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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mo 11. Mär 2019, 06:32
von emil17
Irgendwie erinnert mich diese grossindustrielle Landwirtschaft an die Nachrichten zum Fortschritt des Sozialismus der 50er Jahre.
Stahproduktion wieder um -zig Millionen Tonnen gesteigert, aber Rasierklingen gab es nicht zu kaufen
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mo 11. Mär 2019, 06:44
von Rohana
Steht ja jedem frei absolut regional und saisonal einzukaufen, oder gleich den eigenen Garten zu nutzen.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mo 11. Mär 2019, 18:24
von Benutzer 4754 gelöscht
https://youtu.be/sdOCpIbGFBQ
vielleicht glauben es die Österreicher hier wenn es aus dem eigenen Land kommt....
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Mo 11. Mär 2019, 21:37
von Benutzer 72 gelöscht
Rohana hat geschrieben:Steht ja jedem frei .... gleich den eigenen Garten zu nutzen.
dann aber -
dann hättest du kein PC, kein Strom, keine Gartenwerkzeug aus Metall, kein Papier, kein Strom, kein fließend Wasser und kaum kleidung
In einer arbeitsteiligen Gesellschaft braucht einer den anderen
Was dieses Filmchen über bio sagen will, versteh ich nicht - es ist so ziemlch nichtssagend

Joo - auch bio muss viel produzieren, wenn es viele konsumieren wollen.
aha
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Di 12. Mär 2019, 06:12
von Benutzer 4754 gelöscht
ina maka hat geschrieben:Rohana hat geschrieben:Steht ja jedem frei .... gleich den eigenen Garten zu nutzen.
dann aber -
dann hättest du kein PC, kein Strom, keine Gartenwerkzeug aus Metall, kein Papier, kein Strom, kein fließend Wasser und kaum kleidung
In einer arbeitsteiligen Gesellschaft braucht einer den anderen
gut das du das erkannt hast, wären also alle Selbstversorger gäbe es keine der Zeit und Arbeitskraft übrig hat um sich anderen Sachen zu widmen.
Was dieses Filmchen über bio sagen will, versteh ich nicht - es ist so ziemlch nichtssagend

Joo - auch bio muss viel produzieren, wenn es viele konsumieren wollen.
aha
gut, das du auch das erkannt hast. Das Problem hast du aber nicht erkannt:
es wird deutlich mehr Bio-Ware produziert als konsumiert. Durch die Überproduktion brechen die Preise ein und die kleinen Betriebe mit den höheren Produktionskosten gehen pleite.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Di 12. Mär 2019, 07:51
von Benutzer 72 gelöscht
Oelkanne hat geschrieben:gut, das du auch das erkannt hast. Das Problem hast du aber nicht erkannt:
es wird deutlich mehr Bio-Ware produziert als konsumiert. Durch die Überproduktion brechen die Preise ein und die kleinen Betriebe mit den höheren Produktionskosten gehen pleite.
Und das ist, weil es "die Konsumenten" so wollen?
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Di 12. Mär 2019, 09:05
von Rohana
ina maka hat geschrieben:Oelkanne hat geschrieben:gut, das du auch das erkannt hast. Das Problem hast du aber nicht erkannt:
es wird deutlich mehr Bio-Ware produziert als konsumiert. Durch die Überproduktion brechen die Preise ein und die kleinen Betriebe mit den höheren Produktionskosten gehen pleite.
Und das ist, weil es "die Konsumenten" so wollen?
Wer, wenn nicht die Konsumenten, soll die Bioware sonst konsumieren? Am Ende des Tages sagt jeder, der konventionelle Artikel kauft, obwohl ein Bio-Artikel verfügbar wäre: "Nö, ich will kein Bio". Egal ob bewusst oder unbewusst. Grade jetzt, wo im letzten billigen Discounter die Bio-Ware angekommen ist, kann sich da kaum noch einer rausreden dass es "das" ja nicht gäbe. Andersrum ist die Bio-Produktion mittlerweile genau wie die Konvi-Produktion fast komplett vom LEH abhängig, mit allen negativen Folgen - der Endverbraucherpreis geht nach unten, der Erzeugerpreis auch, nur die Handelsmarge nicht...

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Di 12. Mär 2019, 09:37
von Benutzer 72 gelöscht
ina maka hat geschrieben:Oelkanne hat geschrieben:Durch die Überproduktion brechen die Preise ein
Und das ist, weil es "die Konsumenten" so wollen?
Rohana, ich meinte das: die Überproduktion, die zu einem Preisverfall führt.
Dass der Handel da keine gute Rolle spielt, glaube ich dir und dass es traurig ist, dass noch immer zu wenige "bio" kaufen wollen auch....
Aber einfach "dem Konsumenten" den schwarzen Peter zuschieben, ist halt auch zu kurz gedacht.
Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft, da ernährt niemals einer alle anderen.
Und die Natur kann für das alles gar nichts dafür!
Dass kleine Betriebe mit höheren Produktionskosten eingehen, ist leider eine Tatsache - nicht nur in der Landwirtschaft!!
Ihr wart noch sehr lange von diesem Phänomen verschont.
Ich finde es auch schade, dass es kaum noch kleine Bäcker gibt, Schuster, Greisler, Schneider, Reparaturwerkstätten aller Art, kleine Theater, kleine Schulen ("in jedem Dorf").
Was kann man denn dagegen tun?
Das wird wohl von den meisten Menschen so gewollt sein - oder nicht??

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Di 12. Mär 2019, 10:01
von Rohana
ina maka hat geschrieben:ina maka hat geschrieben:Oelkanne hat geschrieben:Durch die Überproduktion brechen die Preise ein
Und das ist, weil es "die Konsumenten" so wollen?
Rohana, ich meinte das: die Überproduktion, die zu einem Preisverfall führt.
Dass der Handel da keine gute Rolle spielt, glaube ich dir und dass es traurig ist, dass noch immer zu wenige "bio" kaufen wollen auch....
Wer will denn, dass die Bio-Produktion noch weiter steigt?! Auf 30% im Volksbegehren, 50% in irgendwelchen anderen Visionen - wer fordert denn das, wenn nicht "die Konsumenten"?
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Di 12. Mär 2019, 10:14
von Benutzer 72 gelöscht
Rohana hat geschrieben:Wer will denn, dass die Bio-Produktion noch weiter steigt?!
ein Landwirt mit "Gewissen"??
Wenn ich aus der Insektendiskussion zitieren darf:
emil17 hat geschrieben:Worüber wir uns hier die Köpfe heissreden, ist nicht das Prinzip, sondern es sind die Auswüchse des Kapitalismus, sprich der Gewinnoptimierung um jeden Preis, und die unerwünschten Auswirkungen davon auf Dritte.
(Hervorhebung durch mich)