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Re: Gartengerät für Bohnenstangen?
Verfasst: Mi 28. Jan 2015, 16:14
von Manfred
Wie stellen unsere so auf, wie in diesem Bild:
http://www.fiefhusen.de/wp-content/uplo ... tellen.jpg
Also immer zwei schräg gegeneinander (einfach von Hand in den umgegrabenen Boden gedrückt), obendrauf eine quer, und mit ein paar Schnüren verbunden.
Das ist noch wie was umgefallen.
Hat gegenüber dem Tipi den Vorteil, dass die Bohnen oben mehr Platz und Licht haben und man zum Pflücken besser dran kommt.
Re: Gartengerät für Bohnenstangen?
Verfasst: Mi 28. Jan 2015, 17:30
von Sarek
Dito.
Sind ebenfalls noch nicht umgekippt.
Re: Gartengerät für Bohnenstangen?
Verfasst: Mi 28. Jan 2015, 18:27
von Oli
Dito nur mit Windrissen und extra verschnürt. Sonst kippen die sofort. Die Küste ist zu nah.

Re: Gartengerät für Bohnenstangen?
Verfasst: Mi 28. Jan 2015, 18:34
von sybille
geeseanny hat geschrieben:sybille hat geschrieben:Bei uns nimmt man ein Setzeisen um die Bohnenstangen zu "setzen". Das ist eine ca. 1 m lange Eisenstange, die in den Boden gerammt wird (ewt. Vorschlaghammer benutzen) und dann durch Drehen von oben und gleichzeitiges Herunterdrücken das Loch für die Bohnenstange vorgräbt.
Hast du ein Bild von so einem Setzeisen und wo bekommt man sowas her?
Ein Bild kann ich machen, aber wo man das herbekommt - keine Ahnung. Das hatte ich damals mit dem Haus mitgekauft

und hier hat es jeder der einen Garten hat.
Re: Gartengerät für Bohnenstangen?
Verfasst: Mi 28. Jan 2015, 20:42
von strega
Dieses ist unsere Konstruktion vom letzten Jahr. Am Ende jeweils mit Verbindungsstange zum Baum. Die Querstange ist oben mit Draht an die Längsstangen angewickelt. Hält bombig. Da der Standort aber nicht optimal ist werden wir das Teil dieses Jahr verlegen. Verwittert ist es bisher fast nicht, es hat aber nicht sonderlich viel geregnet bisher.
Re: Gartengerät für Bohnenstangen?
Verfasst: Do 29. Jan 2015, 23:25
von unkrautaufesserin
Was hindert die Windgärtner, die Stangenbohnenreihe mit Seil und Hering abzuspannen?
Ich plane für dieses Jahr die Mischkultur mit Tomaten. Also an eine Stange Bohnen, an die nächste Tomaten. Das sollte dann auch gleich noch ein bißchen vor Verkreuzungen schützen...
Liebe Grüße, M
Re: Gartengerät für Bohnenstangen?
Verfasst: Fr 30. Jan 2015, 07:47
von Oli
Also mich würde höchstens die bessere Hälfte hindern wenn ich hier Schnüre quer durch den Garten spanne, sonst soll mal einer kommen und versuchen mich an irgendwas zu hindern.
Wenn es sein
müsste würde ich auch Pfostenschuhe einbetonieren, aber wir wollen ja nicht hemmungslos übertreiben.
Ne, alles gut. Ich wollte echt nur wissen, ob die Tipis windtauglich(er) sind und alles andere war zur Veranschaulichung der hiesigen Situation geschrieben.
Re: Gartengerät für Bohnenstangen?
Verfasst: Fr 30. Jan 2015, 08:35
von emil17
Das Werkzeug das man braucht, heisst Pfahleisen. Sollte schwer sein (je schwere der Boden desto schwerer das Eisen), damit man es reinkriegt. Es wird nicht mit einem Hammer getrieben, sondern von Hand mehrfach ins gleiche Loch gewuchtet.
Damit kann man auch für Baum-und Weidezaunpfähle vorlochen.
Tipis oder Zelte sind für Bohnenstangen aber besser.
Diese Erdbohrer und Lochspaten gehen nur für leichte Sandböden, sobald es etwas steinig ist funktioniert es nicht mehr.
Die geschmiedeten Versionen mit verdicktem Kopf sind teuer, aber gut. Am billigsten kommt man zu einem brauchbaren Werkzeug, wenn man sich beim Schlosser ein etwa 1.50 langes Rundstahlstück mit etwa 25 mm Durchmesser (kein Rohr) besorgt und es vorne mit der Flex zuspitzt. Abgenudelte Bohrmeissel für lange Sprenglöcher tun den Job auch, die kriegt man manchmal bei Bauunternehmern, die solche Arbeiten machen.
Re: Gartengerät für Bohnenstangen?
Verfasst: Fr 30. Jan 2015, 09:18
von geeseanny
Abgenudelte Bohrmeissel
Der Ausdruck abgenudelt gefällt mir. Ich habe sogar eine Idee wen ich danach fragen könnte.
Es wird spannend, denn bis zur Saatzeit der Bohnen habe ich bestimmt ein passendes Gerät, dank der vielen Ideen von Euch.
Re: Gartengerät für Bohnenstangen?
Verfasst: Fr 30. Jan 2015, 09:28
von Olaf
Meine "Bohnenzelte" sind anfangs auch schon öfter umgedrückt worden.
Jetzt mach ich erst mal eine Vorkonstruktion.
12er Moniereisen, vielleicht so 2,5m lang. Unten, so 30 cm vorm ende ist rechtwinklich ein weiteres Eisen angeschweißt, über Kreuz und so 50 lang, das richte ich quer zum Zelt aus, hops dann drauf und schon ist der Pfahl drin.
Oben ist im rechten Winkel in Längstrichtung des Zeltes ein Rohr, glaube 3/4" so 20 lang angeschweißt.
davon stell ich 2 auf, stecke oben ein weiteres Moniereisen durch beide Rohre durch.
Das untere Eisen verhindert halbwegs das seitliche wegknicken, das Rohr oben das verbiegen in Längsrichtung, was ja problematischer ist.
(Bei der Konstruktion wie bei Manfred sollte man eine Diagonale mit einbinden.)
Dann kann ich Stangen recht schlampig in den Boden stecken, wenn mir die Stangen ausgehen, nehm ich Schnüre mit ner Art Heringe unten.
Die Stangen bzw. Schnüre werden oben an dem längstlaufenden Moniereisen festgebunden. Und davon hab ich 2 "Sätze", die ich seit Jahren benutze.