Brot

blueberry
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Re: Brot

#181

Beitrag von blueberry »

Sieht gut und lecker aus dein Brot :daumen:
aber das wichtigste nach all dem beharrlichen streben nach perfektem tun ist letztendlich doch eh nur ;dass , das Brot schmeckt egal ob aus Hefe , backpulver, Sauerteig, natron , Backferment , roggen weizen mit und ohne bier . !
2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
komm wir machen uns die Welt ,
wie sie uns gefällt .....
der.Lhagpa
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Re: Brot

#182

Beitrag von der.Lhagpa »

:daumen: :daumen: :daumen:
RICHTIG, Alex!!
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misfits
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Re: Brot

#183

Beitrag von misfits »

da haben die letzten Tage aber Viele geschrieben,

@Zacharias,
Lässt man den Sauer länger stehen wird das Brot nur saurer
ich lass ihn ja nicht stehen, ich beschäftige ihn; schon mal 5 Tage, und da
ist dann nix sauer. Und mein Brot schmeckt wie es aussieht und umgekehrt.

@geeseanny
Was für einen Backofen hast du denn, wenn du 50 kg Brot auf einen Rutsch backen kannst?
den da:
http://www.selbstvers.org/forum/viewtop ... &start=110
mit "auf einen Rutsch" meinte ich an einen Backnachmittag.
In den Ofen passen max. 28 kg. rein.
Den Sauerteig beginne ich klein mit 1-1,5 kg. Mehl und 1,5-2 l. Wasser.
Wird dann 3-5 Tage gefüttert. Am Ende sind es 12-18 kg. Sauerteig.
Am Ende wird alles gut, und wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht zu Ende.
geeseanny
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Re: Brot

#184

Beitrag von geeseanny »

misfits hat geschrieben: @geeseanny
Was für einen Backofen hast du denn, wenn du 50 kg Brot auf einen Rutsch backen kannst?
...
mit "auf einen Rutsch" meinte ich an einen Backnachmittag.
In den Ofen passen max. 28 kg. rein.
Den Sauerteig beginne ich klein mit 1-1,5 kg. Mehl und 1,5-2 l. Wasser.
Wird dann 3-5 Tage gefüttert. Am Ende sind es 12-18 kg. Sauerteig.
Danke für die Angaben. Das ist ja schon eine Menge, wo du sicherlich einen großen Bottich, einen warmen Raum und viel Kraft oder eine gute Knetmaschine brauchst.

Wow, das ist ja ein Spitzenofen! Der ist ja rießig. Ich habe vor Jahren mal mit einem guten Holzbackofen geliebäugelt. Leider kam es nie dazu.

Bisher haben meine Brotversuche nicht so toll gefunzt. Meist waren die Brote innen zu krümelig und die Kruste war zum Teil knochenhart. Freigeschobene liefen immer zu Fladen auseinander. Es ist eine Kunst Brot zu backen. Die Leute früher hatten das Wissen und haben es an ihre Kinder weitergegeben. Leider wurde Brot irgendwann zu billig und die Leute haben nicht mehr gebacken. Ich wußte früher gar nicht, dass man Brot auch selbst backen kann, weil ich in der Stadt aufgewachsen bin und niemand Brot gebacken hat.

Wie lange hast du denn an den Broten? Oder frierst du alles ein und verbrauchst so nach und nach?
Liebe Grüße
geeseanny

Nimm dein Leben in die Hand, sonst tun es Andere!
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misfits
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Re: Brot

#185

Beitrag von misfits »

hallo Martin,
Brotbackautomat is doch ok. Hauptsache ist doch ein gutes (und schadstoffarmes)
Brot zu backen.

hallo Big Joe,
die Konsistenz deines Brotes sieht echt gut aus.

hallo geeseanny,
den Teig mach ich in ca. 5kg. Portionen von Hand. Leider ist der Ofen nicht in meiner
Küche, sondern einige Kilometer ausserhalb. Also alles Equipment und den Teig ins
Auto und los geht's.
Darum backe ich auch über Winter kein Brot, ist einfach zu kalt; für den Teig und auch
für mich.
Das Brot kommt am nächsten Tag in die Tiefkühle. Über Winter schon mal 50-60 kg.
Bisher haben meine Brotversuche nicht so toll gefunzt
lass dich nicht entmutigen, das klappt schon noch.
Ich habe vor Jahren mal mit einem guten Holzbackofen geliebäugelt.
wenn du den Platz hast, bau dir einfach einen Ofen, ist auch kein Hexenwerk.

du schreibst, dein Brot wird krümelig, könnte man denken der Teig wäre zu trocken.
Dann schreibst du aber, der Teig läuft zu Fladen auseinander. Also eher zu feucht.?
Und dann noch aussen "knochenhart".??
Möglicherweise läuft dein Brot so auseinander weil die Anfangstemperatur/Unterhitze
zu gering ist?
Aussen knochenhart? Zu trockne Atmosphäre im Ofen, zu lange Backzeit?
Es ist schwierig eine Ferndiagnose zu stellen, allein schon da jeder Ofen anders ist,
ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Teigrezepten.

