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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 27. Mär 2019, 08:00
von Benutzer 72 gelöscht
Ja, es sollte wohl ein Sammelthread sein...
die dazugehörigen Diskussionen ergeben sich halt - früher haben die Mods das meistens netterweise abgetrennt und in die Relative Realität verschoben - soll aber keine Kritik sein!
Ich entschuldige mich :flag: und will nur noch schnell eine Frage beantworten:
Hildegard hat geschrieben:der Mensch .... ist er schon übernatürlich? :hmm:
ja! :holy:

So wie meine Kinder nich ich sind, sind die Menschen nicht "Natur" - aber noch immer sehr abhängig von ihr!
hängen sozusagen noch an der Mutterbrust, wollen aber schon pubertär rebellieren... :aeh:

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hab im Bioladen eine Anzeige entdeckt, die für mich als Kaffeetrinkerin sehr interessant aussah - leider hab ich noch keinen solchen Kaffee gekostet, will ich aber unbedingt!
(ich hoffe, da ist kein versteckter Haken dran - ?? falls ja, hoffe ich auf Aufklärung hier im Forum ....)

http://www.originalfood.de - Wildkaffee aus Äthiopien
Rund 80.000 Menschen in der Region Kaffa profitieren bereits heute von dem Projekt, wobei die Zahl weiterhin steigt. Die Ernennung zum UNESCO-Biosphärenreservat bietet nicht nur den stark bedrohten Regenwäldern Schutz, sondern schafft Zukunftsperspektiven für eine weitere Entwicklung der Region und ihrer Bewohner.
(aus obigem link)

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 27. Mär 2019, 09:27
von Benutzer 3585 gelöscht
ina maka hat geschrieben:Ja, es sollte wohl ein Sammelthread sein...
die dazugehörigen Diskussionen ergeben sich halt - früher haben die Mods das meistens netterweise abgetrennt und in die Relative Realität verschoben - soll aber keine Kritik sein!
Ich entschuldige mich :flag: und will nur noch schnell eine Frage beantworten:
Hier mal eine Botschaft von mir als Moderator:
Zukünftig würde ich mich über mehr Eigenverantwortung freuen, dann muss ein Mod. auch keine Beiträge verschieben, nur weil ein User selbst nicht bemerkt – wann er eine sachliche Diskussion verlässt oder im falschen Faden schreibt.
Danke.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 27. Mär 2019, 11:15
von Benutzer 72 gelöscht
Kann mir irgendwer, der weiser ist als ich, sagen, wo genau diese "Diskussionen" begonnen haben?
Ich bin jetzt ziemlich weit nach vorne gewandert in diesem Faden und hab den genauen Punkt nicht gefunden - oder gibt es den gar nicht?? :hmm: :hmm:
und die zugehörige Diskussion
hab ich schon so verstanden, dass diese auch hierhergehören - ?

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Ich bin da zufällig draufgekommen, weil ich mich erinnere, dass auf dem Demeter-Betrieb, auf dem ich mal gearbeitet habe, der Mais in einem sehr trocknem Sommer besser, dichter und höher dastand, als der am Nachbarfeld (ist Jaahre her)

Biolandbau und Dürre

Ich finde es auch interessant, wie da die Ertragsunterschiede ein bisschen aufgeschlüsselt werden und angedeutet wird, dass es mehrere Faktoren sind, die dazu führen :pfeif:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Do 28. Mär 2019, 10:40
von woidler
@ ina maka:

ich kann Dir Deine Frage nicht beantworten, wann diese Diskussion entstanden ist. Ich habe nur bemerkt, daß sich die Diskussion von den Anfängen des Threats immer mehr entfernt hat. Ich würde es besser finden , wenn man wieder zum ursprünglichen Ansatz zurückkehrt.

Ich hatte gerade auf MSN eine Werbung des Bayer Konzern gefunden, warum der oekoland bau die welt nicht ernaehren kann.

In der Anzeige findet sich eine Verlinkung zum "Agrar-Kursbuch" von Greenpeace zur Frage der Agrarwende 2050.

Leider funktionieren weder der Link zur MSN Anzeige , noch direkt auf die Greenpeace -Seite mit Agrar-Kursbuch pdf.

woidler

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Do 28. Mär 2019, 10:51
von centauri
@woidler
ich glaube da tut uns kein Zahn mehr weh. 2050!
Ich weis ja nicht ob letztens jemand "Unser Land" im BR gesehen hat. Der erste Bericht hat mich sehr gewundert. Vor allem wenn man immer hört das nur wachsen oder weichen das Motto ist.
Mit 4 ha Land einen Vollerwerbsbetrieb aufziehen ist schon eine Leistung. Und das ganze ohne Subventionen.
https://www.br.de/mediathek/video/unser ... 0018ca3f89

