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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 13. Mär 2019, 16:59
von Benutzer 2354 gelöscht
es geht wahrscheinlich gar nicht darum alles abzuschaffen. Wenn sich immer 2 menschen eine Rasenmäher teilen kann sich die Produktion von Rasenmähern halbieren ohne das jemand verzichten muss.
Niedersachsen als Agraland" Nummer 1" kann sich nicht mehr selber mit genügend Weizen versorgen.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 13. Mär 2019, 17:40
von Zaphira
Es geht auch umgekehrt: Ich habe 2 Rasenmäher :pfeif:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 13. Mär 2019, 19:11
von Benutzer 2354 gelöscht
aber dafür keinen Rasen :holy:
gleicht sich doch aus .

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 13. Mär 2019, 19:14
von Zaphira
Da wächst schon noch was Grünes, dauert aber noch und das muss dann weg.

:schaf_2: :schaf4: :schaf_2: :schaf4: :schaf_2: :schaf4:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 13. Mär 2019, 19:22
von centauri
Zaphira hat geschrieben:Es geht auch umgekehrt: Ich habe 2 Rasenmäher :pfeif:
Aber keinen mit dem du Rennen fahren kannst! :)

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 13. Mär 2019, 21:36
von strega
Oelkanne hat geschrieben:
strega hat geschrieben:meinen Garten :)
ok, Wasser brauch ich noch, alles andere von den sogenannten Segnungen der modernen Gesellschaft nicht :grinblum:
Aus welchem Material sind deine Gartengeräte?
meine paar Gartengeräte, ich zähle so momentan 8 inclusive Baumsäge und Heckenschere, werden mich wahrscheinlich fast alle überleben
(bei Hacke und Spaten bin ich sicher)
und laufen garantiert ohne irgendwelche Treibstoffe, die mich abhängig machen von der Tanke :mrgreen:

Die Stiele kann ich notfalls selbst machen und auswechseln, die Geräte an sich sind super langlebig
gut jaaaa, die bau ich nicht selbst an :mued:

denke aber das ist vertretbar an Investitionsaufwand, muss mich dafür nicht hunderttausendmal verschulden :ua:

Rasenmäher brauch ich nicht, Rasen bau ich nicht an, schmeckt mir nicht :pfeif:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 13. Mär 2019, 22:38
von Benutzer 4754 gelöscht
strega hat geschrieben:
Oelkanne hat geschrieben:
strega hat geschrieben:meinen Garten :)
ok, Wasser brauch ich noch, alles andere von den sogenannten Segnungen der modernen Gesellschaft nicht :grinblum:
Aus welchem Material sind deine Gartengeräte?
meine paar Gartengeräte, ich zähle so momentan 8 inclusive Baumsäge und Heckenschere, werden mich wahrscheinlich fast alle überleben
(bei Hacke und Spaten bin ich sicher) ich nehme an sie sind aus Stahl. Also dem Werkstoff der die Industrialisierung erst wirklich ermöglichte und der unter einem immensem Energie- und Ressourcenaufwand (pro kg Eisen 5,6kWh) gewonnen wird. ohne unsere moderne Gesellschaft hättest du keine Gartengeräte aus Stahl
und laufen garantiert ohne irgendwelche Treibstoffe, die mich abhängig machen von der Tanke du kaufst keine eine Kalorie energie zu, sondern erzeugst deinen gesamten Verbrauch selbst?

Die Stiele kann ich notfalls selbst machen und auswechseln, die Geräte an sich sind super langlebig
gut jaaaa, die bau ich nicht selbst an :mued:

denke aber das ist vertretbar an Investitionsaufwand, muss mich dafür nicht hunderttausendmal verschulden wie kommst du denn nun zur Verschuldung?

Rasenmäher brauch ich nicht, Rasen bau ich nicht an, schmeckt mir nicht :pfeif:
Wohnst du in einem Haus das mit hilfe von Zement errichtet wurde?
Pro kg Zement werden wird ca. 1kwh Energie verbraucht, pro Sack Zement 25kwh
und ein Sack Zement reicht nicht weit zum Mauern oder verputzen und beim Betonieren rechnet man eher in Tonnen...

für beide Prozesse (Stahl und Zementherstellung) wird (fast) ausschließlich fossile Energie verwendet.

Du siehst, auch du verwendest und brauchst die "Segnungen der modernen Gesellschaft"...

Energieintensiver ist nur noch das Massenprodukt Aluminium (15kwh/kg).

