Re: Sparen durch Selbstversorgung
Verfasst: Do 9. Aug 2018, 05:24
Finde es interessant, die verschiedenen Sichtweisen und Umsetzung von SV lesen zu können, deine Beiträge Oli sind für mich sehr aufschlussreich.
Fällt mir auch auf, dass die Bücher über SV wie die Pilze aus dem Boden schiessen, aber wirklich hilfreich find ich sie in den allerwenigsten Fällen. Einer schreibt vom anderen ab, tolle Bilder, die modernen Bilderbücher zum Träumen. Es geht eben nicht so von selbst wie meistens beschrieben, hängt einiges an Arbeit dran, aber im Fitnesstudio oder beim Sport ist Schinderei total erwünscht und baut Muskeln auf, bei der SV ist das eben auch so, aber ich finde es geht tiefer, die Freude daran, etwas mit eigenen Händen geschaffen zu haben, das sieht man am nächsten Tag auch noch und am Übernächtsten auch.
Ich koche sehr gerne und da sehe ich es ähnlich, die Masse an Kochbüchern sind genauso nett bebildert, aber der Inhalt wird immer leerer, die Masse an Rezepten sind grösstenteil unpraktisch, sehr aufwendig von der Arbeits- und Zubereitungszeit wie von den Zutaten her, ich sammle am Liebsten die alltagstauglichen, praktischen Rezepte, wo ich genau weiß, das haut mit ein paar Zutaten hin und am Schluss steht was Gutes auf dem Tisch.
Hin und wieder fahre ich mit dem Fahrrad durch die Gegend und mir geht jedesmal das Herz auf, wenn ich noch so bewirtschaftete Gärten sehe, wo man merkt, da steht noch der Ansatz von grösstmöglicher Eigenversorgung im Vordergrund.
Von Zeit zu Zeit gehe ich in Bauernmuseen, dort werd ich immer sehr dankbar, heute leben zu dürfen, das Leben früher war schon manchmal grenzwertig hart, da leben wir heute wie im Paradies. Es ist eine Erleichterung, dass es heute andere Vorratsmöglichkeiten gibt und wenn wirklich eine Unwetterkatastrope alles vernichtet, dass man doch noch irgendwoher Kartoffeln bekommt, wenn die eigenen Pflanzen wie Matsch am Boden liegen und nichts mehr zu ernten zu erwarten ist.
Die heurige Wetterlage macht mich nachdenklich, wie wir in Zukunft mit den wettermässigen Gegebenheiten besser klarkommen, dieses Jahr hätte ich ohne Bewässerung keinen Halm zum Ernten draussen, aber so insgesamt ist eben alle paar Jahre ein Aussetzerjahr. Einmal total nass, dass alles absäuft, die Schnecken sich massenhaft übers Gemüse hermachen, Frost im April und das wars dann mit der Obsternte, ein anderes Mal haut Hagel alles kurz und klein und dieses Jahr ist noch nicht rum- was da noch alles kommt?
Eines hab ich gelernt, es ist ein Geschenk, ausreichend ernten zu können, die Bäume wachsen nicht in den Himmel, man bleibt am Boden und jedes Jahr ist anders. Was mich am Meisten fasziniert, man lernt nie aus, ich habe grössten Respekt vor den Vorfahren, wie sie das auch alles arbeitsmässig wuppen konnten.
Inzwischen über ich mich aber auch in der Kunst des Weglassens, es gäbe nie ein genug an Wissen, Können, an Möglichkeiten, an Ideen.
Fällt mir auch auf, dass die Bücher über SV wie die Pilze aus dem Boden schiessen, aber wirklich hilfreich find ich sie in den allerwenigsten Fällen. Einer schreibt vom anderen ab, tolle Bilder, die modernen Bilderbücher zum Träumen. Es geht eben nicht so von selbst wie meistens beschrieben, hängt einiges an Arbeit dran, aber im Fitnesstudio oder beim Sport ist Schinderei total erwünscht und baut Muskeln auf, bei der SV ist das eben auch so, aber ich finde es geht tiefer, die Freude daran, etwas mit eigenen Händen geschaffen zu haben, das sieht man am nächsten Tag auch noch und am Übernächtsten auch.
Ich koche sehr gerne und da sehe ich es ähnlich, die Masse an Kochbüchern sind genauso nett bebildert, aber der Inhalt wird immer leerer, die Masse an Rezepten sind grösstenteil unpraktisch, sehr aufwendig von der Arbeits- und Zubereitungszeit wie von den Zutaten her, ich sammle am Liebsten die alltagstauglichen, praktischen Rezepte, wo ich genau weiß, das haut mit ein paar Zutaten hin und am Schluss steht was Gutes auf dem Tisch.
Hin und wieder fahre ich mit dem Fahrrad durch die Gegend und mir geht jedesmal das Herz auf, wenn ich noch so bewirtschaftete Gärten sehe, wo man merkt, da steht noch der Ansatz von grösstmöglicher Eigenversorgung im Vordergrund.
Von Zeit zu Zeit gehe ich in Bauernmuseen, dort werd ich immer sehr dankbar, heute leben zu dürfen, das Leben früher war schon manchmal grenzwertig hart, da leben wir heute wie im Paradies. Es ist eine Erleichterung, dass es heute andere Vorratsmöglichkeiten gibt und wenn wirklich eine Unwetterkatastrope alles vernichtet, dass man doch noch irgendwoher Kartoffeln bekommt, wenn die eigenen Pflanzen wie Matsch am Boden liegen und nichts mehr zu ernten zu erwarten ist.
Die heurige Wetterlage macht mich nachdenklich, wie wir in Zukunft mit den wettermässigen Gegebenheiten besser klarkommen, dieses Jahr hätte ich ohne Bewässerung keinen Halm zum Ernten draussen, aber so insgesamt ist eben alle paar Jahre ein Aussetzerjahr. Einmal total nass, dass alles absäuft, die Schnecken sich massenhaft übers Gemüse hermachen, Frost im April und das wars dann mit der Obsternte, ein anderes Mal haut Hagel alles kurz und klein und dieses Jahr ist noch nicht rum- was da noch alles kommt?
Eines hab ich gelernt, es ist ein Geschenk, ausreichend ernten zu können, die Bäume wachsen nicht in den Himmel, man bleibt am Boden und jedes Jahr ist anders. Was mich am Meisten fasziniert, man lernt nie aus, ich habe grössten Respekt vor den Vorfahren, wie sie das auch alles arbeitsmässig wuppen konnten.
Inzwischen über ich mich aber auch in der Kunst des Weglassens, es gäbe nie ein genug an Wissen, Können, an Möglichkeiten, an Ideen.