Glyphosat-Diskussion

strega
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1731

Beitrag von strega »

ob solcher ignoranter Dreistigkeit
schau ich noch mehr, dass ich mich hauptsächlich vom eigenen Acker ernähr,
jenseits jeglicher Gifte gegen was auch immer
oder vom Acker von Freunden, die dito wirtschaften

er kann mich mal....!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und alle seiner Sorte.

Vaffanculo....!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

und hoffe dass ich ein Beispiel bin für Millionen und Milliarden Kleinbauern/Kleinbäuerinnen
die Wert legen auf eine selbstbestimmte Ernährungsweise

lieber ess ich weniger als dass ich irgendwas zukaufe von Bayer/Monsanto-Feldern!
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
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MeinNameistHASE
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1732

Beitrag von MeinNameistHASE »

:pfeif: Wie heißt es so schön: Reden ist Silber und Schweigen ist Gold! Auch in Stregas Fall...
Ich verlasse mich auf meine Sinne: Irrsinn, Wahnsinn und Blödsinn!
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Rohana
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1733

Beitrag von Rohana »

Strega traue ich sogar zu konsequent zu sein, 99% derer die über die "Ackergifte" jammern wären es halt nicht - bevor der Geldbeutel zu schmal oder der Gürtel zu eng geschnallt wird...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Wildling

Re: Glyphosat-Diskussion

#1734

Beitrag von Wildling »

Na Hase,flieht er lieber ins Unterholz,anstatt seine Meinung zu sagen....

Rohana,dein Zitat : "derer die über die "Ackergifte" jammern wären es halt nicht - bevor der Geldbeutel zu schmal oder der Gürtel zu eng geschnallt wird..."
zeigt das Problem im Grunde perfekt auf.Wenn man mal mutig genug wäre,das System zu verändern,anstatt immer "mehr" zu produzieren,immer "mehr" unfähig ist,auf die Natur zu reagieren.
Das betrifft sicher den Verbraucher und den Bauern gleichermaßen,der Verbraucher geht in den Supermarkt und kauft billig ein,der Bauer,der seine Existenz durchrechnet und dann so mutig ist,ein Teil einer Veränderung zu sein hat Eier,unabhängig von Legehennen ;-)

Gift macht immer die Menge der Dosis,wenn jeder es nutzt,nimmt es toxische Aussmaße an...und Gift kann niemals die Welt ernähren!


Lebe mit unserer Welt und nicht gegen sie,sie gibt den Menschen,was sie brauchen,wenn man das möchte...
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1735

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Wenn man mal mutig genug wäre,das System zu verändern,anstatt immer "mehr" zu produzieren,immer "mehr" unfähig ist,auf die Natur zu reagieren.
Das betrifft sicher den Verbraucher und den Bauern gleichermaßen,der Verbraucher geht in den Supermarkt und kauft billig ein,der Bauer,der seine Existenz durchrechnet und dann so mutig ist,ein Teil einer Veränderung zu sein hat Eier,unabhängig von Legehennen ;-)
Ein normaler Landwirt reagiert auf die Natur in gleichem maße wie ein Bio-Landwirt, jemand der mit und in der Natur arbeitet kann nicht nach Schema F, 8 Wochen im vorraus akribisch geplant, verfahren.
Egal ob er striegelt oder spritzt.
In der jetzigen Umstellungswelle sind sehr viele Betriebe die rein aus betriebswirtschaftlichen Gründen umstellen,
dadurch wächst die Erzeugte Menge aber bedeutend schneller als der Markt,
ein Preisverfall ist durch diese Überproduktion unausweichlich.
Die überzeugten Biolandwirte werden mit Sicherheit bei ihrer Linie bleiben,
die die nur nach Quartalszahlen umgestellt haben werden genau so schnell auch wieder zurück stellen.
Gift macht immer die Menge der Dosis,wenn jeder es nutzt,nimmt es toxische Aussmaße an...und Gift kann niemals die Welt ernähren!
Du sollst das Zeug ja auch nicht trinken :lol:

Man hat (weltweit) einen Bedarf an Lebensmittel der Menge X.
Würden jetzt alle auf eine Wirtschaftsweise umstellen die im Schnitt 50% weniger erntet fehlt dir ½X.
Wo kommen diese ½X her?
strega
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1736

Beitrag von strega »

beim weltweit errechneten Bedarf sind die ganzen Kleinbauern und SVler nicht eingerechnet schätz ich mal...
wie auch, sollen ja alle schön abhängig konsumieren und weiterrennen im Hamsterrad, wer SV betreibt schädigt die Wirtschaft :)

in DE vielleicht eine spinnerte Nano-Minderheit, irgendwo in Peru oder so durchaus ein nicht zu vernachlässigender Teil der Bevölkerung...
die ham oft auch einfach nicht die Kohle um alles zu kaufen und vielleicht auch noch ein bischen Selbstachtung
mal abgesehen von der Stadtbevölkerung, die muss freilich jedes Blättchen Petersil kaufen gehen,
naja so in etwa... auch da ginge mehr SV, aber wollen sollt mensch halt...

wenn nun jeder der irgendwo ein Grundstück sein eigen nennt wieder etwas SV betreiben würd und falls er/sie keinen Bock drauf hat es an Interessierte überlassen würde, so mal ganz theoretisch megahypothetisch gedacht, würden manche Grosskonzerne durchaus nennenswerte Umsatzeinbussen verzeichnen müssen, die sonst so meinen, sie wären unentbehrlich für die Welternährung...
nur ist das freilich sehr theoretisch, solang die meisten Leut dafür keine Zeit und darauf keine Lust haben, weil sie zu sehr beruflich eingespannt sind und so...

