Impfen und Co. bei Babys

Gesunde Ernährung, Bewegung, Hygiene etc.
Anna

Re: Impfen und Co. bei Babys

#21

Beitrag von Anna »

Mums Masern Röteln, Mehrfachimpfung und Rotaviren hat meine Große bekommen.
Sie ist gesund, und wir haben lange überlegt uns aber für die Impfungen entschieden.
osterheidi hat geschrieben:Ja es wurde gut untersucht. Impfung und dazu 3 tage stationär antibiotika , bein hochgelegt. Ich finde es aber nicht verwerflich kein impfung zu machen. Bei kindern hatten wir uns entschlossen zu impfen.
Allerdings arbeite ich mit behinderten. Darunter sind auch welche die wegen einer fehlenden impfung geistig schwerbehindert sind. Das ist schlimm aber trotzdem kann man niemanden zwingen.
So ist es bei meinem Kleinen. 4-monatiger-Krankenhaus-Marathon, 6 Wochen davon Intensivstation. Zwischendrin, mit 3 Monaten wollte ich Rotaviren impfen, der Oberarzt meinte das machen wir nach der Stoma-Rück-OP. Tja kacke gelaufen, einen Tag vor der OP wurde er für operabel befunden, am Tag der OP verlief alles gut, am Folgetag Krämpfe und massive Zerstörung im Gehirn. Ursache nicht gefunden, aber zur Zeit der Hirnzerstörung war er positiv auf Rotaviren getestet worden, und er bekam KEIN Durchfall. Er hat nun Epilepsie und Multizystische Enzephalomalazie sowie ein Nierenleiden (besiegt), im KH wurden wir mit einem schwerstbehinderten, blinden Säugling entlassen. Dass alles gut ausging und er nun NICHT behindert ist, auch wieder sehen kann (Blindheit durch Gehirndefekt), haben wir wohl dem lieben Herrgott, der Kämpfernatur unseres Sohnes und unserem Optimismus zu verdanken. Lange Rede kurzer Sinn, bei ihm wird das gemacht, was die zuständigen Ärzte sagen und ich setze mein Bauchgefühl durch. Die Ärzte haben ihm 3x das Leben gerettet (und es 1x verpfuscht). Allerdings entscheide ich wichtige Dinge nur mit den uns vertrauten Ärzten. Scheiß auf die Chemiekeulen, Blutkonserven und sonstigen Präparate die er 24h am Tag angehängt hatte, er hats geschafft. Bei ihm werden wir auch versuchen, die Kostenübernahme für Meningokokken-Impfung durchzukriegen.
PS: Ohne konventionelle Medizin wäre mein Sohn keinen Tag alt geworden.

Ich bin der Meinung, eine Grundimmunisierung im Kindesalter ist wichtig. Was danach ist, ist nicht mehr ganz so relevant und dann kann das Kind, was dann erwachsen wird/ ist mit/ selbst entscheiden. Bei meinen Hunden halte ich es übrigens auch so, Grundimmunisierung und nie wieder.

Da muss aber jeder seinen eigenen Weg finden und abwägen. Wo man wohnt, wieviel man reist, ob es gesundheitliche Besonderheiten gibt.
Bei einem kranken Kind würde ich aber nicht rumexperimentieren.

LG
Anna

Re: Impfen und Co. bei Babys

#22

Beitrag von Anna »

Nachtrag: Auf der Frühchenstation war eine ältere Schwester, sie meinte die Frühgeborenen werden immer mehr und sie denkt, es liegt an den Schadstoffen. Ob es eine wissenschaftliche Erklärung gibt, weiß ich nicht, da es mein letztes Kind war beschäftige ich mich damit auch nicht. Aber diese ganze Umweltverseuchung kann ja nicht ohne Konsequenzen bleiben... Aber ja, manchmal braucht man dennoch das, wovon man sich distanzieren will, so z.B. die konventionelle Medizin. Damals ist man bei Frühgeburten, Krankheiten und Co. gestorben. Heutzutage kann man viel machen, und missen möchte ich es nicht, sonst müsste ich um mein Kind trauern. Um beide. Und ich wäre auch schon tot. Mein Mann hätte den 1.Geburtstag auch nicht überlebt und wäre später auch gleich 2x noch gestorben.
greymaulkin
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#23

