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Re: Getreidemühle - Erfahrungen?

Verfasst: So 19. Dez 2010, 18:41
von luitpold
Waldläuferin hat geschrieben: Jupiter Handbetrieb (ohne Eletro) - als nächstes also Korn statt Mehl kaufen und dann kräftig drehen... ich berichte...
wer das teil pimpen möchte..... :haha:

Re: Getreidemühle - Erfahrungen?

Verfasst: Di 21. Dez 2010, 13:19
von Erdenhüterin
Wir hatten fast 20 Jahre die Jupiter, bis der Motor schlappmachte. Jetzt haben wir seit 8 Jahren eine Hawos, die täglich im Gebrauch ist. Mein Tipp:Einfach mal bei Top-Emma anrufen und sich beraten lassen, die haben auch immer Angebote!
Erdenhüterin

Re: Getreidemühle - Erfahrungen?

Verfasst: Di 21. Dez 2010, 15:33
von Buchkammer
Seit 3.12.2010 beobachte ich die Handmühlen auf ebay. Täglich werden nur Mühlen von Auktionen mit max. 25,- Euro in die Datenbank eingepflegt, die den folgenden Suchstring in der Artikelbeschreibung beinhalten: Handmühle (Getreide,Handgetreidemühle,Getreidemühle).

Der Name Jupiter, Schnitzer, Ideal und Zassenhaus tauchte bisher häufig auf. Der Durchschnittspreis der bisher erfolgreich verkauften 27 Mühlen beträgt 24,59 Euro. Die billigste ging für 8,- die teuerste für 58,88,- Euro weg. Wohlgemerkt, dass sind vorwiegend gebrauchte Teile die von Privat verkauft werden.

Ich hoffe, dass ich durch die gespeicherten Artikelbeschreibungen ein wenig über die Handgetreidemühlen in Erfahrung bringen kann und das für mich geeignete Modell finde. Eine elektrische Mühle für oder ab 100,- Euro kommt für mich auch nicht in Frage.

Re: Getreidemühle - Erfahrungen?

Verfasst: Sa 1. Jan 2011, 14:08
von DocMarten
Ich habe seit vielen Jahren den Jupitermotorblock mit dem Schnitzlersteinmühlenvorsatz in Gebrauch. Der Vorsatz wird inzwischen unter dem Namen Kennwood/System Schnitzler vertrieben, glaube ich. Außerdem habe ich auch noch einen Flockenquetschvorsatz dazu. Die Geräte sind nicht im häufigen aber regelmäßigen Einsatz und funktionieren einwandfrei.
Man darf in der Steinmühle aber NIEMALS Ölsaaten mahlen, der Schaden lässt sich im Gegensatz zu Stahlmahlwerken auch durch intensives Reinigen nicht beheben. Etwas Probleme bereitet mir das grobe Schroten, die Stellschraube des Mahlwerks lockert sich bei dieser Einstellung manchmal selbst, und dann gehen die Körner ungeschrotet durch. Dann kann man nochmal von vorne anfangen.
Von dem Kauf einer Handgetreidemühle würde ich abraten, da verliert man nach kurzer Zeit Geduld und Lust.
Nur mal so zum Ausprobieren tuts auch Omis alte Kaffeemühle mit Stahlmahlwerk. Die ersten zwei Portionen, die noch etwas muffig oder nach Kaffee schmecken, kann mann an die Hühner (oder jetzt im Winter auch an die Wildvögel) verfüttern.
LG DocMarten

Re: Getreidemühle - Erfahrungen?

Verfasst: Sa 15. Jan 2011, 18:31
von Waldläuferin
also, ich habe inzwischen eine Jupiter-Handmühle aus den 80er Jahren im ebay ersteigert. Preis im Mittelfeld wie oben angegeben. War wieder zu knickerig für die E-Mühle.
Die Handmühle ist sehr massiv gebaut und das Mahlwerk funktioniert gut. Alles wird bis zum letzten Korn vermahlen. Eine Renigung mit Wasser scheint nicht nach jedem Mahlen notwendig, einfach ausschütteln reicht. Die Feinheit des Mehls ist bei dieser Mühle nicht einstellbar.
Aber das Mahlen ist recht anstrengend. Ich musste Pausen einlegen. Wer regelmäßig größere Mengen Mehl braucht, ist mit einer E-Mühle gut beraten. Oder trainiert die Armmuskeln...

Re: Getreidemühle - Erfahrungen?

Verfasst: Sa 15. Jan 2011, 20:53
von Sabi(e)ne
Moin,
Eine Renigung mit Wasser scheint nicht nach jedem Mahlen notwendig, einfach ausschütteln reicht. Die Feinheit des Mehls ist bei dieser Mühle nicht einstellbar.
Wasser???? :eek: Nix da, einfach auseinanderschrauben und ausbürsten!
Und die Feinheit kann man wohl einstellen, da ist eine Schraube, mit der man den Abstand einstellen kann von fast null bis 10...
Mehlfein erfordert halt den geringsten Abstand und ist extrem anstrengend (deshalb ja die elektrische :lol: ), aber Porridge-fein auf Stufe 3 geht recht flott.
(jetzt weißt du, warum ich zum Brotbacken doch lieber die elektrische hatte, obwohl in kleinen Portionen auf einmal gemahlen, geht das auch ganz gut, man muß ja nicht 500g am Stück durchkurbeln) :mrgreen:

Re: Getreidemühle - Erfahrungen?

Verfasst: Sa 15. Jan 2011, 21:08
von luitpold
Waldläuferin hat geschrieben:Aber das Mahlen ist recht anstrengend.
eine bohrmaschine(mehrfachnutzen) kannst du nicht statt der kurbel anschrauben???

lg
luitpold

Re: Getreidemühle - Erfahrungen?

Verfasst: Sa 15. Jan 2011, 21:15
von Sabi(e)ne
:lol: Nein, dann fällt das Mahlwerk raus....
(klar ginge das, aber dann könnte man ja gleich die elektrische kaufen...)

Re: Getreidemühle - Erfahrungen?

Verfasst: Sa 15. Jan 2011, 21:22
von luitpold
Sabi(e)ne hat geschrieben::lol: Nein, dann fällt das Mahlwerk raus....
(klar ginge das, aber dann könnte man ja gleich die elektrische kaufen...)
mit der elektrischen kannst du keine dübellöcher bohren.....

Re: Getreidemühle - Erfahrungen?

Verfasst: Mo 14. Mär 2011, 19:55
von Waldläuferin
Hallo,
ich war mir nicht sicher, ob Luitpold einen Witz gemacht hat oder das Ernst meinte. Jedenfalls hab ich's ausprobiert.
- Die Handkurbel lässt sich abschrauben bei der Mühle, die ich erworben habe. Das Mahlwerk endet in einem Vierkant.
- Der Akkuschrauber kann sein Bohrfutter nicht so weit öffnen, dass das Vierkantende reinpasst.
- Die normale Bohrmaschine kann den Vierkant fassen. Ausprobiert, aber ein verbrannter Gerucht stieg auf. Versuch abgebrochen. Vermutlich braucht man eine Untersetzung, um die Geschwindigkeit der Bohrmaschine zu verlangsamen. Also viel zu umständlich, wer zu faul ist, mit der Hand zu mahlen, muss eine E-Mühle kaufen.
Grüße
Waldläuferin