Sanne hat geschrieben:Thomas/V. hat geschrieben:
Wenn Du ein paar m2 Platz hast im Garten, dann ist der Aufwand, sich 3 Hühner zu halten, nicht groß. Eine Hütte von 1m2 reicht aus und ist an einem Tag zusammengebastelt. Ein Zaun ist auch schnell gebaut und der tägliche Aufwand ist gering (früh und abends je 5 Minuten, einmal wöchentlich 1/4 Stunde zum Ausmisten).
Ach Thomas, das ist ein leidiges Thema bei uns zu Hause.
Die Voraussetzungen sind da. Aber mein Mann meint, dass der Fuchs und der Winter dagegen sprechen.
lg Sanne, die auch gerne 3 Hühner hätte.
Ich habe einen Teil meiner Hühner in einer "Bretterhütte". Dort sind auch schon mal -17° im Winter gewesen (draußen -23°!). Meine Vogtländer und auch andere Rassen mit Erbsenkamm oder Rosenkamm und kleinen Kehllappen halten das ohne Schaden zu nehmen aus.
Ein fuchssicherer Zaun ist natürlich nötig, wenn die Füchse tagsüber bei Euch herumschleichen. Bei uns sind sie nur nachts unterwegs und da sind die Hühner ja im Stall. Deswegen reicht auch ein kleiner Zaun, den man auch versetzen kann. Hatte in den ganzen 23 Jahren Hühnerhaltung nur 2 Hennen Verluste durch Raubtiere, vermutlich Fuchs.
Das hört sich ja ganz einfach an. Ist es überhaupt möglich nur 3 Hühner zu halten?

Vielleicht sollte ich mich doch mal näher informieren...
3 Hühner (Hennen) ist das Minimum. Falls mal eine irgendwie abhanden kommt, sind wenigstens noch 2 da, sodaß keine alleine bleibt.
Vielleicht kann ich ja mit meiner Kollegin einen Deal machen. Die hat Stall und Auslauf ...
Na klar, tut Euch zusammen und wechselt Euch mit der Arbeit ab. Fachsimpeln macht auch Spaß und fördert die Freundschaft

Und wenn man mal in Urlaub fahren will, krank ist oder sonstwie verhindert, hat man gleich jemanden, der sich auskennt und sich um die Tiere kümmern kann.
Und die Eier schmecken nochmal so gut, wenn es die "eigenen" sind
Wir haben echt auch schon überlegt, aber ich glaube das gibt Stress mit den Nachbarn und auch die Hunde würden auf dem Hof verrückt spielen.
Man muß ja nicht unbedingt einen Hahn dabei halten. Hennen alleine machen keine "Nachbarsbelästigung", außer wenn sie ein Ei gelegt haben.
Zur Besänftigung der NAchbarn reicht man dann gelegentlich ne Packung Eier übern Zaun
Die Hunde kann man sehr schnell daran gewöhnen, das die Hühner zum zu schützenden eigenen Hof gehören.
Unser Jerry frißt zwar Eindringlinge (Ente vom Nachbarn, die unterm Zaun durch ist, fremde Katzen und Kaninchen), interessiert sich aber überhaupt nicht für die eigenen Hühner. Man kann es zumindest versuchen....
Thomas, was verstehst Du unter ein paar qm? Auch 3 Hühner scharren und haben schnell einen kleinen Auslauf in eine Wüste bzw. Schlammpiste verwandelt.
Wenn man 50-100 m2 gut bewachsene Wiese mit ein paar Büschen oder teifhängenden Bäumen hat, kann man problemlos 3-4 Hühner halten.
Es gibt auch Rassen, die wenig scharren.
Klar, 10 oder 20 m2 Schlammwüste sind nicht mehr artgerecht, aber es gibt auch Leute, die halten Hühner in einer Voliere mit kleinem Auslauf, der allerdings dann sehr gut gepflegt und mit Einstreu versehen werden muß. Aber das ist immer noch besser als Massentierhltung...
Wo ein Wille, da auch ein Weg. Im Hühnerforum gibt es gute Beispiele, wie man auch auf kleinerem Gelände Hühner gut halten kann. Macht dann eben mehr Arbeit.