Rohana hat geschrieben:Es braucht oft mehr als nur "Hilfsarbeiter", auch wenn schon ein Chef vorhanden ist.
Was genau?
interessiert mich wirklich!
Dass das mit dem "Bullenaussuchen" tatsächlich komplizierter ist, als ich eigentlich dachte, hab ich ja schon gelernt.
Aber bei uns damals war "der Chef" so, dass er einige Arbeiten nicht aus der Hand geben wollte - aus privaten Gründen z.B. die Aussaat...
Bei Demeter gibt es auch vieles, was man können muss.
Die Präparate werden nicht irgendwann ausgespritzt oder mit dem Besen verteilt, auch nicht zu allen Pflanzen das gleiche.
Da muss man wissen, was man tut.
kann man aber, wenn man will, in Büchern nachlesen.
Präparate herstellen darf nicht jeder, zusätzlich ist da noch der Charakter der rührenden Person wichtig...
hab mal ein paar Kuhhörner (nicht von Mastochsen!) mit Mist gestopft.
Das war schon ein schönes Erlebnis, aber ob ich damit dem Bauern viel Arbeit abgenommen hab?
Ich befürworte es ja eh nicht, dass man Leute dazu zwingt, etwas zu tun, was sie nicht tun wollen.
Bessert sicher nicht die Qualität der Lebensmittel und hilft den betroffenen Bauern sicher nicht wirklich.
Einzig bei Jugendlichen seh ich einen gewissen pädagogischen Sinn dahinter, ob man Erwachsene durch sowas "bessedrn" kann??
Ich war z.B. auch am Fließband, um die Kartoffelernte für den Verkauf zu kontrollieren.
Da muss man schnell ungeeignete Erdäpfel erkennen und aussortieren (sonst beschweren sich die Kunden).
Ich weiß jetzt nicht, ob man das groß vorher "lernen" muss (ich konnte es einfach).
Aber! Wenn man da nicht will, kann man einiges verderben
- beim Unkrauthacken auch

ein Kollege hat ein paar Maispflanzen platt gemacht....
Ich nehme mal stark an, kein Landwirt wird (betriebsfremden) Hilfsarbeitern die Entscheidungsmacht abgeben wollen.
Was man da sonst noch gelernt haben muss, wüßte ich noch immer wirklich gerne
