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Re: Frauenquote! endlich.
Verfasst: Sa 7. Mär 2015, 19:13
von Waldläuferin
na ja, die Pille danach ist weder harmlos noch schmerzfrei, ersetzt keinesfalls die Verhütung.
Und zum Thema: Her mit meinem Aufsichtsratsposten.
Für angemessene Vergütung mache ich gerne die Quotenfrau.
Bringe auch die nötigen Voraussetzungen mit: absolut kenntnisfrei. Freie Zeit für Sitzungstage.
Re: Frauenquote! endlich.
Verfasst: Sa 7. Mär 2015, 22:35
von Mika
Bei der Pille danach ist das Problem das Zeitfenster. Nach einem ungeschütztem GV Freitagnachts rennt die Zeit dann ganz erheblich. (Und es gibt auch viele Frauen die nicht krankenversichert sind.)
Und es kommt auch vor, daß Kondome platzen... nicht immer ist Unerfahrenheit und Dummheit auschlaggebend. Ich finde es gut, daß es diese Pille jetzt so gibt.
Re: Frauenquote! endlich.
Verfasst: Sa 7. Mär 2015, 22:48
von Gelöschter Benutzer 54
die notaufnahme des nächsten spitals ist dafür zuständig (gewesen, falls sich das schon geändert hat mit der bezugsvariante apotheke) am wochenende, bzw. der ärztenotdienst. man darf ja auch am wochenende gebären, also hat sowieso immer jemand dienst.
Re: Frauenquote! endlich.
Verfasst: So 8. Mär 2015, 00:37
von babayaga
Würde ga ganz gerne noch das Thema 'Bildung' mit in den Ring werfen, wobei natürlich auch der gebildetste Bürger mal in die Situation kommen kann,
die Spencer mit deftiger Wortwahl beschrieben hat, aber der Anteil wird sich denke in Grenzen halten.
Bei den Jugendlichen sollte man schon ansetzen, Bildung ist da der beste Ansatz.
Ich hab nur den Eindruck, dass diese Werte immer mehr vor die Hunde gehen (sollen).
Re: Frauenquote! endlich.
Verfasst: So 8. Mär 2015, 06:54
von Benutzer 2354 gelöscht

ja klar gebildete Menschen poppen nur nach vorheriger gründlicher bewertung aller Äußeren und inneren Risiken.
Re: Frauenquote! endlich.
Verfasst: So 8. Mär 2015, 07:06
von Gelöschter Benutzer 54
und tiere machen das anders

Re: Frauenquote! endlich.
Verfasst: So 8. Mär 2015, 08:01
von Zottelgeiss
Krass. Die Qoutenregelungsdebatte fand ich ja schon immer ziemlich befremdlich. Aber solange Frauen darüber diskutieren (und ihnen damit absprechen), ob andere Frauen verantwortlich mit sich und ihrem Körper umgehen KÖNNEN, braucht's die wohl doch. Wenn Frauen anderen Frauen schon nichts zutrauen, wieso sollten Männer das dann tun? Die brauchen doch eh immer Anleitung von uns
Meinen einzigen Schwangerschaftsabbruch hatte ich nach meinem vierten Kind. Der Typ war sowas von scharf...
Das so viele Frauen "basteln" oder Plüschjacken mit Teddyöhrchen an der Kapuze tragen ist auch nicht gerade hilfreich, wenn frau ernstgenommen will. Der Mann, der im Büro auf Augenhöhe kommunizieren soll, hat genau so ein Exemplar zu Hause oder morgens beim Bäcker getroffen. Der hat mit Serviettentechnik dekorierte Dachziegel vor der Haustür und herzchenförmigen Efeu im Fenster und muss in Blümchenbettwäsche schlafen.
Und wenn sich einer mal deutlich äußert, kriegt er gleich

