inwiefern sich die Bakterien von Réjuvélac, Sauerkraut, Kombucha und Kimchi unterscheiden?
Kann man sich zusammen googeln. Sind aber nicht nur unterschiedliche Baktis, sondern halt auch Hefen und noch mehr Biochemie. Säure wird wohl auch unterschiedlich sein, bzw. in anderen Zeitabständen sich bilden. Gibt halt Baktis für Eiweiss und für Kohlenhydrate, hauptsächlich, soweit ich das verstanden habe (beim fermentieren...)
Für Fette wird´s das irgendwie auch geben (Meerschweinchen "machen" ja Fette im Blinddarm...) aber das ist wohl ein "Pflanzenfresserspecial", hat nix mit Menschenfutter zu tun.
Was ich von den Wutzen noch weis, ist halt, das sich z.B. kohlenhydratfressende Baktis nochmal in Zucker-, Stärke- oder Faserliebende unterteilen. Von daher nehme ich auch stark an, dass du für tierisches Eiweiss bissl andere Kolonien brauchst als für Bohnen oder Mais.
Du müsstest in zwei Richtungen ausprobieren: welche Baktis brauchst du für z.B. Lupinen
und welche Saaten (also Bohnen, Erbsen, Mais, Lupinen...) must du nehmen/kombinieren, damit Laktosebaktis Freude dran haben, die üblichen Verdächtigen bei Eiweiss.
Bei "Ölsaaaten" also Nüssen, wär ich eher zurückhaltend, wie gesagt, fermentationstechnisch.
Gewürze wären aber sicher absolut interessant in dem Zuammenhang....also die klitzekleinen Ölsaaten.
Was mich am Sinn des Veganismus zweifeln lässt ist das Mobben von Bienenprodukten und das Ersetzen durch ökologisch bedenklichere Produkte.
Mal davon ab, wieviele potenzielle Weidefleischfutterer da weg fallen.
P.S.: In Kombucha dürften also viele Zuckerbaktis und Hefe drin sein, Sauerkraut bekanntlich viel Milchsäure (Kohl/Eiweiss), Rejuvelac tippe ich mal auf hefelastig, (vom Geruch beim Keimen, bei Getreide/Stärke). Ausserdem ändert sich die Zusammensetzung doch, ist "work in progress".