Beitrag von greymaulkin »

Wenn es die "Segnungen" des Impfens nicht gäbe, gäb´s auch keine Überbevölkerung der Erde :aeh:
Daß wie keine Kinder kennen, die an Masern, Mumps, Röteln gestorben sind oder deswegen Pflegefälle sind, könnte ja auch daran liegen, daß unsere Mitmenschen noch größtenteils "durchgeimpft" sind.
Daß "Tetanus heutzutage selten geworden ist" liegt nicht an der Ansteckung, sondern daran, daß fast jeder geimpft ist, ansteckend ist der nicht. Tetanus entsteht nun mal selten in großen, blutenden Wunden, die kleinen sind es. In einen Nagel getreten, vom Hund gebissen, okay, da fragt der Arzt nach dem Impfschutz. Daß er das auch bei einer saumäßig blutenden Wunde gleich vor dem Nähen tut, ist wohl einem Reflex geschuldet :pfeif:

Gruß, Bärbel
Adjua
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#24

Beitrag von Adjua »

Kommentar meines Kinderarztes vor 20 Jahren: Die Masernimpfung kann Nebenwirkungen haben. An Masern kann man sterben.

Meine Kinder wurden 8 Monate bzw. 4 Jahre gestillt, hatten alle in Österreich üblichen Impfungen, waren als Kinder so gut wie nie krank und erfreuen sich bis heute (mittlerweile 24 und 27) eines ausgezeichneten Immunsystems. Liegt aber auch an guten Genen und äusserst sparsamem Antibiotikagebrauch und vernünftiger Ernährung.
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#25

Beitrag von Kirschkernchen »

Dass sie die Pflicht zur Impfung zunächst bei den Babys einführen werden, steht m.E. außer Frage, weil dort die Hebel wirksamer sind (Fürsorgeverhalten, Schuldgefühle, Kindesentzug, Einwirken anderer...). Es steht im Sinnzusammenhang mit all den anderen Zwangs- und Druckmaßnahmen. Erst später werden sie die Erwachseneren mit sanftem Druck bewegen, bis man sie auch faktisch oder gar gesetzlich zwingt. Vielleicht dauert das auch noch 20 Jahre, aber es wird m.E. eine logische Folge einer Geisteshaltung sein. Ungeachtet medizinischer Belange spielen hier leider, ob man es ernst nehmen kann oder nicht, auch eher rituell anmutende Dinge eine Rolle. Ein Impfzwang bedeutet nach der Herrschaft über die Energieströhme (z.B. Geld) oder die Inhalte des Denkens (Bildung, Presse...) einen Weiteren Baustein im Spiel "Herrschaft über den Körper". Es wird sich elektronisch (für unsere bargeldbelächelnden Kartenzahler) leicht realisieren lassen, dass du ungeimpft nicht mehr ins Freibad darfst. Die Reaktion der Schafe wird sein "dann geh ich halt ins Hallenbad"..."oder in den See? Ach, es genügt, wenn ich Dusche....ich bin ja frei." :mrgreen:

In Zeiten, in denen die Toleranz so groß geschrieben wird, toleriert man eben deine Entscheidung nicht.
Toleranz bedeutet nur, dass du alles tolerieren musst. Damit ist Toleranz ein Psychologischer Trick zur Erhöhung der Akzeptanz. Und damit ein Werkzeug zur Interessensdurchsetzung, ebenso wie das Impfen von Babys nichtmal unbedingt eine medizinische Absicht haben muss. Ein Kinderarzt sagte mir mal, er habe den Eindruck, all die Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen sollen möglicherweise einfach nur in den Eltern die Haltung tief verankern, dass es schon gut sei, sein Kind in fremde Hände zu geben. Und wenn man das bei sich persönlich und im Freudenkreis überprüft...ahnt man, dass das auch eine Rolle spielt. "Was für mich gut ist, kann nur der Fachmann wissen." :dreh:
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#26

