@Sonne,
Achtung, Suchtgefahr, wenn man mit dem Boden einmal anfängt, das lässt einem nicht mehr los.
Wir haben auch ziemlich scheren Lehmboden, zu nass dort gearbeitet, verzieh er nicht so leicht.
Wenn ich zurückblicke, was ich mit meiner Mulcherei an Versuch und Irrtum alles gemacht habe- bis ich wirklich tiefer in die Materie eingestiegen bin.
Die gute Misses Stout hätte ich gerne mal persönlich kennengelernt, aber leider lebt sie nicht mehr.
Ihr Buch übers Mulchen ist mir gerade damals in die Hände gefallen, als eine Hex im Kreuz mich so plagte, dass nix mehr mit umgraben ging.
Seither gehts ohne, hab nur einen Sauzahn, eine Grabgabel, den Spaten brauch ich nur, wenn ich in die Bankbeete oder im Frühbeet eine Bodenheizung im Frühjahr aus Mist machen möchte. (frau träumt von einem Erdheizkabel, das würde dem Salat auch warme Füsse bescheren, aber solange wir genug Mist haben, kommt die energiesparendere Vatiante zum Zug)
Seit 2o Jahren hab ich auf alle Fälle nichts mehr umgegraben, selbst die Bodenaustauscherei im Gewächshaus mache ich seitdem nicht mehr.
Jeder macht es so, wie es für ihn passt, ich gebe Terra Preta auf die Beete, zieh den Sauzahn durch und mulche aber erst, wenn im Frühjahr die Sonne genug Wärme liefert. Zu früh abgedeckt dauerte es bei mir so ewig lange, bis sich die Bodenschichten erwärmten und die Pflanzenwurzeln loslegen konnten.
Bei zu kalten Bodentermperaturen bekamen meine Pflanzen immer "Schnupfen" und legten nicht richtig los.
Um 3 mal pro Beet ernten zu können, hilft Wärme von Unten und Oben am Meisten.