mit der Moralkeule einen übergebraten.
Re: Frauenquote! endlich.
Verfasst: So 8. Mär 2015, 09:09
von Benutzer 3991 gelöscht
Zottelgeiss hat geschrieben:Aber solange Frauen darüber diskutieren (und ihnen damit absprechen), ob andere Frauen verantwortlich mit sich und ihrem Körper umgehen KÖNNEN, braucht's die wohl doch.
Ja, ich dachte auch, wir wären schon ein Stück weiter. Es steht ja jedem frei, sich beraten zu lassen, von wem immer.
Gar in die Notaufnahme zu müssen, stell ich mir besonders prickelnd vor.... hallo Schwester, mir ist da was passiert... nehmens doch a bisserl Platz, der Herr Doktor ist grad im Gipszimmer... Fräulein, bei mir sinds da ganz falsch, da müssens in die Gyn...
Ideen gibts...
In Ösistan übrigens seit 2010 rezeptfrei erhältlich
https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Nod ... anach.html
Re: Frauenquote! endlich.
Verfasst: So 8. Mär 2015, 10:11
von Oli
34% der Befragten haben in dem Zeitraum, in dem die "Pille danach" verwendet wurde, hormonell verhütet, weitere 35% mit dem Kondom. 13% gaben an, während dieser Zeit nicht verhütet zu haben. Weniger der ungeschützte Geschlechtsverkehr, sondern Verhütungsunfälle mit dem Kondom und Unregelmäßigkeiten bei der Pilleneinnahme deuten sich also als Hauptmotiv für die Verwendung der "Pille danach" an. Das bestätigen auch andere Untersuchungen, die aber zu anderen Aussagen gelangen, was die Bedeutung von Pannen bei der Verwendung des Kondoms angeht .....
Bildung
Je höher die Schulbildung, umso höher ist der Anteil an Frauen, die mit der "Pille danach" Erfahrungen haben. Während von den Frauen mit Hauptschulabschluss lediglich eine Befragte von der Verwendung der "Pille danach" berichtete (0,7%), waren es bei den Frauen mit Realschulabschluss knapp 9% und bei den Befragten mit (Fach-)Hochschulreife über 20%. Entsprechend ist der Anteil der Abiturientinnen unter denen, die die "Pille danach" schon einmal genommen haben, höher als unter denen, die diese Erfahrungen nicht gemacht haben.
Man findet zu vielem Informationen wenn man will. Interessant finde ich den Aspekt, das Mittel Kindern zu geben. Man darf wirklich nicht vergessen, dass das ein wahrer Hormonhammer ist und von so einigen Nebenwirkungen begleitet. Wahrscheinlich muss man im Einzelfall abwägen, ob Kinder Abtreibungen unter Narkose besser vertragen oder die Pille danach. Auch dafür wird sich sicher ein Spezialist (männlich) hier finden, oder mehrere.
Die "Pille danach" ist vor allem im jungen Erwachsenenalter von Bedeutung, vor der Einmündung in die Familienphase – falls diese überhaupt stattfindet. Bei der erstmaligen Verwendung der "Pille danach" waren die Befragten zwischen 11 und 38 Jahre alt. Die Mehrheit der Frauen (40%) war zu diesem Zeitpunkt 20 bis 25 Jahre alt und jeweils etwa ein Viertel 15 bis 20 bzw. 25 bis 30 Jahre. Insgesamt vier Frauen waren damals jünger als 15 Jahre.
Alles von:
http://publikationen.sexualaufklaerung. ... ?docid=572
Re: Frauenquote! endlich.
Verfasst: So 8. Mär 2015, 11:14
von Mika
Oli hat geschrieben: Interessant finde ich den Aspekt, das Mittel Kindern zu geben. Man darf wirklich nicht vergessen, dass das ein wahrer Hormonhammer ist und von so einigen Nebenwirkungen begleitet. Wahrscheinlich muss man im Einzelfall abwägen, ob Kinder Abtreibungen unter Narkose besser vertragen oder die Pille danach. Auch dafür wird sich sicher ein Spezialist (männlich) hier finden, oder mehrere.
Bin kein Spezialist

, aber ich meine, eine Abtreibung ist für sehr junge Jugendliche (wenn sie poppen können, sind sie meiner Meinung nach keine Kinder mehr) deutlich seelisch schwerer zu verarbeiten als die Pille danach. Bei einer Abtreibung wird wissentlich ein Embyrio getötet, während bei der Pille danach ja auch "nix" sein kann.