Sie ist gesund, und wir haben lange überlegt uns aber für die Impfungen entschieden.
So ist es bei meinem Kleinen. 4-monatiger-Krankenhaus-Marathon, 6 Wochen davon Intensivstation. Zwischendrin, mit 3 Monaten wollte ich Rotaviren impfen, der Oberarzt meinte das machen wir nach der Stoma-Rück-OP. Tja kacke gelaufen, einen Tag vor der OP wurde er für operabel befunden, am Tag der OP verlief alles gut, am Folgetag Krämpfe und massive Zerstörung im Gehirn. Ursache nicht gefunden, aber zur Zeit der Hirnzerstörung war er positiv auf Rotaviren getestet worden, und er bekam KEIN Durchfall. Er hat nun Epilepsie und Multizystische Enzephalomalazie sowie ein Nierenleiden (besiegt), im KH wurden wir mit einem schwerstbehinderten, blinden Säugling entlassen. Dass alles gut ausging und er nun NICHT behindert ist, auch wieder sehen kann (Blindheit durch Gehirndefekt), haben wir wohl dem lieben Herrgott, der Kämpfernatur unseres Sohnes und unserem Optimismus zu verdanken. Lange Rede kurzer Sinn, bei ihm wird das gemacht, was die zuständigen Ärzte sagen und ich setze mein Bauchgefühl durch. Die Ärzte haben ihm 3x das Leben gerettet (und es 1x verpfuscht). Allerdings entscheide ich wichtige Dinge nur mit den uns vertrauten Ärzten. Scheiß auf die Chemiekeulen, Blutkonserven und sonstigen Präparate die er 24h am Tag angehängt hatte, er hats geschafft. Bei ihm werden wir auch versuchen, die Kostenübernahme für Meningokokken-Impfung durchzukriegen.osterheidi hat geschrieben:Ja es wurde gut untersucht. Impfung und dazu 3 tage stationär antibiotika , bein hochgelegt. Ich finde es aber nicht verwerflich kein impfung zu machen. Bei kindern hatten wir uns entschlossen zu impfen.
Allerdings arbeite ich mit behinderten. Darunter sind auch welche die wegen einer fehlenden impfung geistig schwerbehindert sind. Das ist schlimm aber trotzdem kann man niemanden zwingen.
PS: Ohne konventionelle Medizin wäre mein Sohn keinen Tag alt geworden.
Ich bin der Meinung, eine Grundimmunisierung im Kindesalter ist wichtig. Was danach ist, ist nicht mehr ganz so relevant und dann kann das Kind, was dann erwachsen wird/ ist mit/ selbst entscheiden. Bei meinen Hunden halte ich es übrigens auch so, Grundimmunisierung und nie wieder.
Da muss aber jeder seinen eigenen Weg finden und abwägen. Wo man wohnt, wieviel man reist, ob es gesundheitliche Besonderheiten gibt.
Bei einem kranken Kind würde ich aber nicht rumexperimentieren.
LG


