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Re: Misteln an Jakob Fischer
Verfasst: So 5. Dez 2010, 18:54
von greymaulkin
ina maka hat geschrieben:hallo!
Da kommt ja dann auch dazu, dass es verschieden Misteln gibt, die jeweils ander Wirtspflanzen brauchen - oder ist diese Information falsch??
Das habe ich auch mal irgendwo gelesen.
Stimmt das nun oder nicht?
Das mit dem Samen aufkleben habe ich auch schon versucht. Auf Apfel und auf unserer Eiche. Hat beides nicht geklappt.
Gruß, Bärbel
Re: Misteln an Jakob Fischer
Verfasst: So 5. Dez 2010, 18:55
von greymaulkin
@sambucus
Wenn das mit dem Aufkleben geht und du eine auf einem Apfelbaum hast, tätest du mir ein paar Beeren zukommen lassen????
Gruß, Bärbel
Re: Misteln an Jakob Fischer
Verfasst: Mo 6. Dez 2010, 23:00
von dobi
Bei uns gilt die Mistel als Baumschädling und wird regelmäßig entfernt, weil sie bei zu starken Befall den Baum zum Absterben bringen.
Die Gemeindearbeiter verdienen auf diese Weise vor Weihnachten ein schönes Zubrot, weil sies vom LKW runter verkaufen.
lg
dobi
Re: Misteln an Jakob Fischer
Verfasst: Di 7. Dez 2010, 07:06
von Benutzer 72 gelöscht
hallo!
dobi hat geschrieben:Die Gemeindearbeiter verdienen auf diese Weise vor Weihnachten ein schönes Zubrot, weil sies vom LKW runter verkaufen.
legal???
Erinnert mich an die Kokoswasserverkäufer in México - der stand da am Strand, mit einem Tisch und einer Machete - wenn du "agua de coco" bestellt hast, hat er eine unreife Nuss von einer Palme heruntergeschossen, mit der Machete halbiert, einen Strohhalm rein. Er hälts dir und hin und verlangt grinsend seinen Lohn ....
Diese Misteln dürften auch "Gemeindegut" sein - oder?
Aber dass es zuwenige sind, kann ich hier auch nicht beobachten!
Aber ich zweifle auch an, dass sie einen Baum zum Absterben bringen - dafür sorgen die Gemeindearbeiter schon selber... Wie "falsch" die die Büsche und Bäume manchmal zurechtstutzen ...
(nicht alle natürlich!! Es gibt ja Gott sei Dankk noch Bäume in Wien!)
Auch was ich jetzt so gelesen habe, ist es nicht bewiesen, dass Misteln den Baum zum Absterben bringen

- Ich würde mir da wirklich keine Sorgen machen....
Misteln dürften teilweise wirtsspezifisch sein, sie sind Halbschmarotzer - Laubbaummisteln sind nicht auf eine Art beschränkt (außer Eichenmisteln?), bei den Nadelbaummisteln ist die Auswahl enger.
Ich persönlich hab noch nie eine Mistel auf einem Nadelbaum gesehen - ??
liebe Grüße!
Re: Misteln an Jakob Fischer
Verfasst: Di 7. Dez 2010, 18:58
von dobi
Legal? Ich würd sagen, eine Entschädigung für nicht bezahlte Überstunden oder so....
Mein Bruder hat Misteln auf den Föhren, säblts auch ab und Schwägerin macht ein schönes Mascherl dran und verhökerts am Adventmarkt.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 14,00.html
lg
dobi
Re: Misteln an Jakob Fischer
Verfasst: Di 7. Dez 2010, 19:46
von Webwiesel
Man könnte auch einen Rückeschaden am Baum simulieren und größflächig die Rinde runterschlagen um Rot- und Weißfäule freien Einlaß zu gewähren.....Man könnte auch nen kleines Loch in den Baum bohren und nen mit Hallimasch geimpften Dübel reinschlagen.....man könnte auch nen Kupfernagel durchs Kambium schlagen....oder man klebt ihm eine Mistel auf die Pelle.....Irgendwie bekommen wir den Baum schon tot.....Wir finden da eine Lösung !

Re: Misteln an Jakob Fischer
Verfasst: Di 7. Dez 2010, 20:40
von Benutzer 72 gelöscht
hallo!
@webwiesel:
hmmm... in der Ausgangsfrage ging es darum, ob man einen "befallenen" aber sonst gesunden Apfelbaum fällen soll oder nicht ...
liebe Grüße!
Re: Misteln an Jakob Fischer
Verfasst: Di 7. Dez 2010, 21:40
von Webwiesel
Entschuldigung....Habe mich mehr aufs Off-, als auf On-Topic bezogen.....
Man müsste den Baum, und die Intensivität des Befall sehen.....Je nach Art, Alter und Befall des Baumes kann man durchaus bis zur Hälfte des Stammdurchmessers rauskerben....Wenn es eh zur Frage steht ob der Baum gefällt werden muss oder nicht, kann man es versuchen und die Wunden mit "Wundmitteln" zu verschließen zu versuchen.....Ich habe mich nur geärgert über diesen Scheiß ob man absichtlich einer Kreatur einen Parasiten ans Bein kleben soll oder nicht .....Jeder "Ökonormale" verteufelt Zecken am eigenen Hund, will aber einem Baum ne Mistel auflasten......dies fand ich schon krass und habe viellecht deshalb thematisch danebengelegen mit meiner Antwort...
Re: Misteln an Jakob Fischer
Verfasst: Di 7. Dez 2010, 22:19
von Saurier61
Webwiesel hat geschrieben:Entschuldigung....Habe mich mehr aufs Off-, als auf On-Topic bezogen.....
Man müsste den Baum, und die Intensivität des Befall sehen.....Je nach Art, Alter und Befall des Baumes kann man durchaus bis zur Hälfte des Stammdurchmessers rauskerben....Wenn es eh zur Frage steht ob der Baum gefällt werden muss oder nicht, kann man es versuchen und die Wunden mit "Wundmitteln" zu verschließen zu versuchen.....Ich habe mich nur geärgert über diesen Scheiß ob man absichtlich einer Kreatur einen Parasiten ans Bein kleben soll oder nicht .....Jeder "Ökonormale" verteufelt Zecken am eigenen Hund, will aber einem Baum ne Mistel auflasten......dies fand ich schon krass und habe viellecht deshalb thematisch danebengelegen mit meiner Antwort...
Hallöle webwiesel,
wenn man einen Baum auf einen Teil von einem Anderen propft, um bessere Wachstumseigenschaften zu erzielen, ist das ok.
Wenn man eine Mistel auf einen Baum setzen will, weil man dieses Heilkraut nutzen will, sollte das auch ok sein.
Denn man hat einen Nutzen davon.
Ich denke das lässt sich nicht mit Zecken auf einen Hund setzen vergleichen.
Lieben Gruß von
Helga
Re: Misteln an Jakob Fischer
Verfasst: Mi 8. Dez 2010, 17:54
von Little Joe
Webwiesel hat geschrieben:Man könnte auch einen Rückeschaden am Baum simulieren und größflächig die Rinde runterschlagen um Rot- und Weißfäule freien Einlaß zu gewähren.....Man könnte auch nen kleines Loch in den Baum bohren und nen mit Hallimasch geimpften Dübel reinschlagen.....man könnte auch nen Kupfernagel durchs Kambium schlagen....oder man klebt ihm eine Mistel auf die Pelle.....Irgendwie bekommen wir den Baum schon tot.....Wir finden da eine Lösung !

... zeig mir bitte mal einen Baum, welcher auf Grund von "Mistebefall" zu Schaden oder eingegangen ist.
