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Re: welcher Grill?
Verfasst: Di 27. Mär 2018, 06:18
von hobbygaertnerin
@centauri,
muss ich mich ein wenig näher befassen, hab nix gegen Holzkohle, aber Holz hätten wir genug vor der Hütte.

, im SV-mässigen Sinn.
Hab letztes Jahr immer wieder überlegt, ob wir einen Gas-grill zulegen- wir haben einen uralten selbstgebauten Grill aus Edelstahl (unkaputtbar), aber bis die Holzkohle dann wirklich so weit fertig ist zum Grillen, in der Zeit hab ich in der Pfanne längst ein Essen fertig gebracht- aber musste immer in der Küche werkeln.
Jetzt bin ich glückliche Besitzerin einer Aussenküche- kann deshalb auch draussen was vorbereiten, hab 2 Elektroplatten und den indischen Holzkohleerzeugerofen, auf dem sich mit dem WOk sehr gut kochen lässt. Je mehr ich mit dem koche, umso mehr Holzkohle fällt an.
Für den Dutchoven hab ich immer gelesen, dass man die Holzkohlebriketts verwenden sollte-
aber wenn ich das mit dem Holz machen kann- noch besser.
Von der Imkerei fallen viele Rähmchen an- mit denen probiere ich es einfach mal-
Es fühlt sich auf alle Fälle sehr gut an, draussen Essen zubereiten zu können und wenn der Dutchoven in ähnlicher Form Essen hervorbringt, wie ich es mir vorstelle- dann hab ich schon eine gute Verwendung für den Grilltisch.
Re: welcher Grill?
Verfasst: Di 27. Mär 2018, 06:42
von bielefelder13
Mache es genauso wie Specki. Dreibein, Feuerschale und fertig ist der Schwenkgrill. Funktioniert bestens und ist vor allem eine Preiswerte Lösung.

Re: welcher Grill?
Verfasst: Di 27. Mär 2018, 07:26
von centauri
@hobbygärtnerin
Das mit den Briketts ist schon nicht schlecht wenn man nach einem DO- Kochbuch kocht. Weil die Temperatursteuerung einfacher und gleichmäßiger ist. Also Brotbacken im DO mit Holzfeuer wird wahrscheinlich schwieriger. Gehen müsste das aber auch, wurde ja auch schon gemacht bevor es Briketts gab.
Re: welcher Grill?
Verfasst: Di 27. Mär 2018, 10:55
von Taraxacum
Ich finde das Kochen mit Holzkohlebriketts noch aus einem anderen Grund komfortabler: man zündet die Briketts an, legt die unter und auf den vorbereiteten DO und geht seiner Wege. Wenn die Briketts verglüht sind ist das Essen fertig.

