viktualia hat geschrieben: Sie (die Wiesenpflanzen) sind darauf angewiesen, dass sie – allerdings nicht zu oft – gemäht oder von Tieren abgefressen werden, sonst würden mehrjährige Stauden, Büsche und Bäume nach und nach ihre Fläche erobern und sie verdrängen.
(aus der Leseprobe, Klammer und dick von mir.)
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Zuviel mähen sorgt für Verbuschung? Seltsame Theorie....
Also das steht hier aber wirklich nicht!
Hier steht, dass Wiesen gemäht oder abgefressen werden müssen, damit sie nicht verbuschen - allerdings nicht zu oft!
Das Buch will die Liebe zu dieser Kulturlandschaft und ihren wilden Begleitern wecken, ist das schlimm?
Ja, mir persönlich gibt es nicht allzuviel, aber deshalb möchte ich trotzdem nicht so hart urteilen.
Erinnert mich an eine Ansage einer Schreiberin hier im Forum "bitte erntet nicht das wilde Lungenkraut, das soll wachsen und sich vermehren dürfen!" (oder so ähnlich).
Wir haben seit etwa 2 Jahren eine Spielwiese, dort wo vorher Brennesselwildnis war. hab nix umgeackert und nix gesät.
bin ganz glücklich, dass sich da "wir von selber" die passenden Pflanzen eingefunden haben. Wir trampeln etwa ein mal die Woche dort herum und mähen ca. 2 mal im Jahr. Brennessel und Brombeeren reiße ich konsequent händisch heraus (es sind etwa 350 bis 400 m²). Was wächst dort bestandbildend?
neben Beinwell und Goldnessel und ein paar mir unbekannten - Lungenkraut!
Es ist dort allerdings ein echt seltsamer Boden, sieht blass und fettig aus (Ton??), bildet keinen Humus, obwohl eigentlich genug dort verrotten darf.
braucht Lungenkraut so einen Boden?
Gras wächst dort kaum, nur so ein komisches hartes, horstbildendes aber auch nur vereinzelt.
Was wäre hier Umweltschutz?