Beitrag von Reisende »

Melusine hat geschrieben: Ich würde impfen,aber immer nur 3! Wirkstoffe auf einmal.Heißt öfter zum Arzt.
Warum. 7 fach Impfungen sind der Impfmüdigkeit der Leute geschuldet(die Industrie reibt sich die Hände).
dem würde ich mich anschließen. allerdings heißt öfter spritzen auch mehr additive, und insbesondere diese (wie zb aluminiumverbindungen) sehe ich kritischer als den impfstoff selbst.
drei- oder vierfach-impfstoffe sind zur Zeit nicht verfügbar, die Pharmaindustrie produziert sie nicht mehr. für einen fünffachen (dh ohne hepatitis) habe ich mich beim arzt auf die warteliste setzen lassen. rotaviren lasse ich nicht impfen, ebenso wenig windpocken.
für mich ist dabei ausschlaggebend, wie schwerwiegend die jeweilige Erkrankung verlaufen kann und welche folgen entstehen können.
wir haben zb 2 fälle von kinderlähmung in der (älteren) verwandtschaft, und das ist für die Betroffenen ein hartes los.

über den geeigneten Zeitpunkt bin ich mir noch nicht im klaren. die u4 ist mir aber definitiv noch zu früh.
da ich laktose und gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als ausgleich dafür einige intoleranzen im zwischenmenschlichen bereich.
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#27

Beitrag von Dyrsian »

Also ich hab mich nie groß für das Thema interessiert, wurde aber als Kind nicht gegen Masern geeimpft. Mit Mitte zwanzig wäre ich dann fast daran gestorben. Ich kenne aber niemanden, der an einer Masernimpfung fast gestorben ist. :sauenr_1:
Nur mal so als Geschichte aus erster Hand.
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Re: Impfen und Co. bei Babys

#28

Beitrag von Lehrling »

Dyrsian hat geschrieben:Also ich hab mich nie groß für das Thema interessiert, wurde aber als Kind nicht gegen Masern geeimpft. Mit Mitte zwanzig wäre ich dann fast daran gestorben. Ich kenne aber niemanden, der an einer Masernimpfung fast gestorben ist. :sauenr_1:
Nur mal so als Geschichte aus erster Hand.
vielleicht auch, weil Impffolgen erstmal sowieso nicht sein können ( hatten wir ja noch nie!!!), weil man bei Impffolgeschaden zunächst genug mit Schadensbegrenzung zu tun hat als mit genauer Dokumentation( als Laie gegenüber Fachleuten sowieso in schlechter Position) und die Medien sich nicht dafür interessieren (dürfen?)
Eine Impfkomplikation ist im Sinne des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) "eine über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitliche Schädigung".
Bis 2000 galt ein sog. "Spontanmeldesystem". D.h. die Ärzte konnten Erkrankungen im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen an die Gesundheitsbehörden melden, mussten es aber nicht.
Seit 1. Jan 2001 gilt für Ärzte, Heilpraktiker und andere medizinische Berufe eine Meldepflicht: Jeder Verdachtsfall ist zu melden, d.h. nicht der Meldende nimmt die Bewertung vor, ob tatsächlich ein ursächlicher Zusammenhang besteht, sondern die Gesundheitsbehörden bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) als zuständige Bundesgesundsheitsbehörde.
Über Jahre hinweg wurden die Meldedaten von den Behörden unter Verschluss gehalten. Dies hat sich seit 1. Jan. 2006 mit dem Inkrafttreten des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) geändert.
Quelle: http://www.impfkritik.de/impfkomplikationen/index.html

liebe Grüße
Lehrling
Ist die Heilung von PatientInnen ein nachhaltiges Geschäftsmodell?
...Frage über erfolgreiche Medikamente und daß dadurch weniger PatientInnen zu behandeln sind...
Adjua
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Registriert: Mi 6. Jun 2012, 22:44

Re: Impfen und Co. bei Babys

#29

Beitrag von Adjua »

Mal unter Wikipedia unterr Masern nachschauen. Es kommt regelmàssig zu Masernausbrüchen gerade im Waldorf-Umfeld, sowie in anderen religiös-esoterischen Kreisen.

