nein, Wölfe haben weder fünf Zehen noch eine Wolfskralle.Frau Hollerbusch hat geschrieben:Haben Wölfe denn fünf Zehen, Hunde nur vier?
EDIT: verkehrt: an den Vorderpfoten haben sie fünf Zehen!
nein, Wölfe haben weder fünf Zehen noch eine Wolfskralle.Frau Hollerbusch hat geschrieben:Haben Wölfe denn fünf Zehen, Hunde nur vier?
aus gute-frage.netFrau Hollerbusch hat geschrieben:Hmm, was sind das denn dann für Teile die mein Fiffi da hat, und warum heißen die so?![]()
Also an den Vorderfüßen hat sie an beiden Seiten eine fünfte Zehe. An den Hinterläufen nur rechts, und da baumelt die so lose durch die Gegend.
Hier verwechseln offenbar viele user die Wolfskralle, auch Afterkralle genannt, mit der etwas höher sitzenden Kralle an den Vorderläufen. Diese Kralle ist der funktionslose Daumen , denn der Hund hat vorne nur 4 Zehen am Boden. Die Wolfskralle befindet sich , wenn sie auftritt , an den Hinterläufen. Hin und wieder schlägt sie auch bei Rassen durch , bei denen sie Jahrzehnte nicht mehr vorkam.

Solche Verformungen sind bei den normalen Tieren der Pelzfarmen nicht aufgetreten, bei den züchterisch selektierten schon. Unabhängig von der gleichen (schlechten) Ernährung der Füchse. :watt:BernhardHeuvel hat geschrieben:Dass solche Verkürzungen - innerhalb kürzester Zeit! - auch bei den Füchsen, Wölfen oder Tieren bei Mangelernährung auftreten, ist für mich naheliegend.
Das denke ich auch. (Nur hat das meiner Ansicht nach nichts mit der Domestizierung und den Fehlfarben von Hund und Fuchs zu tun, da sich ja hier die Ernährung der beiden Gruppen gar nicht verändert hat.)BernhardHeuvel hat geschrieben:Nahrung bestimmt dein Leben auf vielfältige Weise. Der Spruch: "Du bist, was Du isst." hat mehr Hintergrund, als viele von uns bisher erahnten.
Ersteres war nicht unbedingt zu erkennen, weshalb mir zweiteres zunehmend schwerer gefallen ist.BernhardHeuvel hat geschrieben:Ich antworte auch so gern. Geduld, liebe Fuxi. Geduld!
Das war jetzt wirklich erhellendLandfrau hat geschrieben:Vergleiche das PRofil deines Hundes mir dem eines Wolfes..... .
...
Wobei der Hund uns wohl deutlich besser kennt als wir ihn.
Der, den ich oben schon mal verlinkt hab, Schrey, Joachim, der liest den Hund wie ein Hund, vielleicht sogar wie ein Wolf.
Hm, was das jetzt wohl für die zunehmende Infantilisierung des Menschen in modernen Gesellschaften bedeutet?Landfrau hat geschrieben:Die Juvenilisierung ist sozusagen äußeres Zeichen des sozialen und intellektuellen Entwicklungszustandes.
Der Hund ist psychosozial (daher auch seine gute Lernfähigkeit) ein 8-monate alter Wolf.
Die Juvenilisierung durch Auslese von Welpen, die gut führbar, prägbar, kooperativ waren,...
Beutegreifer im WohnzimmerIn den ersten Jahren, sagt auch Wolfsfreund Vogelsang, kommen die meisten Halter noch gut mit ihren Tieren zurecht: "Ein Hund kann ohne seinen Menschen nicht leben, er bleibt zeitlebens in einem infantilen Stadium", erklärt er. "Ein Wolf aber wird erwachsen, und dann kommen die Probleme."
"Die bleiben eben immer Beutegreifer", betont Vogelsang, "und alles, was Hunde können, können sie hundertmal besser."