aber da ja eh ein hoher Prozentsatz aller erzeugten Lebensmittel (wieviel eigentlich? die Hälfte??) eh weggeschmissen wird wär ein Schwund von 50 Prozent doch mal ne richtig gesunde Entwicklung... zumal viel zu viele Leute in den Wohlstandsländern eh viel zu fett sind :ohm:
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1737

Beitrag von Rohana »

Oelkanne hat geschrieben: ein Preisverfall ist durch diese Überproduktion unausweichlich.
Die überzeugten Biolandwirte werden mit Sicherheit bei ihrer Linie bleiben,
Yup, Biomilchpreise gehen grad runter weil zuviel davon am Markt ist dank der letzten Umstellungswelle :pfeif:
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1738

Beitrag von MeinNameistHASE »

Wildling hat geschrieben:Na Hase,flieht er lieber ins Unterholz,anstatt seine Meinung zu sagen....
Ich sage meine Meinung schon... Die müsste in diesem Faden sogar schon irgendwo nachlesbar sein. Allerdings fehlt mir die Zeit und Energie mich auch noch hier im Netz damit auseinanderzusetzen. Das habe ich im Real-Life in ausreichendem Maße.

Und ganz kurz für dich Wildling: Der Anlass zu diesem Post war die mMn unpassende Ausdrucksweise von strega. Glyphosat ist nicht Allheilmittel, aber auch nicht das tödlichste Gift... Mehr will ich dazu im Moment gar nicht sagen.
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1739

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Oelkanne hat geschrieben:Ein normaler Landwirt reagiert auf die Natur in gleichem maße wie ein Bio-Landwirt, [....]
nein
Oelkanne hat geschrieben:Egal ob er striegelt oder spritzt.
eben deshalb nicht :roll:

Auf "Schadinsekten" oder "Unkräuter" einfach gekauftes Gift draufspritzen ist eben nicht "so auf die Natur reagieren wie ein Biolandwirt".

Lernt ihr sowas in der Schule??

Mit dem Trecker über Mutterboden zu fahren, bedeutet nicht automatisch, dass man mit der Natur arbeitet.

Oelkanne hat geschrieben:Man hat (weltweit) einen Bedarf an Lebensmittel der Menge X.
Würden jetzt alle auf eine Wirtschaftsweise umstellen die im Schnitt 50% weniger erntet fehlt dir ½X.
Wo kommen diese ½X her?
besser Logistik?

mal ganz abgedehen davon, dass ich diese hier kolportierten 50% weniger stark anzweifle.
.

strega hat sich nicht unpassend ausgedrückt :im:
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marceb
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1740

Beitrag von marceb »

hier mal eine Sendung "Bio für alle?"

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 20598.html
Bio liegt im Trend: Knapp 98 Prozent aller deutschen Haushalte kaufen mindestens einmal im Jahr ein Bioprodukt. Jedes achte Ei, das hierzulande über die Ladentheke geht, stammt von einem Biohof. Längst gibt es günstige Bioware in Supermärkten und Discountern. Aber wer zahlt den Preis für den Bio-Boom? Bioprodukte sind gesund, kommen aus der Region und natürlich von kleinen Höfen mit glücklichen Tieren - das zumindest denken viele. Aber stimmt das wirklich immer? Der NDR WissensCheck nimmt Biomythen unter die Lupe und checkt, ob "Bio für alle" überhaupt möglich ist. Wie viel Platz steht einem Bio-Schwein zu - ist die Fläche größer oder kleiner als ein großes Badetuch? Und: Dürfen Biotiere wirklich nicht mit Antibiotika behandelt werden? NDR WissensChecker Tim Berendonk kennt alle Fakten und konfrontiert Passanten in einer großen Straßenaktion mit der ungeschminkten Wahrheit.
Wie gut ist Billig-Bio vom Discounter?
Von Obst und Gemüse bis hin zu Milchprodukten und Fleisch - alle Discounter bieten inzwischen eine große Auswahl an Biolebensmitteln an. Diese sind oft sehr viel günstiger als in normalen Supermärkten oder Bioläden. Wie kann das sein? Wie viel Bio steckt wirklich im Discounter-Bio? Und wie können sich Verbraucher im Dschungel der Öko-Siegel zurechtfinden?
Weitere Informationen

Das bedeuten die Bio-Siegel
Es gibt eine Vielzahl von Siegeln, die Bio-Produkte kennzeichnen. Die EU hat Mindestkriterien für ökologischen Landbau festgelegt, deutsche Anbauverbände setzen auf strengere Regeln. mehr
Bluttest: Ist Bio besonders gesund?
Die Erwartungen sind riesig: Fast 85 Prozent aller Bio-Käuferinnen und Käufer glauben, mit Bioprodukten ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun. Aber ist das tatsächlich so? Die NDR-WissensCheck-Zwillinge machen den Test. Ein Zwilling ernährt sich eine Woche lang ausschließlich von Bioprodukten, der andere darf nur zu konventionellen Lebensmitteln greifen. Am Ende werden die Blutwerte vor und nach der Testwoche verglichen. Gibt es einen Unterschied?
Lassen sich Erträge mit grüner Gentechnik steigern?
Nachhaltig produzierte Bioprodukte für alle? Bislang ist das ein eher unrealistisches Ziel. Der Grund: Die Erträge der Biolandwirtschaft sind vergleichsweise gering - zu gering, um alle Menschen mit Bio-Obst und -Gemüse zu ernähren. Manche Experten fordern deshalb ein radikales Umdenken und wollen die hoch industrialisierte, von Monokulturen geprägte Landwirtschaft künftig ressourcenschonender und nachhaltiger gestalten. Chancen bieten ausgerechnet neue Methoden der Biotechnologie, die zu den umstrittensten unserer Zeit gehören: die sogenannte grüne Gentechnik.
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