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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

Verfasst: Mi 7. Jun 2017, 19:27
von Rohana
Warum will das Huhn unbedingt draussen schlafen? Ja, es kann sich super verstecken, aber der Fuchs hat auch ne Nase... :nudel:

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

Verfasst: Mi 7. Jun 2017, 22:22
von Benutzer 72 gelöscht
Die Schnecken haben fast alle Wassermelonenpflanzen weggefressen!
Und das obwohl sie am sonnigeren Hanggrundstück wachsen - allerdings haben wir die Grasnarbe in der Schnelle einfach nur begraben...
Gibt es doch mehr Schnecken, wenn in der Erde "Fäulnispozesse" stattfinden?? :hmm:

Die Gurken im "alten Garten" unten (feucht und eher schattig) haben es alle geschafft obwohl ohne Schutz, hm

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

Verfasst: Do 8. Jun 2017, 14:06
von Buchkammer
Meine (Nackt?)Schnecken haben alle vorgezogenen Hokkaido-Kürbispflanzen vom Hügelbeet verspeist. Es war mit Stroh gemulcht. Jetzt zerre ich das Stroh beiseite und stecke nochmal um die 50 Kerne in die Erde - ist ja noch nicht zu spät. Wollen doch mal sehen, ob die die alle schaffen. Zusätzlich lege ich ein paar Bretter aus, um die Plagegeister zu erwischen. :nudel:

Gurkenpflanzen und der andere vorgezogner Kram hatte nur leichte bis keine Fraßspuren.

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

Verfasst: Fr 9. Jun 2017, 16:54
von Dyrsian
Also Schnecken, Nackschnecken, können nicht aktiv graben. Sie können nuf bestehende Spalten etc. erweitern. Deswegen sind sie auch meist nicht in der Erde, sondern in Nischen und Löchern.
Leider fressen sie extrem gerne Gurkengewächse, also Zuchini, Kürbisse und Co. Mehr gehen sie nur auf junge Salate und Kohl ab. Sobald die Pflanzen wie Kürbisse aber eine kritische Größe überschritten haben, und Stängel und Blätter hart und behaart sind, ist die Pflanze außer Gefahr. Dann werden bisweilen noch Blüten und junge Früchte gefressen, aber das ist verschmerzbar.
Ist der Befallsdruck extrem hoch wie bei uns, hilft nur, mehr Pflanzen vorzuziehen als gebraucht und sie zeitversetzt und sehr spät, also jetzt, auszupflanzen. Das Überleben hängt dann stark von der Witterung ab, nach Regen muss man dann ggf. Verluste ersetzen. Ausschlieslich im Haus vorgezogene Pflanzen fallen den Schnecken eher zum Opfer, weil sie sehr weich sind. Nachteil der Vorgehensweise ist der hohe Platzverbrauch bei der Anzucht, weil die Pflanzen sehr schnell sehr groß werden. Per Direktsaat wäre bei uns eine Kultur o.g. Gewächse unmöglich.
Schnecken haben meist nur eine, maximal zwei Generationen im Jahr. Jede getötete Schnecke hilft also, wenn man bei Regen konsequent absammelt brechen die Bestände nach einigen Wochen stark ein. Fallen und Köder auslegen, wie Bretter, verfaulte Erdbeeren, Kohlrabiblätter vom Aldi. Opferpflanzen setzen, wie z.B. Pflücksalate.
Mit Blechen eingezäunte Bereiche helfen, aber nur bei peinlich genauer Kontrolle auf Durchbrecher und frischgeschlüpfte Biester

Ja, ich kenn mich aus. Gezwungenermaßen :bang:

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

Verfasst: Fr 9. Jun 2017, 17:15
von Thomas/V.
Ich hab im Frühjahr ja das eine GH im bisherigen Hühnerauslauf umgebaut. Die ausgehobene Erde habe ich als 2 längliche Hügel in N-S-Richtung hingeschüttet.
Nördlich davon habe ich eine Art Hügelbeet (mit irgendwelchen halbverrotteten Winterabfällen, bischen Mist und noch nicht reifem Kompost) und ner dünnen Schicht Erde in O-W- Richtung aufgeschüttet.
Die beiden Alterde-Haufen habe ich mit dem ersten Grasschnitt dieses Hühnerauslaufes gemulcht. Sie sollen als eine Art Wärmefalle dienen für die 2 Hokkaidos, die ich auf das frische Hügelbeet gepflanzt habe.
So lange es warm und trocken war (also bis letzten Samstag) war keine Schnecke zu sehen.
Nach dem starken Gewitter kontrollierte ich natürlich auch die beiden Kürbispflanzen. Die blühen noch nicht, sind aber gut angewachsen und bilden jetzt einen länglichen Trieb aus. Erstaunt war ich, als ich sah, das auf den beiden Alterdehaufen ca. 50 Schnecken herumkrochen, an den beiden Kürbissen, auf dem frischen Hügel dagegen keine einzige war. Natürlich habe ich sie gleich alle gekillt und am nächsten Tag nochmal ein paar.
Keine Ahnung, warum die nur auf den gemulchten Hügeln waren, obwohl dort nichts faulte, nur der Grünschnitt, der schon vertrocknet war.
Womöglich ist also doch offener Boden unattraktiver als gemulchter?
Andererseits kriechen und fressen sie auf anderen Beeten ohne Mulch auch rum und fressen die Pflanzen ab. :eek:
Ich werde einfach nicht schlau aus den Viechern....

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

Verfasst: Fr 9. Jun 2017, 17:17
von mot437
also ich hab so schnekenkragen aus plastik die waeren perfekt füer dich

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

Verfasst: Fr 9. Jun 2017, 17:22
von Benutzer 72 gelöscht
mot437 hat geschrieben:also ich hab so schnekenkragen aus plastik die waeren perfekt füer dich
hab ich heuer auch das erste Mal - für den Grünkohl :rot: Der wird mir sonst weggefressen, wenn er noch klein und vom Umsetzen geschwächt ist.

Nächstes Jahr möchte ich mit diesen Schneckenkrägen plus Deckel eine Direktsaat versuchen.
Meiner Erfahrung nach werden direkt gesäte Sachen eher verschont.

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

Verfasst: Fr 9. Jun 2017, 19:46
von osterheidi
bei mir wachsen die stangenbohnen nicht.....neben dem mais. natürlich mit genug abstand. hätt ich ja vorher wissen können dass nur einer davon sich in einem beet mit angrottetem mist wohlfühlen würde :ohoh:

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

Verfasst: Fr 9. Jun 2017, 21:29
von Benutzer 947 gelöscht
1. Bohnensaat - Anfang Mai im Gewächshaus in Töpfchen mit gekaufter Erde - nur 3 gekeimt, alle anderen von Bodenschädlingen aufgefressen (ausgehöhlt)
2. Bohnensaat Ende Mai im Freiland - Kältewelle, nicht eine einzige gekeimt
3. Bohnensaat vor ein paar Tagen - mehrfacher Platzregen - klatschnasser Boden - das wird wieder nichts :motz:

ICH WILL ENDLICH BOHNEN WACHSEN SEHEN

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

Verfasst: Sa 10. Jun 2017, 03:08
von 65375
Meine Direktsaat-Stangenbohnen lassen sich auch nicht blicken.
Aber die trasimenischen Böhnchen, die ich im Garten und im Kübel neben den Gurken gelegt habe, gedeihen gut, immerhin.