Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: So 24. Feb 2019, 12:33
Der Autor im Link von Oelkanne meint, man solle realistisch bleiben und Bio könne niemals alle Menschen ernähren.
Ich schlage vor, man solle mal solange Bio machen, bis sich der Anteil an Nahrungsmitteln, der im gleichen Deutschland verdirbt oder weggeworfen wird, deutlich verringert hat. Ein Gut, von dem 1/3 produziert, aber dann nicht genutzt wird, ist nicht knapp! Folglich kann man es sich leisten, bekannte Misstände durch andere, etwas ertragsschwächere Erzeugungsmethoden verringern zu wollen.
Das Verschwendungsproblem ist nicht Schuld der Bauern, aber es ist ein Argument dafür, dass nicht um jeden Preis erzeugt werden muss.
Immer mehr Landwirtschaftsfunktionäre erkennen, dass da bei der konventionellen industriellen Landwirtschaft ein massives Umweltproblem besteht. Das wissen die zwar schon lange. Jetzt ist es aber bei der Bevölkerung angekommen und man hat ein Imageproblem, das sich nicht mit dem Lärm von ein paar Ökofundis, Spinnern und Weltverbesserern abtun lässt. Die rund 300 Euro pro ha und Jahr Nettosubvention der Bauern durch den Staat sind in Gefahr, wenn die Akzeptanz derjenigen wegbricht, die das mit ihren Steuern bezahlen. Die erwarten einen sorgfältigen Umgang mit der Umwelt - mit ihrer Umwelt. Der Erfolg der Bienenkampagne in Bayern ist nur ein Beispiel dafür.
Beim Ausstieg aus der Atomenergie hiess es von Seiten der Experten der Stromkonzerne auch mal, man müsse realistisch bleiben und könne den Strombedarf ohne Atomkraftwerke nie decken. Auch dort wurde der Strombedarf als gottgegeben betrachtet und nie auch nur andiskutiert, ob man da nachbessern könnte. Erst nachdem der politische Druck von unten zu gross wurde und die grossen Parteien umgeschwenkt sind (Wählerstimmen!), ging es plötzlich.
Ich schlage vor, man solle mal solange Bio machen, bis sich der Anteil an Nahrungsmitteln, der im gleichen Deutschland verdirbt oder weggeworfen wird, deutlich verringert hat. Ein Gut, von dem 1/3 produziert, aber dann nicht genutzt wird, ist nicht knapp! Folglich kann man es sich leisten, bekannte Misstände durch andere, etwas ertragsschwächere Erzeugungsmethoden verringern zu wollen.
Das Verschwendungsproblem ist nicht Schuld der Bauern, aber es ist ein Argument dafür, dass nicht um jeden Preis erzeugt werden muss.
Immer mehr Landwirtschaftsfunktionäre erkennen, dass da bei der konventionellen industriellen Landwirtschaft ein massives Umweltproblem besteht. Das wissen die zwar schon lange. Jetzt ist es aber bei der Bevölkerung angekommen und man hat ein Imageproblem, das sich nicht mit dem Lärm von ein paar Ökofundis, Spinnern und Weltverbesserern abtun lässt. Die rund 300 Euro pro ha und Jahr Nettosubvention der Bauern durch den Staat sind in Gefahr, wenn die Akzeptanz derjenigen wegbricht, die das mit ihren Steuern bezahlen. Die erwarten einen sorgfältigen Umgang mit der Umwelt - mit ihrer Umwelt. Der Erfolg der Bienenkampagne in Bayern ist nur ein Beispiel dafür.
Beim Ausstieg aus der Atomenergie hiess es von Seiten der Experten der Stromkonzerne auch mal, man müsse realistisch bleiben und könne den Strombedarf ohne Atomkraftwerke nie decken. Auch dort wurde der Strombedarf als gottgegeben betrachtet und nie auch nur andiskutiert, ob man da nachbessern könnte. Erst nachdem der politische Druck von unten zu gross wurde und die grossen Parteien umgeschwenkt sind (Wählerstimmen!), ging es plötzlich.