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Do 28. Mär 2019, 13:49
von christine-josefine
@centauri: wir sollen ja nicht nur an uns jetzt denken, sondern auch an die die nach uns leben

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle- ... knsThFtCrk

(25.03.2019) Neuste Untersuchungen zu Pestizidrückständen in Gemüse zeigen, dass ein Großteil der untersuchten Proben belastet ist. Dies geht aus dem jährlichen Bericht vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA) hervor. Untersucht wurden über 1000 Proben konventionelles Gemüse aus Deutschland und weiteren EU- und Drittländern.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Do 28. Mär 2019, 17:15
von centauri
christine-josefine hat geschrieben:@centauri: wir sollen ja nicht nur an uns jetzt denken, sondern auch an die die nach uns leben
Ach Christine das ist auch so ein Generationenproblem. Es hat sich doch eigentlich nie eine Generation vorher über die nachfolgende oder übernächste Generation Gedanken gemacht. Letzt endlich steht sich ja doch jeder am nächsten. Du gibst ja auch nicht einfach ein viertel deiner Rente her nur weil die Welt dann bunter oder schöner wird.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Do 28. Mär 2019, 17:25
von Benutzer 72 gelöscht
centauri hat geschrieben:Letzt endlich steht sich ja doch jeder am nächsten. Du gibst ja auch nicht einfach ein viertel deiner Rente her nur weil die Welt dann bunter oder schöner wird.
Meine Mutter tut das :im:

hey-y! zurück zu Meldungen aus der Landwirtschaft! ;)

Ein angeheirateter Verwandter mit Waldbesitz lebt von dem, was seine Vorfahren gepflanzt (oder "nicht abgeholzt") haben - Buchen brauchen Zeit bis sie "erntereif" sind .......

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: So 31. Mär 2019, 23:07
von Benutzer 4754 gelöscht
Ich hatte gehofft mit einer trockenen, klaren Antwort auf Centauris Frage zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen zu können und finde es sehr bedauerlich das eine Diskussion auf Sachebene von immer den Gleichen torpediert wird in dem man versucht durch "heben" (wohl eher senken) des Niveaus auf eine philosophische Ebene fadenscheinige "Begründungen" zu validieren.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mo 1. Apr 2019, 04:34
von hobbygaertnerin
Kann leider auch nicht mit einer trockenen, sachlichen Antwort aufwarten.
Ich musste diese Zeit einiges erledigen und bin über Land gefahren, man sieht ja, ob ein Hof noch bewirtschaftet wird oder nicht mehr.
Eigentlich scheint man es nicht merken zu wollen oder nicht zu merken, sicher die Flächen werden bewirtschaftet, aber die vielen Höfe nicht mehr.
Werden sich vielleicht viele die Hände reiben, je weniger umso besser.
Aber ist es wirklich so?
In den Geschäften gibts die Überfülle, also warum sich Sorgen machen, weil so viele Bauern aufhören?
Die Kinder haben eine gue Ausbildung und sind als Fachkräfte in der Wirtschaft gefragt, sie haben von Kind an das eine oder andere gelernt, dass sie als Fachkräfte gut gebrauchen können.
Ich hab mich gefragt, wie wenig Landwirtschaft tut einem Land noch gut und wann wird man bemerken, dass es vielleicht doch nicht so gut ist, wenn es immer weniger werden?
Wir haben inzwischen einiges im Wald nachgepflanzt, die Trockenheit des vergangenen Jahres war nicht unbedingt Waldwohlfühlzeit, besonders nicht für die letztes Jahr gepflanzten Jungpflanzen. Der Borkenkäfer feiert fröhliche Urständ, einfach nur den Wald als Erntequelle zu sehen, wo man ohne was zu tun, was ernten kann, ist eigentlich nicht die bäuerliche Gedankenwelt.
Ich kann aber auch gut verstehen, wenn inzwischen viele Waldbewirtschafter genervt das Handtuch werfen, Schneebruch und Stürme, Trockenheit und damit Borkenkäfer- ein Teil der Bevölkerung meint, den Wald der Anderen als Müllhalde benutzen zu können, darf man dann auf eigene Kosten entfernen. Derzeit muss man noch froh sein, wenn man das Holz verwerten kann, von einem sinnvollen preis kann keine Rede mehr sein, bis dann wieder alles aufgeräumt und angepflanzt ist, da braucht es schon eine grosse Liebe zum Wald.
Sicher- man könnte ja sagen, brauchts doch alles nicht, man lässt es liegen und was wächst oder nicht, ist doch egal.
Wenn es so weitergeht, wird der Wald noch weiter dünner werden, auch eine grosse Zahl von Bauernhöfen ihre Tore schliessen, wir werden sehen, ob es dann Zeiten werden, die endlich besser werden oder schlechter.