So.
Nachdem ich was von mir gegeben habe (was nicht unbedingt von Vorteil ist) ist mir doch glatt aufgefallen, dass ich mit solchem Leuten niemals Probleme hatte. Resultiert wohl daraus (wie oben beschrieben) dass ich andere wunderbar spüren lassen kann, was ich von ihnen halte.
Was solche Leute garnicht brauchen, ist jemand, der "ihre" Wahrheit anhand von Fakten und Beweisen aber sowas von zerpflückt und wenn das noch vor versammelter Mannschaft geschieht, wird es bitter für ihn.
Ich versuche es mal mit nem "Verbrauchertipp"
Wenn ich so jemanden habe, warte ich bis andere dazu kommen. In dieser Gruppe beginne ich ein Gespräch, dass mit einem meiner "Fachgebiete" zu tun hat. Solche Menschen stehen ja gerne im Mittelpunkt und reissen Gespräche schnell an sich. Das ist der Plan.
Während er also sein Wissen zum besten gibt, höre ich gspannt zu und stelle Zwischenfragen, darauf lauernd, dass er einen oder besser mehrere Fehler macht. Das ist dann der Augenblick, in dem ich ihm vor den anderen meine Wahrheit der Dinge hören lasse. Meine Fakten werden für die umstehenden so erklärt, dass sie für einen Laien zumindest logisch nachvollziehbar sind und dank Weltweit www, bei bedarf gleich schriftlich abgerufen werden können.
Auch lasse ich keinen Zweifel daran, dass ich ihn für einen Schwätzer halte und diese Situation und dann noch vor anderen, ist für so jemanden traumatisch.
Natürlich ändere ich diesen Menschen damit nicht, aber in meiner Gegenwart wird er in Zukunft vorsichtiger sein und seine Selbstherrlichkeit bei anderen ausleben.
Manchmal ist ne Portion Arroganz gepaart mit etwas Wissen und das zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt, ein wunderbarer Selbstschutz.
Manchmal braucht es kein Wissen und es reicht einfach nur pure Arroganz.
Kleine Geschichte aus meinem Berufsleben.
Köln Combibahnhof (da gehen die Trailer auf die Schiene)
Schnell mit Firmenkollegen nen Kaffe an der Bude und ein kleiner Plausch. Wo kommste her, was machste usw.
Im Gespräch erzähle ich den Kollegen, dass ich an der letzten Ladestelle 20 Tonnen mit dem Hubwagen geladen habe, weil man in unserem Beruf eh genug rumsitzt und etwas körperliche Arbeit nicht das schlechteste ist, blafft mich von hinten ein fremder Kutscher an. Jaja da brauch man sich nicht wundern, wenn wir demnächst alle von Hand laden müssen..................
Den Typen hatte ich zuvor schon einige male dort an der Bude erlebt. Ich hasse solche Leute, die sich gleich in die Gespräche von Fremden einklinken wollen und dann noch gleich provozierend.
Ich dreh mich also um, setze das arrogantestete Gesicht auf das ich habe, sehe ihm in die Augen, lasse meinen Blick langsam vom Kopf bis zu den Schuhen und wieder zurück wandern und frage: Bist du ein Mann? Bevor er Antwortet frage ich: Wenn ich da hinten in den Rhein springe, springst du dann auch?? Jetzt erkenne ich einen unsicheren Blick, weil mein Gegenüber mit sowas nicht gerechnet hatte und bevor er doch noch was sagen kann,
sage ich: Ich halte mich für einen Kerl und ich entscheide was ich wann mache und ich mache nichts was andere machen, nur weil die es machen, aber dazu braucht man Ars..in der Hose.
Danach drehe ich mich kommentarlos um und führe das Gespräch mit meinen Kollegen weiter.
Ich seh den Kerl am Bh immer mal wieder. Was denkt ihr, hat der jemals wieder versucht sich in eines meiner Gespräche zu mischen??
Ich sagte ja....sozars....