Re: Ellies Hof im Namensfindungsprozess
Verfasst: Do 15. Aug 2024, 18:06
So, das sind die ganzen schönen Fotos. Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass dieses Jahr für mich kein gutes Gartenjahr war. Oder noch ist. Ich komme nicht hinterher, versuche alles alleine zu stemmen und das mit fast doppelt so vielen Stunden bei meiner bezahlten Arbeit. Eigentlich finde ich, dass es völlig okay ist, wenn der Garten dieses Jahr etwas verwildert. Es ist okay, wenn ich nichts einkoche und wir nur über den Sommer täglich was aus dem Garten haben. Es ist okay Salat zuzukaufen, weil ich keine Nerven habe fünfmal am Tag die Schnecken abzusammeln. Und trotzdem hab ich das Gefühl, mich rechtfertigen zu müssen.
Ich schäme mich fast für meine Unkrautbeete wenn mein kritischer Nachbar daran vorbei läuft (einige habe ich dieses Jahr gar nicht bestellt, ich bin einfach nicht dazu gekommen. Und in seinen Augen mach ich ja eh alles falsch und bin ja sowieso nur ein Wessi und dazu noch eine Frau). Oder als uns letzten Monat Freunde von früher hier zum ersten Mal besucht haben, hatte ich den Drang zu erwähnen, dass ich nichts bereue, dass ich vielleicht einfach ein bisschen viel auf einmal machen wollte, aber alles okay ist. Dass ich es eigentlich alles im Griff habe...
Naja, ich darf einfach noch lernen, zu meinen Entscheidungen zu stehen, nicht perfekt sein zu müssen und mich daran erinnern, dass es sowieso egal, was andere denken
Ich schäme mich fast für meine Unkrautbeete wenn mein kritischer Nachbar daran vorbei läuft (einige habe ich dieses Jahr gar nicht bestellt, ich bin einfach nicht dazu gekommen. Und in seinen Augen mach ich ja eh alles falsch und bin ja sowieso nur ein Wessi und dazu noch eine Frau). Oder als uns letzten Monat Freunde von früher hier zum ersten Mal besucht haben, hatte ich den Drang zu erwähnen, dass ich nichts bereue, dass ich vielleicht einfach ein bisschen viel auf einmal machen wollte, aber alles okay ist. Dass ich es eigentlich alles im Griff habe...
Naja, ich darf einfach noch lernen, zu meinen Entscheidungen zu stehen, nicht perfekt sein zu müssen und mich daran erinnern, dass es sowieso egal, was andere denken