Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Fr 18. Jan 2019, 21:48
Hätte hätte. Holst du dir jetzt n paar Schweine für deine Fläche? Kann man doch super hinterher verkaufen, am Stück oder in Einzelteilen...
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Schwein kann man auch selber essen. Bei mir wäre es auch kein Problem ein oder zwei Schweine zu holen und schlachtreif zu füttern. Ist das bei dir auch so? Oder steht da etwas "entscheidendes" dazwischen?Rohana hat geschrieben:Hätte hätte. Holst du dir jetzt n paar Schweine für deine Fläche? Kann man doch super hinterher verkaufen, am Stück oder in Einzelteilen...
Das bezahlt jetzt zum Teil die Allgemeinheit. Direkt, indem man staatliche Mittel für technischen Umweltschutz aufwenden muss, oder indem vom Staat bezahlte Leute den Müll an den Strassenrändern aufsammeln. Einen wesentlichen Teil zahlt der, der trotz Vollzeitarbeit damit seinen Lebensunterhalt nicht erwerben kann (über schlechte Arbeitsbedingungen und überlange Arbeitszeit). Ein ebenfalls wesentlicher Teil "zahlt" die Umwelt über Raubbau, Bodenbelastungen, schlechte Luft, ruinierte Landschaften und so weiter.viktualia hat geschrieben: wer bezahlt denn jetzt für Grundwasser, Transport, die weiteren Umweltbelastungen und die Bedingungen der Arbeiter?
Zahlt ihr nicht in die Krankenkasse, für´s Abwasser, die Verpackungen?
Was passiert denn mit den einzelnen, individuellen Alltagsgewohnheiten und den Konsumgütern, wenn das direkter wäre?
Und nicht über die Umwege Nebenkostenabrechnung oder Gehaltszettel abgezogen würde?
Das gäbe dem Begriff "solidarische Landwirtschaft" ne ganz neue Note...
Blöder weise hat aber auch kaum noch jemand bemerkt, dass diese Wirtschaftsweise nicht nur, scheinbar, der Allgemeinheit zugutekommt, sondern in erster Linie dazu dient die exorbitante Kapitalakkumulation im oberen Bereich exponentiell wachsen zu lassen.emil17 hat geschrieben:Niemand hat ein Interesse, sparsam mit Gütern umzugehen, die von allen bezahlt aber individuell verbraucht werden.
Reich werden ist doch schon anstrengend genug. Da musst du es dir nicht noch unnötig schwer machen, alles selbst erarbeiten und niemanden ausnützen und immer faire Preise und Löhne und auch noch alle Steuern zahlen.RichardBurgenlandler hat geschrieben: Blöder weise hat aber auch kaum noch jemand bemerkt, dass diese Wirtschaftsweise nicht nur, scheinbar, der Allgemeinheit zugutekommt, sondern in erster Linie dazu dient die exorbitante Kapitalakkumulation im oberen Bereich exponentiell wachsen zu lassen.
Zur Gülle-Düngung befragt erklärte der Bauer, er habe nur die Empfehlungen der Landwirtschaftskammer befolgt. "Haben Sie der Kammer vertraut?", wollte der Verteidiger wissen. "Wenn denen nicht, wem dann?", antwortete der Landwirt.