Hühnerratsch

Hühner, Wachteln, Puten, Fasane, Pfauen
sybille
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Re: Hühnerratsch

#1751

Beitrag von sybille »

Zacharias hat geschrieben:Wenn die Hühner keine Furcht vor dir haben (was ja auch gut so ist) musst du was in der Hand halten, was sie zum Fürchten finden. Bei mir ist das so ein roter Kunststoffrechen, nehme ich den in die Hand, fliehen alle und es reicht völlig, den nur in der Hand zu halten.
Ja, genau! Mit einem Kunststoffrechen mit langem Stiel lassen sich meine Hühner auch ganz gemütlich in den Stall treiben. Mal rechts ein Huhn bei der Gruppe halten, mal links, bloß keine Hektik machen, dann gehts schief.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
Olaf
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Re: Hühnerratsch

#1752

Beitrag von Olaf »

hach, alles gut gegangen. SIe sind mit den andern in den Stall gegangen und sitzen auch auf den reichlich vorhanden Sitzstangen.
:daumen:
Jetzt warte ich nur wieder auf die blöden Enten. Aber ich schmor grad PILZE! Dann ist das warten nicht schlimm.
LG
Olaf
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Eule
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Re: Hühnerratsch

#1753

Beitrag von Eule »

Hallo Olaf,
ich weiß nicht, was Du für Probleme mit den Enten hast. Die sind doch so leicht zu händeln. Ich kann die jederzeit in ihr Gehege oder in den Stall treiben. Manchmal auch zum Kartoffelacker, der weiter weg vom Garten liegt. O.k. ich geb's zu, für den Kartoffelacker muß man anfangs zu zweit sein, bis die Enten bescheid wissen, welche Leckerbissen dort vorhanden vorhanden sind. Aber sonst reicht ein bißchen Geduld, d.h. langsam hinder den Enten hergehen und sie je nach gewünschter Richtung mit dem Arm oder notfalls noch mit einer Handbewegung lenken. Strecke ich den linken Arm seitwärts aus, gehen die Enten nach rechts und umgegekehrt. Wenn sie mal nen störrischen Tag haben, mache ich noch eine leichte Bewebung mit der Hand von außen nach innen, so daß die Hand im rechten Winkel zum Arm steht. Irgendwie können Enten nicht 3-Dimensional sehen. D.h. selbst, wenn Du 5m hinter den Enten gehst, denken die, daß die Hand ihnen direkt den Weg abschneidet. Manchmal reicht es sogar, vorauszugehen und mit dem Futterlockruf zu locken und schon kommen sie angerannt. Selbst, wenn mal neue Enten dazukommen, weil doch wieder mal ein Räuber auf rätselhafte Weise in den Garten reingekommen ist, funktioniert die Treibmethode sofort. Wenn ich den Garten jetzt verlasse, treibe ich nun grundsätzlich alle Hühner und Enten in ihre Gehege bzw. lasse sie nur raus, wenn ich im Garten bin. Daher kommt es vor, daß ich das Geflügel mehrmals am Tag treiben oder locken muß. Bei den Enten ist es immer ganz leicht, nur die Hühner versuchen mich auszutricksen, wenn sie der Meinung sind, daß der Auslauf zu kurz war; da muß der Hund mithelfen; und in den Stall gehen alle immer von ganz allein, wenn es dunkel wird.
Olaf
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Re: Hühnerratsch

#1754

Beitrag von Olaf »

Ach, das ist ja nur, weil der Stall mitten im Gelände steht. Anfangs hab ich an der einen Seite noch einen Hilfszaun aufgestellt, dann war das einfacher, weil sie nicht vorbeirennen konnten, so haben sie überhaupt gelernt in den Stall zu gehen. Ja, und nicht zu vergessen, unser Auslauf ist total verbuscht, also so schön hinterhergehen und lenken ist nicht, es gibt außer um die Ställe rum nur ein paar für Menschen begehbare Trampelpfade und Ecken. Ist ja auch egal, es wird ja immer früher dunkel, leider, aber jetzt sind sie schon um 10 im Stall, zur Sonnenwende war es um 23 Uhr und später.
LG
Olaf
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Gaggele

