Um das Thema mal wieder in die Richtung PV-Anlage als Selbstversorgung zu lenken:
Ich persönlich finde es gut, wenn man versucht, mittels eigener PV-Anlage seinen Strombedarf zu decken und, je nach Größe der Anlage und eventueller Speichermöglichkeit, sich vielleicht auch autark zu machen. Ja, ich finde, das ist Selbstversorgung.
Und klar ist die Amortisationszeit lange bei einer solch kapitalintensiven Investition, aber so ein Hoftraktor für einen Hektar Schafweide und einen kleinen Kartoffelacker braucht auch seeehr lange, bis er sich amortisiert.

Manches will man auch einfach nur haben und/oder umsetzen, weil es im Bereich des vorstellbaren liegt.
Wir selbst haben seit dem Jahreswechsel eine Balkonsolaranlage auf dem Garagendach, 4x500W PV-Module mit 3,2 kW Speicher. Der Einbau des Smartmeters steht noch aus.
Klar, damit kann ich kein E-Auto betreiben, aber unsere Grundlast kann ich damit gut decken. Und das fühlt sich schon gut an

und auch selbstwirksam, den Strom zu produzieren, auch wenn die Amortisationsdauer rund 7 Jahre betragen wird und es schon heute ein neueres, tolleres System des Anbieters gibt.
Was die Sondermüll-Diskussion angeht, ist es ja durchaus so, dass in erster Linie die Hersteller in der Pflicht sind, die Produkte recyclingfähig zu gestalten oder sich anderweitig Gedanken für ein Leben nach der regulären Nutzung zu überlegen. Erst danach kommt der Verbraucher, dem es allerdings auch selbstverständlich sein sollte, seinen aus jedwedem Konsum resultierenden Müll "richtig", also fachgerecht zu entsorgen. Und zwar von der Folienverpackung bis zum PV-Modul.
In einer Wohlstandsgesellschaft wie unserer, wo man nicht jeden Tag in der Ackerfurche oder gar im Schützengraben ums Überleben kämpft, sollte "ein Gott gefälliger Umgang mit der Mutter Erde" selbstverständlich sein. (Bitte, ich brauche keine Hinweise darauf, dass das nicht so ist! Das weiß ich auch.)

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