Re: Der kleine Garten am Rand der Stadt
Verfasst: Mi 31. Mai 2017, 07:48
Lange nichts geschrieben und nicht mal aktuelle Fotos auf Vorrat...ich hatte nicht gerade einen Wonnemonat im Mai und bin leider nicht so oft in den Garten gekommen, wie ich wollte. Dafür habe ich den Balkongarten etwas eskaliert
Von einer Tomate und einer Gurkenpflanze - eigentlich eher mickrige Überbleibsel aus der Anzucht, die keinen Platz im Garten fanden - im letzten Jahr, habe ich es dieses Jahr etwas übertrieben hin zu einer Gurke, einer Paprika, 6 Tomaten und...äh...Chilis im Zweistelligen Bereich
Der Gatte schaut abwechselnd so
, so
und so
- aber der wird schon noch sehen, was er davon hat! Die Tomatenschwemme kam, nachdem ich all meine Überzähligen in gute Hände abgegeben hatte. Da fand ich es plötzlich ein bisschen schade, nur zwei Sorten gemacht zu haben. Dann lief mir bei einem Heimatbesuch in Dresden plötzlich eine schwarze Tomate zu. Wieder im Rheinland waren die von einem netten Kollegen mitgebrachten Paprika an die Bedingung geknüpft, auch noch Tomaten mitzunehmen und dann kam die Chefin noch mit ihren jährlichen Chaostomaten um die Ecke ("Alles alte Sorten! Und diesmal hab ich sogar beschriftet! Hat dann bloß der Wind weggeblasen...") Könntet ihr da nein sagen? Also ich nicht
Wenn wir so weitermachen auf Arbeit, machen wir bald dem Nachbarinstitut (Pflanzenbau) Konkurrenz
Neben den 6 Tomaten auf dem Balkon habe ich auch 4 in den Garten gesetzt. Zwischen die Gemüsereihen (Spinat, Mairübchen, Radieschen, Kohlrabi) habe ich Mangold gesetzt, bis der wirklich groß ist, hab ich das Gemüse (hoffentlich) abgeerntet. Auch der Bergtee von Thomas hat einen sehr schönen Platz bekommen und fühlt sich sichtlich wohl
Die Heidelbeere hängt fast schon bedenklich voll mit Früchten, Himbeeren und Erdbeeren haben auch ordentlich angeschoben.
Nur die eine Johannisbeere sieht noch schlecht aus. Spinnmilben sind es auf jeden Fall nicht, die hätte ich erkannt. Da die Äste von außen nach innen abgestorben sind, favorisiere ich wirklich die Hypothese mit dem Wurzelfraß. Eine Kollegin gab mir den Tip, es könnten Larven des Dickmaulrüsslers sein. Tatsächlich hatte ich an den in der Nähe stehenden Rosen auch einen typisch aussehenden Fraßschaden. Ich hab alle befallenen Äste zurück geschnitten und mit Brennesseljauche gegossen. Seitdem ist es (soweit ich weiß) nicht schlimmer geworden. Also mal sehen, ob sie sich berappelt.
Mein eingeschnappter Salbei hat das starke Zurückschneiden wohl schon vertragen. Nur werden die jungen Blätter scheinbar immer wieder abgefressen. Letztes Jahr hatten mir ein paar hungrige Schnecken im Kräuterbeet einige Totalverluste beschert, sogar den Salbei hatten sie ordentlich "zurück geschnitten"
Ich hab es dieses Jahr leider zu spät gemerkt...
ob der Salbei noch zu retten ist, werden wir sehen.
Als nächste große Arbeiten stehen die Fertigstellung des Hochbeets und das Renovieren der Laube an. Da muss das Dach neu gedeckt werden. Da muss ich evtl mal auf euch als Publikumsjoker zurückgreifen, da meine Fähigkeiten mit Holz sich auf das heraus "operieren" von Splittern beschränkt (aber das kann ich wirklich gut!) Feinmotoriker halt
Ich hoffe, ich komme heute, spätestens Freitag und am Wochenende, in den Garten. Dann bring ich euch ein paar Fotos mit
Von einer Tomate und einer Gurkenpflanze - eigentlich eher mickrige Überbleibsel aus der Anzucht, die keinen Platz im Garten fanden - im letzten Jahr, habe ich es dieses Jahr etwas übertrieben hin zu einer Gurke, einer Paprika, 6 Tomaten und...äh...Chilis im Zweistelligen Bereich
Neben den 6 Tomaten auf dem Balkon habe ich auch 4 in den Garten gesetzt. Zwischen die Gemüsereihen (Spinat, Mairübchen, Radieschen, Kohlrabi) habe ich Mangold gesetzt, bis der wirklich groß ist, hab ich das Gemüse (hoffentlich) abgeerntet. Auch der Bergtee von Thomas hat einen sehr schönen Platz bekommen und fühlt sich sichtlich wohl
Die Heidelbeere hängt fast schon bedenklich voll mit Früchten, Himbeeren und Erdbeeren haben auch ordentlich angeschoben.
Nur die eine Johannisbeere sieht noch schlecht aus. Spinnmilben sind es auf jeden Fall nicht, die hätte ich erkannt. Da die Äste von außen nach innen abgestorben sind, favorisiere ich wirklich die Hypothese mit dem Wurzelfraß. Eine Kollegin gab mir den Tip, es könnten Larven des Dickmaulrüsslers sein. Tatsächlich hatte ich an den in der Nähe stehenden Rosen auch einen typisch aussehenden Fraßschaden. Ich hab alle befallenen Äste zurück geschnitten und mit Brennesseljauche gegossen. Seitdem ist es (soweit ich weiß) nicht schlimmer geworden. Also mal sehen, ob sie sich berappelt.
Mein eingeschnappter Salbei hat das starke Zurückschneiden wohl schon vertragen. Nur werden die jungen Blätter scheinbar immer wieder abgefressen. Letztes Jahr hatten mir ein paar hungrige Schnecken im Kräuterbeet einige Totalverluste beschert, sogar den Salbei hatten sie ordentlich "zurück geschnitten"
Als nächste große Arbeiten stehen die Fertigstellung des Hochbeets und das Renovieren der Laube an. Da muss das Dach neu gedeckt werden. Da muss ich evtl mal auf euch als Publikumsjoker zurückgreifen, da meine Fähigkeiten mit Holz sich auf das heraus "operieren" von Splittern beschränkt (aber das kann ich wirklich gut!) Feinmotoriker halt
Ich hoffe, ich komme heute, spätestens Freitag und am Wochenende, in den Garten. Dann bring ich euch ein paar Fotos mit