Re: Hühnerratsch

#1755

Beitrag von Gaggele »

Einer meiner ausgelliehenen Zwerghühner brütet nun zum 3. Mal. Echt klasse! Die bekommt wieder Wachteleier, denn für Hühner ist es mir zu spät im Jahr und wir haben momentan auch genügend für den Platz der zur Verfügung steht.
Die anderen 2 Zwerghühner hudern noch. Und die 16 "großen" sind noch Küken oder Junghühner. Also wieder keine Eier mehr :pfeif:
Olaf
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Re: Hühnerratsch

#1756

Beitrag von Olaf »

DIe Entchen waren heute schon 20 vor 10 im Stall.
Dafür aber die jungen Hühner nicht. Ich hab gedacht, jetzt im Dunkeln find ich die eh nicht mehr, muss ich drauf ankommen lassen. Aber dann zwitscherte was vertrautes. Die saßen alle 6 im Pulk irgendwie verschreckt auf der "Terrasse", also da, wo der Menscheneingang ist. Dann hab ich meine Frau dazugeholt, hinten mit meiner Anwesenheit dichtgemacht, dass sie nicht ins Dickicht abhauen können, machten aber auch keine Anstalten in die Richtung, und hab sie, gleich paarweise, meiner Frau zugeworfen, also so, dass die vor der Menschentür landen mussten, und von da aus hat Cristina sie denn in den Stall befördert. Dann ist es ja wieder ganz nett, wenn die keinerlei Angst vor uns haben.
Die Glucke hab ich heute wieder zu den andern gesetzt, es war ein Desaster, wie es Thomas /V. vorhergesehen hat. Aber das will ich jetzt nicht mehr vertiefen.
LG
Olaf
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Gaggele

Re: Hühnerratsch

#1757

Beitrag von Gaggele »

Frage zum Schlachttermin junger Hähne:

unsere 2 Zwerg-Sundheimer-Hähne sollen laut Rassebeschreibung 1200g schwer werden.
Sie sind jetzt genau 4 Monate alt, einer wiegt 1310g und der andere 1400g. Und sie krähen um die Wette.
Auch Kamm und Kehllappen sind bereits ganz hübsch und Schmuckfedern sind auch da. Nur die "Flusenfedern" auf dem Rücken vor dem Schwanzbeginn fehlen noch. Aber die kamen auch beim Holländer-Zwerg erst, als er selber Chef einer Hennengruppe wurde (kenn mich da noch nicht so aus, hat die überhaupt jede Rasse?).

Es sind schon Zwerge, denn die jüngeren Sundheimer (ohne Zwerg-) sind bereits deutlich größer.
Eigentlich spricht nichts mehr gegen den Grill, oder?
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Thomas/V.
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Re: Hühnerratsch

#1758

Beitrag von Thomas/V. »

mit 4 Monaten sind sie zwar noch nicht ausgewachsen, aber wenn sie schon das Endgewicht der Rasse erreicht haben, dann wachsen sie bestimmt nur noch sehr langsam weiter, ich würde sie jetzt auch schlachten, sie fressen ja nur noch unnütz
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
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Re: Hühnerratsch

#1759

Beitrag von fuxi »

Bedenke nur, dass bei Tieren in der Mauser alle Federn, die gerade dabei sind, neu zu wachsen, viel schwerer zu rupfen sind. Fand ich jedenfalls bei den Enten.
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Zacharias
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Re: Hühnerratsch

#1760

Beitrag von Zacharias »

fuxi hat geschrieben:Bedenke nur, dass bei Tieren in der Mauser alle Federn, die gerade dabei sind, neu zu wachsen, viel schwerer zu rupfen sind. Fand ich jedenfalls bei den Enten.
Das stimmt zwar, aber die kannst du bei Hühner "abstreicheln".
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