Hühnerratsch

Hühner, Wachteln, Puten, Fasane, Pfauen
Benutzer 947 gelöscht

Re: Hühnerratsch

#1661

Beitrag von Benutzer 947 gelöscht »

Die Tränken setzen wir auch immer höher - bei den ausgewachsenen Wachteln auf Steine. Küken hatten wir noch nicht. Wir hatten die Tränken auch schon mal aufgehängt. Das hat gut funktioniert, allerdings hatte ich immer Sorge, der Strick könnte reißen und das Teil den Wachteln auf die Füße fallen. Bei Kleinen wäre das ja noch übler.

Für das Futter hat meine Tochter ganz einfache Futterautomaten gebastelt, einmal aus Holz, einmal aus Kunststoff. Das funktioniert sehr gut und wir haben wenig Futterverlust. Das mit den Steinen in einem Schälchen/Untersetzer haben wir anfangs mal versucht, aber die haben trotzdem viel rausgescharrt und vor allem rein gek...t.

Wir haben Futter und Wasser nicht nebeneinander - habe den Eindruck, dadurch bleibt beides sauberer.

Einstreu bei "eingesperrten" Tieren halte ich für sehr wichtig, um dem Scharrdrang nachgehen zu können. Ist schließlich natürliches Verhalten/Instinkt.
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Zacharias
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Re: Hühnerratsch

#1662

Beitrag von Zacharias »

Ich glaube, die meisten wissen nicht was ich meine. Mir geht es um Hühnerglucken, nicht um Wachteln. Nicht um Kunstbrut - da ist das einfach - sondern Naturbrut. Und mir geht es um frisch geschlüpfte Küken, wo man sich noch nicht damit behelfen kann, alles höher zu stellen oder hängen. Meine Glucken sind separiert im Hühnerstall, damit es keinen Ärger gibt. Wenn eine Glucke Küken hat, dreht sie die komplette Einstreu um. Da kann es sein, dass alles in genau der Ecke ist wo Futter oder Wasser hängen und dann verschwindet so eine kleine Stulptränke schon mal unter der Einstreu. Mit zunehmenden Alter der Küken wird das unproblematischer, weil man Futter und Wasser jeden Tag ein bisschen höher hängen kann. Ich habe das Problem vor allem in der ersten Woche. Das mit dem Brett mache ich so bei den Küken ohne Glucke und das funktioniert sehr gut. Aber mit Glucke hilft das nicht, denn die hat den Scharrzwang am Größten da wo Futter steht.
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Thomas/V.
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Re: Hühnerratsch

#1663

Beitrag von Thomas/V. »

Ich hatte ja schon mehrere Naturbruten. Es hilft schon, die Tränke und das Futter so aufzustellen, das die Tiere nur von einer Seite ran kommen.
Wenn die Glucke vor dem Napf/Tränke steht, kann sie ja nur nach hinten werfen.
Ein langer, schmaler Futtertrog längs einer Wand und die Tränke in eine Ecke oder vor die dann geschlossene Tür reicht bei mir.
In der ersten Woche bekommen sie das Futter auf einem Untersetzer aus Ton, auch in eine Ecke gestellt.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
mot437
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Re: Hühnerratsch

#1664

Beitrag von mot437 »

in der natur ist die gluke auch nicht an ner wasserstele sondern irgendwo im unterholz und mus mit den kueken hinwandern wen sie weis wos wasser gibt da gibts doch auch oft nur den tau am morgen
also ferdurstet ist mier auch noch keins
Sei gut cowboy
Gaggele

Re: Hühnerratsch

#1665

Beitrag von Gaggele »

Da die Küken am ersten Tag ohnehin noch nichts brauchen und ab dem 2. bereits selber durch den 8cm hohen Einschlupf der Brutkiste (eigentlich selbstgebaute Kaninchen-Wurfbox) hüpften stellte ich Futter und Wasser gleich höher auf Backsteine oder Knochensteine. Da ist dann noch genügend Platz zum Stehen auf dem Stein. Allerdings hatten wir bisher nur Sundheimer und Zwergsundheimer-Küken. Weiß nicht, wie das bei anderen Rassen ist.

