Sabi(e)ne hat geschrieben:es gibt schlicht und ergreifend VIEL ZU VIELE freilaufende Katzen auf viel zu kleiner Fläche.
Und das ist ja nicht nur hier so, sondern überall in Siedlungsgebieten.
Freuen tut das nur die Futtermittelindustrie, aber nicht die Natur.
Wie sind wieder mal einer Meinung ...
Die viel zu hohen Katzenbestände sind under anderem schuld daran, dass die Bestände von Eidechsen und Blindschleichen im Siedlungsgebiet so stark zurückgegangen sind.
Aber mit vielen Katzenbesitzern kann man über das Thema überhaupt nicht reden.
20 Euro für Haiti oder Pakistan spenden und jedes Jahr das Zehnfache an diese lieben Tierchen verfüttern ...
Wieviel damit für die Geschäfte herausspringt, sieht man an den Verkaufsflächen, die in jedem Supermarkt für solchen Unsinn bereitgestellt werden. Schade, dass die Variante "mit Hirn" inzwischen verboten wurde, das hätte man manchem Katzenhalter für ihn/sie selbst als Zufütterung empfehlen sollen. Früher hat man die Viecher mit Kochresten gefüttert, und ab und zu mal mit Fleischabfällen vom Fleischer. Hat auch funktioniert.
Dann die absurden Diskussionen in gewissen Foren ("Meine Katze macht immer drinnen auf den Teppich und nimmt das Kistchen nicht an, weil sie als Junges vermutlich traumatisiert wurde. Was kann ich tun? Für uns ist das sehr schlimm") ... der naheliegende Rat, gib dem Tierchen die Kugel und lass Dir eine neue schenken, würde Dich da in Lebensgefahr bringen.
Als Gartenmensch hat man sowieso viel Ärger mit den Viechern.
Brennholzstapel stinken, weil die Kater dagegen markieren, Sandkasten, Saatbeete, trockene Stellen unterm Vordach werden als Katzenklo benutzt, die Musik nachts (es klingt eben nach "Katzenmusik") ist auch schön ...
Es kann jeder Katzen halten soviel er will, auch wenn ich persönlich das als Unsinn ansehe, aber dann soll er/sie gefälligst dafür sorgen, dass die Viecher nicht anderswo lästig werden oder Schaden stiften. Wenn er/sie das nicht kann, dann ist es absolut egoistisch, das Problem den anderen zu überlassen und sich auch noch zu beschweren, dass jemand Massnahmen ergreift, welche das Wohlbefinden dieser edlen Tiere nachhaltig beeinträchigen können, nur um seine Ruhe zu haben.
Hier gilt inoffiziell das Prinzip, dass Katzen ohne Besitzermarkierung (Halsband, am besten mit kleiner Kugelglocke) im Wald abgeschossen werden können.
Ein Fuchs oder Greif, der sich auf Hauskatzen spezialisiert, könnte hier jedenfalls leicht fett werden. Wer weitab wohnt, bei dem werden nur Katzen alt, die sich nicht zu weit vom Haus weg trauen. Damit sollte man sich vor der Anschaffung einer Mäusepolizei schon mal abfinden.
Und nein, ich bin nicht Schusswaffenbesitzer, auch wenn das Katzenproblem mich noch am ehesten zum Umdenken bewegen könnte.