlich auch noch, was ja vielleicht verschmerzbar ist.
Aber an bezahlbaren Büchern hab ich nie einen Mangel empfunden, außer C64-Programmierhandbücher. Die mußte sich meine alte Tante als Buckel in den Mantel einnähen, um sie rüber zu schmuggeln.
ein volk dass kirschen einmachen muss hat keine zeit für politik und/oder randale
Haben sie dann aber doch noch gefunden, wahrscheinlich gabs in Leipzig nicht genug Kirschen.
Im Gegenzug könnt ich das von einem Volk behaupten, das vor LCD-Fernsehern sitzt und Fastfood (fr)isst.
Olaf

Re: Belorussisch

Verfasst: Mi 22. Jun 2011, 19:02
von luitpold
meine meinung jetzt, die bücher waren um keinen deut besser nur weil die bunten bilder fehlten und die aufmachung loseblatt war.

ich hatte mal eine liste welche klassiker nicht verkauft wurden obwohl in allen verlagsverzeichnissen angeführt.

aber ich wollte eben nochmals drauf hinaus dass menschen die sich selber versorgen müssen keine zeit haben um sich um anderes zu kümmern.
die mit fastfood und flatscreen hätten zumindest die wahl, theoretisch zumindest.

ohne der hohen selbstversorgerdichte wäre möglicherweise die mauer 5 jahre früher gefallen.

im roten wien hat man ganz kurz gartenstädte gebaut und dann sofort die superblocks, mit gemeinschaftsküchen kinderbewahranstalt und allen schnickes, weil die leute aus den gartensiedlungen politisch nicht motivierbar waren. erster mai wurde im garten gewerkelt anstatt ein politisches statement zu zeigen.

politisch deshalb motivierbar, wien war nach dem 1. weltkrieg rot, das seither winzige österreich erzschwarz.

lg
luitpold

Re: Belorussisch

Verfasst: Mi 22. Jun 2011, 19:42
von Rati
luitpold hat geschrieben:also ich hab dort bücher gekauft, weil es sonst nichts gab, so als mitbringsel, naja VEB meissen hätte es auch gegeben.
wat is den VEB Meißen?

Also es hieß Schwerter zu Pflugscharen und nicht Städte zu Betrieben. :)

Gartenwerk im Osten, war nur selten wegen zu wenig Nahrungsmitteln an der Tagesordnung, glaubt mir zu Essen gabs genug.

ABER, es gab prima Geld für selbstgezüchtetes Fleisch und Gemüse ( selbst wenn das dann auf der Sammelstelle haufenweise vergammelte, weil grad kein LKW da war).

Und das teuer an den Schlachter verkaufte Schwein, gabs dann um die hälfte billiger vorn am Ladentresen zurück. :dreh:

Grüße Rati

Re: Belorussisch

Verfasst: Mi 22. Jun 2011, 19:48
von luitpold
Rati hat geschrieben: Und das teuer an den Schlachter verkaufte Schwein, gabs dann um die hälfte billiger vorn am Ladentresen zurück. :dreh:

Grüße Rati
sag ich ja, beschäftigungstherapie und ablenkung.
genauso die vielen kachelöfen im wohnblock.

lg
luitpold

Re: Belorussisch

Verfasst: Mi 22. Jun 2011, 20:06
von Sabi(e)ne
Rati hat geschrieben:wat is den VEB Meißen?
Der volkseigene Betrieb Meißen, berühmt für sein extrem teures (und durchaus auch öfter kitschiges) edles Porzellan.... :)