Moinsen
Die Konservierung von Eiern wird ja hauptsächlich durch den Abschluß von Sauerstoff realisiert. Auch das Wasserglas und die Kalklösungen ist ja nichts anderes als das "Verbannen" von O² aus dem Wasser. Oder das Verstopfen der Poren im Ei siehe Schweineschmalz. (Wobei mich das Ergebnis mit der Vaseline wunderte!!)
(btw. Wasserglas wird auch auf deutschen Baustellen noch häufig benutzt! Nur in versteckter Form, in Fertigmischungen wie z.B. Schnellzement)
Durch mein Zweithobby, Sondengänger, habe ich ein wenig Erfahrung im Konservieren von Metall.
Um einen schönen Metallfund zu Konservieren kann man diesen in Bienenwachs kochen, solange bis keine Blasen mehr aus dem Teil aufsteigen.
Herausnehmen und mit einem Lappen abwischen.
Bienenwachs ist das feinste Wachs welches Mutter Natur zu bieten hat, microkristalines Kunstwachs oder Parrafin sind zwar zum Teil Feiner, aber eben nicht Natürlich.
Warum mich das bei einem Metallfund interessiert? Die Restauratoren der letzten Jahrhunderte (sind ja nur 2,5

) haben viel herumexperimentiert und viele Verfahren angewendet.
Leider sind davon viele in die Hose gegangen!!
Ganze Museen haben heute Probleme alte Fundstücke und Ausstellungsstücke zurückzuwandeln.
Textilien, Tierkörper und ander Naturfasern wurden z.B. mit Arsen behandelt.
Museumswärter haben nicht lange gelebt!! Putzfrauen erst Recht nicht!!
In den 70ern wurde fast jeder Fund, auch ganze Tempelanlagen im Dschungel, mit Epoxidharzen eingestrichen, zwecks Erhaltung und Schutz. Ein paar Jahre Später stellt sich heraus das das Harz nicht wirklich Dicht ist und auch andere negative Seiten hat.
Und was hat das ganze mit Eiern zu tun?
Ich bin nur abgeschweift ;-) Sorry.
Naja, jedenfalls würde ich aus dem Bauch heraus mal eine Anwendung mit Bienenwachs empfehlen....
Was auf Metallteilen eine Dampfsperre bildet und so für Jahrzehnte ein Oxidieren verhindert, kann ja nicht sooooo schlecht sein ;-)
Vielleicht findet sich hier ja jemand der das mal Probieren könnte??
lg
Nils