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Re: Kartoffelknödel
Verfasst: Di 23. Dez 2014, 10:37
von centauri
Was es bei mir zu weihnachten gibt weis ich noch nicht.
Fahre zu meinen eltern ins gelobte knödelland
Gut, knödel gibts mit sicherheit, fragt sich nur welche
Meine mutter ist eine knödelvirtuosin.
Da kannste ne woche knödel essen und keine sorte 2 x.

Re: Kartoffelknödel
Verfasst: Di 23. Dez 2014, 11:48
von Minze
centauri hat geschrieben:Da kannste ne woche knödel essen und keine sorte 2 x.

Ob ich virtuos bin, wage ich nicht zu beurteilen, Eigenlob stinkt ja bekanntlich und wer mag das schon
Aber eine Woche ohne Wiederholung kriege ich auch hin, locker.
Re: Kartoffelknödel
Verfasst: Di 23. Dez 2014, 11:55
von Zacharias
Ich möchte auch bei einer virtuosen Kloßköchin eingeladen werden!
Re: Kartoffelknödel
Verfasst: Di 23. Dez 2014, 14:01
von centauri
Da müssen wir mal ein kloßwochenende machen.
Da gibts dann kartoffelklösse, grießklösse, mehlklösse, semmelklösse, hefeklösse, serviettenklösse, breznklösse,
marillenklösse und leberknödel

Re: Kartoffelknödel
Verfasst: Di 23. Dez 2014, 14:12
von Olaf
die gepressten Kartoffeln sofort mit etwas kochendem Wasser übergießt, bleibt die Farbe auch gut erhalten.
Die gepressten wieder mit Wasser übergießen?
Dann sind die ja wieder feucht?
Ich hatte überlegt, die in Frischhaltefolie zu schlagen, damit kein Sauerstoff rankommt....
Nun ja, ich starte demnächst ja mindestens zweimal einen neuen Versuch.....
Re: Kartoffelknödel
Verfasst: Di 23. Dez 2014, 14:49
von Minze
@Olaf, ein wenig Feuchtigkeit brauchen sie schon zurück, sonst gibt es ja keine drehfähige Masse. Aber unsere Knödel sind auch anders als die hier beschriebenen, es kommen auch keine Eier hinein, Eier gehören bei uns in die Semmelknödel.
Meine Reibeknödel haben 2/3 rohe, 1/3 gekochte Kartoffeln und etwas Knödelbrot. Wir machen die Semmeln nicht in die Knödelmitte, sondern in die Masse. Dann werden die rohen gerieben und gepresst, die gekochten werden mit der von mir fotografierten linken Reibe fluffig gerieben. Nun kommt in eine Ecke der Schüssel das "Gereiberts" also die rohen Kartoffeln, daneben die Semmeln (alte, in ganz feine Scheiben geschnittene) und wo Platz ist die gekochten. Mittlerweile kocht schon das Knödelwasser und von diesem wird nun vorsichtig etwas über die Semmeln und das Gereiberts gegeben, auf keinen Fall zuviel. Die Masse salzen und etwas ziehen lassen. Dann das Reibewasser abgießen und die abgesetzte Stärke zu den Kartoffeln geben (wenn man mehlige Kartoffeln reibt benötigt man keine zusätzliche Stärke), die Masse rasch abarbeiten, Knödel drehen und direkt ins Wasser damit. Reibeknödelmasse sollte man erst kurz vor der Verwendung fertigmachen und sofort weiterverarbeiten.
Re: Kartoffelknödel
Verfasst: Fr 26. Dez 2014, 17:01
von Olaf
Moin,
also ich habe heute -für meine Verhältnisse- recht perfekte Klöße hinbekommen, zumindest so gut wie noch nie. Auf der Basis der Beschreibung von Si001. Ich habe die rohen auch in etwas ZitronenSAFT reingerieben.
Eier hab ich auf insg. 1,5 kg Kartoffelmasse zwei gegeben, das war glaub ich etwas viel.
Zusätzlich zur Zitrone - wir hatten ein Zeitproblem, so dass die Rohmasse einige Zeit rumliegen musste - die noch in Klarsichtfolie eingewickelt und beim fertigen Teig mit dem gleichen Stück dann die Oberfläche abgedeckt.
Diesmal habe ich auch die ganz feine Seite der Reibe benutzt, und siehe da:

- k-klöße neu.jpg (44.96 KiB) 2893 mal betrachtet
Danke für die Tipps und LG
Olaf
Re: Kartoffelknödel
Verfasst: Fr 26. Dez 2014, 17:17
von Zacharias
Wow Olaf, die sehen wirklich perfekt aus! Ich werde es nächstes Mal auch mal mit der anderen Reibe probieren.
Re: Kartoffelknödel
Verfasst: Fr 26. Dez 2014, 17:35
von christine-josefine
mmmhhh
Du machst mir Mut es nochmal mit selbstgemachten Knödeln zu versuchen
meine Vater hatte ja immer Thüringer Grüne Klöße gemacht - in Fußballgröße - so habe ich sie in Erinnerung
und die waren total lecker
hatte es 2x versucht - aber immer nur Kloßbrühe erzeugt und dann aufgegeben
Re: Kartoffelknödel
Verfasst: Fr 26. Dez 2014, 18:32
von si001
@Olaf:

Geht doch!