Nur als Beispiel:
In den Niederlanden wird aufgrund einer orthodox-protestantischen Bevölkerungsgruppe (Orthodox gereformeerde kerken), die aus religiösen Gründen eine Impfung ablehnt, ein epidemisches Auftreten der Masern in regelmäßigen Abständen beobachtet. 1999 kam es zu einem Ausbruch mit 2961 Erkrankungen und drei Todesfällen, zwischen Mai 2013 und März 2014 wurden über 2600 Masernerkrankungen gemeldet, 182 wurden im Krankenhaus behandelt und ein Kind starb.[31]
Da beeindruckt es mich wenig, dass eine deutsche Behörde die Evaluation der Impfschadensfàlle vornimmt und nicht der Meldende - eine Behörde ist wohl auch in .de nicht automatisch Garant dafür, dass Dinge untef den Tisch gekehrt werden.

Insgesamt ist durch nichts, aber auch gar nichts belegt, das Impfschàden mehr Schaden anrichten, als die Krankheit, wenn man nicht impft.

Gerade im Fall von Masern, wo quasi jeder zweite Ausbruch in Europa unter den einschlàgigen Esos Tote fordert, darunter auch Kinder. Bei der Menge an geimpften Kindern müsste es (wäre die Impfung so gefährlich wie die Krankheit) jedes Jahr ein Massensterben geben.

Impfgegner zu sein kann gut gehen, solange die meisten Leute in der eigenen Umgebung geimpft sind. Aber wehe, es sind zu viele auf einem Haufen und ein Virus kommt dazu. Dann hat es sich mit schönen antroprophischen oder sonstigen Weltbildern und auch die ganzen Verschwörungstheorien helfen dann wenig - da bleiben dann jedesmal ein paar schwer geschàdigt oder tot auf der Strecke.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Impfen und Co. bei Babys

#30

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Adjua hat geschrieben:Insgesamt ist durch nichts, aber auch gar nichts belegt, das Impfschàden mehr Schaden anrichten, als die Krankheit, wenn man nicht impft.
Das Gegenteil ist allerdings auch durch nichts belegt.... :roll:
Adjua hat geschrieben:Gerade im Fall von Masern, wo quasi jeder zweite Ausbruch in Europa unter den einschlàgigen Esos Tote fordert,
Quelle?
Adjua hat geschrieben:Impfgegner zu sein kann gut gehen, solange die meisten Leute in der eigenen Umgebung geimpft sind.
Als ich mal erwähnte, dass ich seit Geburt ungeimpft bin (hatte "alle" Kinderkrankheiten und es war überhaupt nicht schlimm!!!) - ja, der Herdenschutz... :pfeif:
Ich habe dauernd Zecken, dauernd irgendwelche kleinen Wunden (eingetretene Dornen, auch Verletzungen an rostigem Stacheldaht kamen schon vor) - ich glaube einfach nicht mehr an Tetanus!
Tja, Glück gehabt, wurde mir gesagt.
tolles Argument :roll:
Vielleicht hast du auch nur Glück gehabt, dass du noch keinen Impfschaden bemerkt hast?

Übrigens bin ich überzeugt, dass mein einjähriger Heuschnupfen nach dieser Impfung im Tropeninstitut sehr wohl ein Impfschaden war. Ich bin ihn Gott sei Dank wieder losgeworden, hab mich natürlich nie mehr impfen lassen, war sehr sehr oft wieder in Mexico und einmal in Peru (immer als Gast bei armen Leuten, teilweise im Slum).
Krank geworden bin ich nie, bis auf einen längeren Durchfall, der aber von selber wieder gut geworden ist. und eine Halsentzündung (wegen dem argen Smog in Mexico City, nehme ich an).

Hätte ich mich geimpft, wäre es doch sicher die Impfung gewesen, die mich so schön geschützt hat - oder??

Es gibt keine Beweise!!!!

auf beiden Seiten nicht - deshalb fällt die Frage "impfen oder nicht?" für mich unter "Glaubenssache".....
Glaubenskriege sind mühsam :lol: :pft:
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