Ich würde aber das Brotbacken nicht aufgeben, da Brot backen mMn. eine essenzielle
Selbstversorgertätigkeit ist.
Meine ersten Sauerteig-Brotbackversuche hab ich mit dem Rezept von Jean Pütz/Hobbythek
gemacht. Das hat, damals noch im E-Backofen, recht gut geklappt.

viele Grüße und viel Erfolg beim eigenen Brot
misfits
Am Ende wird alles gut, und wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht zu Ende.
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Waldläuferin
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Re: Brot

#186

Beitrag von Waldläuferin »

Hi,
hier war mal ein gutes PDf mit den häufigsten Brotfehlern verlinkt, finde ich aber jetzt nicht.
Hier einige Hinweise:
http://www.diebackstube.de/fragen/brotfehler.htm
Hast Du den Teig in einer Brotform gehen lassen? Das könnte schon mal das Auseinanderfließen verhindern.
Brot backen ist tricky. Zum Glück schmecken die meisten verunglückten Brote trotzdem, jedenfalls besser als gekaufte.
Weiter versuchen :)
Es grüßt
Waldläuferin
Fertig ist besser als perfekt.
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Zacharias
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Re: Brot

#187

Beitrag von Zacharias »

So schwierig ist das nicht, ich denke, die meisten Leuten machen den Fehler, dass sie sich zu schnell an schwierige Brote wagen. Man muss aber erst mal ein Gefühl für den Teig bekommen, das geht nur, wenn man klein anfängt und sich dann allmählich steigert.
zaches
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Re: Brot

#188

Beitrag von zaches »

Fehlerhilfe per ferndiagnose ist echt schwierig.
Auseinanderlaufen kann auch durch fehlendes Wirken passieren.
Aus Youtube gibt es gute Videos zum wirken, da gibt es verschiedene Methoden.

Wobei ich Weizen und dinkelbrote häufig in der Schüssel gehen lasse, auf den Backtisch auskippe, nur 1x leicht Falte ohne zu kneten und dann ab in den Ofen....
"Erdachtes mag zu denken geben, doch nur Erlebtes wird beleben." Paul von Heyse

www.hilshof.de
moorhexe
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Re: Brot

#189

Beitrag von moorhexe »

ich habe gerade ein brot ohne mehl und hefe gebacken.
es ist auch laktosefrei.

Brot, ohne mehl, hefe ,
bindemittel flohsamenpulver

laktosefrei

trockene zutaten :
150 g haferflocken
135 g sonnenblumenkerne
90 g geschrotete leinsamen (geht auch ungeschrotet)
65 g haselnüsse/mandeln gehackt (walnüsse)
2 eßl. Chia
4 eßl. Flohsamenschalen
oder pulver
1,5 bis 2 teel. Kräutersalz
brotgewürz, kümmel

flüssige zutaten :
1 eßl. Ahornsirup
3 eßl. Kokosöl, geschmolzen
400 ml wasser
3-4 minuten kneten
homogenemasse in backform
befeuchten und abdecken
über nacht

oberfläche mit wasser befeuchten,
bei 180 grad backen
brot aus der form auf blech,
erneut befeuchten, 30 minuten backen, fertig.

Ich habe dieses mal mandeln gegen kürbiskerne ausgetauscht.

das brot gut auskühlen lassen und mit backpapier einschlagen. dann trocknet es nicht aus und schimmelt nicht.
hält über eine woche, wenn es nicht vorher aufgegessen ist :oma:
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65375
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Re: Brot

#190

Beitrag von 65375 »

Welchen speziellen Nutzen hat es, kein Mehl zu verwenden, wenn man dann trotzdem glutenhaltiges Getreide verarbeitet?

Ein Bekannter glaubt, daß er kein Gluten verträgt, aber er ißt problemlos das billige abgepackte Körnerbrot von Al.i. Ich nehme an, er verträgt Was anderes nicht, vielleicht Hefe.
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