Dass Futter und Wasser nicht beieinander sind hat sich auch bei mir bewährt.

Die Idee, einen Stein in den Untersetzer zu legen finde ich gut, das probier ich auch mal aus.
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Zacharias
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Re: Hühnerratsch

#1666

Beitrag von Zacharias »

@ Mot
Die leben bei mir aber nicht in der Natur. Als ich sie noch frei laufen lassen konnte auf dem Grundstück hatte ich das Problem auch nicht.
@ Thomas
Teller funktioniert bei mir mit Glucke gar nicht, der ist sofort aus- und zugescharrt. Das wird sogar beim Automaten versucht. Ich hab diese runden Dinger wie die Stulptränken, nur mit Gitter. Evt. muss ich da mal ein anderes System probieren, es treibt mich nämlich schier in die Verzweiflung.
@ Gaggele
Das probiere ich mal, hatte bisher Bedenken, dass die da nicht hoch kommen.
sybille
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Re: Hühnerratsch

#1667

Beitrag von sybille »

Birgit, meine Hühnerglucken machen das auch so. Als ich noch Zeit hatte, hatte ich ständig das Wasser gewechselt. Aber bei einem Fulltimejob geht das nicht und die Küken überleben trotzdem. Mach Dir mal keine zu großen Sorgen.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
matt23
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Re: Hühnerratsch

#1668

Beitrag von matt23 »

Wenn du relativ feine Einstreuen hast (z.B. Sägespäne) könntest du einen Gitterrahmen bauen, worauf du die Futter- und Wasserschalen stellen kannst. Bei Küken halt eher engmaschigen Draht nehmen. Ich hab das mal in einem Buch gesehen für Eine Trogtränke im Entenstall, weil die Enten ja ziemlich viel Sauerei machen.
Um zu verhindern, dass von der Seite Einstreu auf den Rahmen geschafft wird, könnte man ihn mit höheren Brettern verkleiden und nur einen schmalen Zugang frei lassen.
Mit Geduld wird aus Gras Milch.
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Zacharias
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Re: Hühnerratsch

#1669

Beitrag von Zacharias »

@ Sybille
Sorgen habe ich mir nur 1x gemacht, da hatte ich eine Glucke, die so gescharrt hat, dass sie die Küken vergraben hat. Nee, mich nervt es halt einfach und deswegen suche ich eine Lösung.
@ Matt
Nette Idee, da mache ich mir mal Gedanken drüber! Ich tendiere derzeit zu grober Einstreu, weil sich das Gescharre dann doch eher im Rahmen hält. Grober Rindenmulch ist derzeit meine Wahl. Aber damit könnte es doch auch klappen.
Gaggele

Re: Hühnerratsch

#1670

Beitrag von Gaggele »

matt23 hat geschrieben:könntest du einen Gitterrahmen bauen, worauf du die Futter- und Wasserschalen stellen kannst.
Das habe ich teilweise bei den Wachtelgruppen so. Also einen kleinen Teil der Fläche mit Kotgrube (wobei es einfach auf den Boden gestellt ist, also keine Grube sondern eher der Fußboden angehoben). Mittig auf die "Kotgrube" stelle ich noch Knochensteine (das Gitter hat einen Holzrahmen mit Holzkreuz zur besseren Stabilität) und darauf dann das Wasser. Funktioniert prima!

Und da sie ja bei Futter und Wasser auch viel Koten bringts auch in der Hinsicht was. Außerdem bleibt beim "Gittergang" nicht ganz so viel an den Zehen hängen. Aber wie gesagt, das ist nur ein kleiner Teil der Fläche, etwa 40x50cm bei 8qm!

Anfangs dachte ich, das ist ja gemein, wenn ich sie praktisch zwinge, über Gitter zu laufen. Aber siehe da, sie schlafen darauf, legen darauf ihre Eier... Nur treten lassen sich die Hennen darauf nicht ;-)
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