Das kommt vom Selbermachen: unsere Wasser- und Abwasserleitung hat ein Freund gemacht, kein Fachmann, aber mit viel Ahnung. Aber wohl doch nicht genug für Gefällrverhältnisse oder Durchmesser, ich weiß nicht.
Jedenfalls habe ich seit Montagabend versucht, eine Verstopfung wegzukriegen, die dafür sorgte, dass der alte Dreck aus dem Spülenabflussrohr in derDuschwanne hochkam. Lecker!!
Ich bin nur froh, dass die Toilette woanders und steiler abfließt! Alle unsere Geräte (Pöppel, Druckpistole oder wie das heißt, sone Luftpumpe) nutzten nichts.
ich fand auch eine Spirale, die ich dann eingeführt habe, die aber irgendwann nicht mehr weiterging, ich weiß auch nicht, ob sie den richtigen Weg gegangen ist, nämlich nach unten statt geradeaus.
So stand ich dann da mit zwei abgebauten Knicks von Becken, die danach erstmal nicht mehr ganz dicht sind, verdreckten Fußböden von der Spirale, aber keinem Ablauf.
Als Höhepunkt lief dann noch das Wasser aus der Duschwanne unter die Wanne in den Hohlraum des Wannenträgers, weil ich leider versucht hatte, von oben ranzukommen und so eine Schraube am Sieb gelöst habe, die ich schön in Ruhe hätte lassen sollen, wie ich dann am Telefon von meinem Mann hörte.
Ach ja, zu allem Überfluss hatte ich es ja zuerst mit Chemie versucht, mehrfach ohne Erfolg, und die ganze Brühe war nur mit Gummihandschuhen anzufassen. In meiner Verzweiflung wollte ich das so schnell wie möglich unter der Dusche weghaben (wir wohnen oben), und so habe ich mit Schöpfen, Lappen, Schwamm das meiste aufgewischt. Bis ich dann , wieder per Telefon, erfuhr, mit welchem von unseren vielen Saugern man Wasser wegkriegt. Das half endlich. Jetzt warte ich auf Samstag, wo wir dann die Leitung irgendwo abmachen müssen. Das traue ich mich aber nicht alleine, weil sie unter der Decke verläuft, bzw. da, wo sie runtergeht alles sehr kompliziert aussieht, und sicher auch Kraft erfordert.
Was lerne ich daraus? Entweder ganz selbermachen (wenn man kann), damitich weiß, wie es geht - oder nicht auf den schon lange geahnten Notfall warten und vorsorglich langsam abfließende Leitungen säubern - oder nächstes Mal gleich einen Fachmann machen lassen.
Da stelle ich mich dann aber daneben und passe auf, dass es Stellen gibt, die man aufschrauben kann.
Zum Glück kann ich mit Provisorien umgehen, weil wir sowieso mit welchen leben, und merke dabei, wieviel Wasser ich so in der Küche wirklich brauche! Duschen geht zum Glück in der Badewanne, wenn nötig.
Aber ein bisschen leid habe ich mir schon doch getan, wo ich doch viel lieber die letzten Tomaten pikiert oder die Folienzelte vorbereitet hätte.....

Und jetzt regnets schon wieder!