Moin,
unsere Gänse müssen ja dank Vogelgrippe im Folienzelt wohnen. DIe alte Gans, dachte ich, hat da ein Nest gebaut und auch wacker Eier gelegt. Als es dann so an die 10 waren, hat sie sich denn auch draufgesetzt, aber sehr halbherzig. Manchmal saß auch die jüngere Gans drauf, oft gar keiner. Letzten Sonntag hat es mit gereicht, die Ier kalt, keiner saß drauf, da hab ich sie eingesammelt.
Es waren 15! Haben scheinbar beide Gänse da reingelegt. Und wie auf der Arbeit oder auch sonst im Leben, wenn mehrere verantwortlich sind, fühlt sich keiner so richtig zuständig. Zum Schluss bleibt mal wieder alles an mir hängen....

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Heute (und eigentlich schon vor 2 Tagen schonmal, ich muss ja eh kühlen einmal am Tag) hab ich geschiert, alle befruchtet.
Zwei allerdings, die hatte ich schon vorher mal geschiert, weil die verdächtig länglich waren, sind Doppeleier, das eine mittig im Bild und noch eins, was ich jetzt auf dem Foto auch nicht erkenne.
EInes davon scheint mir schon hinne, bei dem andern seh ich zwei befruchtete Kerne. Das wird doch nix, oder? Bei noch zweien bin ich mir nicht ganz sicher, der Rest sieht super aus.
Heute leg ich die aber um in meinen Bastelbruja. Der Chinabrüter ist ja gut und schön und hält wunderbar die Temp., aber der Kippwender taugt weder für Gänse- noch für Wachteleier. Noch wenden wir per Hand 3-4 mal am Tag, aber das nervt, ist bisschen wenig und die Luftfeuchte für Gänse schafft der auch nicht so richtig.
Noch ein Gedanke: Eigentlich bin ich ja zu faul, die Gänse, so denn welche schlüpfen großzuziehen. Wenn sich nun doch noch eine Gans entschließen würde ernst zu machen, irgendwer legt weiter, ob ich der kurz vorm Schlupf die Eier tausche? Oder riecht die das?
Oder nach dem Schlupf versuche wem die Gössel anzudrehen? Aber die sind ja dann auf mich geprägt, wenn ich als erster in den Brüter glotze, oder?
Kommt Zeit, kommt Rat, würde meine Oma sagen. Aber vielleicht habt ihr ja einen....
LG
Olaf