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Re: Droht uns das Ende der Natur?

Verfasst: Mi 25. Apr 2018, 08:50
von Rati
Wildmohn hat geschrieben:…vielleicht melde ich mich nochmal, wenn ich das Buch gelesen habe… :holy:
:lol: also normalerweise ist das der Mindestanspruch BEVOR mensch eine Buchvorstellung macht.
Das haben meine Kinder schon in der dritten Klasse gelernt.
Passt aber durchaus zum Charakter deiner Diskussion :kaffee:

Grüße Rati

Re: Droht uns das Ende der Natur?

Verfasst: Mi 25. Apr 2018, 10:12
von Manfred
Wie hat es neulich bei Facebook jemand so treffend benannt: Komplexkompensation durch Scheinweltproklamation.

Re: Droht uns das Ende der Natur?

Verfasst: Mi 25. Apr 2018, 21:27
von Benutzer 4754 gelöscht
Manfred hat geschrieben:Wie hat es neulich bei Facebook jemand so treffend benannt: Komplexkompensation durch Scheinweltproklamation.
Dat is jut :engel:

Re: Droht uns das Ende der Natur?

Verfasst: Do 26. Apr 2018, 10:29
von Benutzer 72 gelöscht
Was ist das hier gerade??
Bauernbashing?? :hmm: :pfeif:

Re: Droht uns das Ende der Natur?

Verfasst: Fr 27. Apr 2018, 09:17
von viktualia
von Ina: Was ist das hier gerade??
Bauernbashing??
Realitätsangleich durch Überprüfen der Faktenlage?

Wildmohn, warum hast du uns die Leseprobe vorenthalten? Hast du nicht mal durchgelesen, was du hier verlinkt hast?
https://www.book2look.com/book/mJCgcuiHHo
Ich stelle fest, dass die Autorin mit "Natur, die endliche" unsere Kulturlandschaft meint.
Nun, diese ist wohl tatsächlich dem Zahn der Zeit unterworfen; im Gegensatz zu "Natur, die Mutter allen Seins",
die das Wachsen und Werden als solches formt, mit ihrer "Abhängigkeit" von Störungen und ihrer Fähigkeit, genau daran zu "wachsen".

Sie beschreibt allerhand geschichtlich Gewachsenes und proklamiert, dass nur die "Muskelkraft der Naturschützer" die letzten Wiesen bewahren können. (Und sie, wenn sie ihren Rasen abschält und ein Samentütchen "analysiert" und ausschüttet...)
Nix mit Subventionen (dafür), die gibt es scheints in diesem Teil der Welt nicht.....

Also ich hab nach ner Seite (oder 2?) abgebrochen, indirekt ist das so, als wolle man mir meine Waschmaschine, mein Schilddrüsenmedikament und mein Recht als Frau, arbeiten gehen zu dürfen, absprechen, weil das Mittelalter ja so toll für die Bienchen und Blümchen war....
"Gender-Rückwärts" wär auch´n möglicher Begriff für diese Art "Erkenntnisse".

Re: Droht uns das Ende der Natur?

Verfasst: Fr 27. Apr 2018, 09:30
von Rohana
Ich krieg ja schon Kotzreiz wenn ich das Inhaltsverzeichnis lese. Mal gucken ob ich weitermache... wenn's wenigstens irgendwie sachlich wäre, aber das ist Ideologie-Sprech vom Feinsten. :platt:

Re: Droht uns das Ende der Natur?

Verfasst: Fr 27. Apr 2018, 10:55
von hobbygaertnerin
Ich könnte für die Wiesenpflege 2 Sensen frisch gedengelt anbieten,
da ist wirklich nur Muskelkraft nötig.
Mal sehen, wie lange die Power anhalten würde.
Es träumt sich halt gut vom Schneesturm hinterm warmen Ofen.

Re: Droht uns das Ende der Natur?

Verfasst: Fr 27. Apr 2018, 11:19
von viktualia
Sie (die Wiesenpflanzen) sind darauf angewiesen, dass sie – allerdings nicht zu oft – gemäht oder von Tieren abgefressen werden, sonst würden mehrjährige Stauden, Büsche und Bäume nach und nach ihre Fläche erobern und sie verdrängen.
(aus der Leseprobe, Klammer und dick von mir.)
Nee nee, Hobygärtnerin, kein "Traum vom Schneesturm", nur von leichtem Rieseln, sonst kommen die bösen Bäume.
Zuviel mähen sorgt für Verbuschung? Seltsame Theorie....

Die wechselt wirklich die Biotope wie ein Verkleidungskünstler sein Outfit.
Und wenn dann ein Frack mit Gummistiefeln daherkommt, hat man halt hier auch mal Sauerkraut mit Raupen....

Re: Droht uns das Ende der Natur?

Verfasst: Fr 27. Apr 2018, 14:40
von Benutzer 72 gelöscht
viktualia hat geschrieben:
Sie (die Wiesenpflanzen) sind darauf angewiesen, dass sie – allerdings nicht zu oft – gemäht oder von Tieren abgefressen werden, sonst würden mehrjährige Stauden, Büsche und Bäume nach und nach ihre Fläche erobern und sie verdrängen.
(aus der Leseprobe, Klammer und dick von mir.)
[....]
Zuviel mähen sorgt für Verbuschung? Seltsame Theorie....
Also das steht hier aber wirklich nicht! :aeh:

Hier steht, dass Wiesen gemäht oder abgefressen werden müssen, damit sie nicht verbuschen - allerdings nicht zu oft!

Das Buch will die Liebe zu dieser Kulturlandschaft und ihren wilden Begleitern wecken, ist das schlimm? :kaffee:

Ja, mir persönlich gibt es nicht allzuviel, aber deshalb möchte ich trotzdem nicht so hart urteilen.

Erinnert mich an eine Ansage einer Schreiberin hier im Forum "bitte erntet nicht das wilde Lungenkraut, das soll wachsen und sich vermehren dürfen!" (oder so ähnlich).

Wir haben seit etwa 2 Jahren eine Spielwiese, dort wo vorher Brennesselwildnis war. hab nix umgeackert und nix gesät.
bin ganz glücklich, dass sich da "wir von selber" die passenden Pflanzen eingefunden haben. Wir trampeln etwa ein mal die Woche dort herum und mähen ca. 2 mal im Jahr. Brennessel und Brombeeren reiße ich konsequent händisch heraus (es sind etwa 350 bis 400 m²). Was wächst dort bestandbildend?
neben Beinwell und Goldnessel und ein paar mir unbekannten - Lungenkraut!

Es ist dort allerdings ein echt seltsamer Boden, sieht blass und fettig aus (Ton??), bildet keinen Humus, obwohl eigentlich genug dort verrotten darf.

braucht Lungenkraut so einen Boden? :hmm:

Gras wächst dort kaum, nur so ein komisches hartes, horstbildendes aber auch nur vereinzelt.

Was wäre hier Umweltschutz? :hmm:

Re: Droht uns das Ende der Natur?

Verfasst: Fr 27. Apr 2018, 16:15
von Thomas/V.
braucht Lungenkraut so einen Boden?
das Zeug ist völlig anspruchslos und vermehrt sich von selber überall, wo nicht gemäht wird
ich lasse es nur zwischen den Steinen der Kräuterterrasse und an Hauswänden stehen, aber im Prinzip wächst es überall an mageren Stellen oder auch in Beeten, wenn man es nicht als Unkraut behandelt