So brauche ich beim Kochen nicht daneben zu stehen und aufzupassen. Solange genügend Flüssigkeit drin ist brennt auch nichts an (durch den sehr gut schließenden Deckel verdampft kaum was). Bei Holz muss man immer mal nachlegen. Da ich während der Kochzeit lieber weiter im Garten rum buddle, würde mir ständig das Feuer ausgehen, da ich vergesse, Holz nachzulegen. Brot backen im DO am offenen Feuer mache ich so, dass der DO (hier nutze ich eine Kastenform) neben dem Feuer steht und immer wieder gedreht wird. Die abgestrahlte Hitze bäckt sozusagen das Brot. Die Flammen selber sind mir zu heiß zum Backen.
Re: welcher Grill?
Verfasst: Di 27. Mär 2018, 11:30
von Rati
Wir grillen auch über offener Flamme.
Klar, ich lege das Fleisch nicht direkt nach dem auflegen frischen Holzes drauf sonder warte halt bis die Flammen sich beruhigt haben. Dann passe ich die Höhe des Rostes einfach der Temp. an.
Allerdings ist die Variante Grillrost eh die selterere Methode.
Am häufigsten stecken wir das Fleisch bzw die Wurst auf nen Stock, dann hält mensch das Gut einfach neben die Flamme und ab gehts.
Grad bei Partys mache ich das so weil das viele Vorteile für mich hat.
1. Jeder macht seins selber und ich kann in Ruhe Bier trinken.
2. Da ich dazu immer Fladenbrote oder Brötchen mit diversen Beilagen anbiete, gibt es kein Geschirr und keinen Abwasch d.h. keine weitere Arbeit für mich.
3. auch wenn manche Besucher erst mal ne kleine Einweisung brauchen, sind am Ende immer alle fasziniert vom selber machen und jeder kann seins so gestalten wie er möchte. Selbst die meisten veg. Produkte lassen sich so grillen.
Grüße Rati
Re: welcher Grill?
Verfasst: Di 27. Mär 2018, 11:38
von der.Lhagpa
Rati hat geschrieben:
1. Jeder macht seins selber und ich kann in Ruhe Bier trinken.
Das beste Argument ÜBERHAUPT!
Ich habe nen "Lokomotiven-Smoker" nen gemauerten Grill und so ein Baumarkt-Dingens.
Mein Favorit ist die Blechschüssel, leicht zu bewegen, leicht zu reinigen. Und grössere Menschenansammlungen werden hier eh nicht erwartet / verpflegt..
Allerdings schwirrt mir da für ein neues Objekt was Neues im Kopf rum.....
Re: welcher Grill?
Verfasst: Fr 30. Mär 2018, 23:49
von ohne_Furcht_und_Adel
Ich habe einen Schwenkgrill, aber der frißt viel Kohle und lohnt sich nur für Parties. Die Hitzeregulierung per Kette ist natürlich ein Vorteil... Das Beste in meinen Augen sind die kleinen "Tönnchen" mit drei kleinen Füßen und so an die 40cm breitem Rost. Aber vielleicht lege ich mir doch noch einen Elektrogrill zu. Meistens geht es nur um eine handvoll Würstchen, und mich nervt es, die in der kalten Jahreszeit in die Pfanne zu schmeißen. In der warmen Jahreszeit mache ich aber auch entweder Grillglut aus Brennholz oder die Würstchen werden am Stock über dem Feuer gegart!

Re: welcher Grill?
Verfasst: Mo 2. Apr 2018, 19:29
von emil17
Man kann auch einfach nach der alten Methode eine eiserne Bratpfanne auf ein Dreibein ins Feuer stellen.
Zuerst, wenns frisch brennt, kommt der Wasserkessel aufs Feuer, das Wasser dann in einen grossen Thermos-Pumpkrug.
Man kann dafür auch wunderbar ältere Pfannen und Töpfe verwenden, die auf dem Elektroherd nicht merh gut gehen, weil die Böden etwas krumm sind.
Re: welcher Grill?
Verfasst: Di 3. Apr 2018, 14:15
von Rati
emil17 hat geschrieben:Man kann auch einfach nach der alten Methode eine eiserne Bratpfanne auf ein Dreibein ins Feuer stellen....
ja, wir haben so ne gusseiserne Aldipfanne dafür, da bäckt meine Frau immer das Fladenbrot drin. Und natürlich haben wir auch nen großen Kessel für alle Art Gerichte.
Aber das hat ja nun nicht mehr viel mit grillen zu tuen.
Grüße Rati
Re: welcher Grill?
Verfasst: Di 10. Apr 2018, 09:57
von Taraxacum
Mal ein Bild von unserem Grill in Benutzung. Die Stäbe für den Rost hatte ich ausgebaut und dann für das Brot nur locker aufgelegt.

- ...die bösen Jungs...
- CIMG6670.JPG (172.62 KiB) 3246 mal betrachtet
Waren echt sehr lecker, die beiden "Kampfhähne". Als die Hormone im Frühling erwachten, sind sie nur noch aufeinander losgegangen und mußten leider weg.
In dem Grill stand im Winter der DO drin. Wenns schnell gehen muss, gehen auch die Feuerschale oder der uralte und klapprige Billiggrill vom NP oder sogar das offene Feuer mit Gitterrost am Dreibein. Haben sozusagen alle Möglichkeiten vom Trabbi bis zum Mercedes oder sagen wir mal besser bis zum Golf. Denn einen Grill für tausend Euronen wollten und haben wir nicht.