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Do 14. Mär 2019, 05:09
von Benutzer 72 gelöscht
Oelkanne hat geschrieben:ich nehme an sie sind aus Stahl. Also dem Werkstoff der die Industrialisierung erst wirklich ermöglichte und der unter einem immensem Energie- und Ressourcenaufwand (pro kg Eisen 5,6kWh) gewonnen wird. ohne unsere moderne Gesellschaft hättest du keine Gartengeräte aus Stahl

Oelkanne hat geschrieben:du kaufst keine eine Kalorie energie zu, sondern erzeugst deinen gesamten Verbrauch selbst?
Oelkanne hat geschrieben:Wohnst du in einem Haus das mit hilfe von Zement errichtet wurde?
Pro kg Zement werden wird ca. 1kwh Energie verbraucht, pro Sack Zement 25kwh
Oelkanne hat geschrieben:für beide Prozesse (Stahl und Zementherstellung) wird (fast) ausschließlich fossile Energie verwendet.
Ölkanne, diese Fragen möchte ich gerne mal an dich stellen - und dann will ich fragen:
ist "die Landwirtschaft" wirklich URproduktion? kommt sie ohne Importe aus? braucht sie "die Konsumenten" wirklich nicht?

:roll: Das, was strega beschrieben hat, kann man "heute" fast nicht leben - aber eigentlich ist nur SV wirklich Urproduktion und nur SV kann mich ernähren, wenn ich ehrlich bleibe....

Ich will aber gar nicht werten.
Obwohl ich einige Zeit in einer Gemeinschaft gelebt habe, die so gut wie ohne Zukaufen ausgekommen ist und ich diese Zeit vermisse, weiß ich wohl, dass das - global gesehen, Vergangenheit ist.

Was strega beschreibt ist einfach nur Bodenständigkeit, Regionalität und - ein bisschen echte Urproduktion.

Das ist die Landwirtschaft, wie wir sie heute betreiben absolut nicht.

Wenn du sagst "ohne Landwirt kann niemand essen" ist das insofern Quatsch, als kein Landwirt ohne Tanke und ohne Düngerfabrik und ohne Pestizidhandel und ohne Saatgutforschung und ohne .... blablabla :flag:

produzieren, essen, leben (was auch immer) kann.

DESHALB SIND ALLE GLEICHWERTIG - nicht gleich, aber gleichwertig.

besser ich klick mich aus, kraut-Ruebes "Zitat des Tages" hat mich zum Nachdenken gebracht......

Was wir auf unserm Grundstück anbaun, kann uns nicht ernähren einfach weil es zu wenig ist - aber einmal sagte jemand (so auf die Art):
Jede Erdbeere, die du auf deinem Grund anbaust, muss nicht in einem spanischen Glashaus angebaut und weit transportiert werden - für diese eine Erdbeere braucht niemand Dünger und Pestizide erzeugen.
Diese eine Erdbeere ernährt mich wirklich :grinblum: :grinblum: :grinblum:

Ich dachte, in diesem Forum geht es darum, dass jeder so eine Erdbeere anbaut und dass das Wissen um Erdbeeranbau in Eigenregie nicht verloren geht.....

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Do 14. Mär 2019, 07:02
von centauri
Naja Ina eigentlich trägt ja jeder auf seine Art etwas zum "mehr Wissen" im Forum bei. Egal wie und was er macht. Und es ist nun mal so das ein Profi es anders sieht und anders wirtschaftet wie einer der nur einen Balkon hat.
Und die Aussage von Strega stimmt ja auch nur so weit weil der Krempel den man so braucht alles schon da ist. ;)

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Do 14. Mär 2019, 07:34
von Benutzer 72 gelöscht
wußtest du, dass jemand, der mit einem Balkon auskommen muss, anders wirtschaftet als ein Profi? :kaffee:

Und ohne "Krempel" und ohne Angestellte kommt ein Profi erst recht nicht weit.

Ich hatte schon mal nur mit gefundenen Hölzern den Garten bearbeitet - zugegeben, wir haben nicht viel geerntet, aber ich war ja auch ein Kind.....
Auf meinen Mann war ich stolz, als er mit einer alten geschenkten Axt und einem dicken Seil einen gar nicht so dünnen Baum gefällt hat, das ist ein ganz anderes Wissen als das, was "die Profis" haben...

Aber eigentlich mag ich das Werten nicht! :grinblum: