centauri hat geschrieben:So nach dem Motto, es geht bei mir nicht anders weil ich Kinder habe. Andere Leute haben auch welche (oder gehabt).
Doch es geht vieles anders wenn man sich nicht selbst im Wege steht und sich auch Gedanken darüber macht.
Dass das ein Missverständnis ist, ist bei dir noch nicht angekommen?
NEIN! Es ist nicht wegen meiner Kinder so, es ist wegen meiner Art.
Ich steh mir selber im Weg, wenn es um´s klassische Karrieremachen geht - hat viele Gründe, unter anderem weil ich nicht so eine Ellenbogenmentalität habe und des öfteren im Stillen arbeitete und andere dafür die Lorbeeren einheimsten. Ich war auch Bürogehilfin und hab als solche fast alles gemacht, auch kompliziertere "geheime" Auswertungen - das war ein Trara, wie der Chef da drauf gekommen ist, dass meine direkten Vorgesetztenm das mich machen lassen haben
hab dort viel gelernt, eine Erfahrung, die ich nicht missen will - aber so macht man nicht Karriere
nette Menschen, meine Kollegen aber halt faul und ich hatte nie ein Problem damit, weil ich wenn ich arbeite gerne arbeite. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich das Aufrechnen der Zeit, die ich in SV investiere nicht ganz verstehe....
Wo hört Freizeit auf, wo fängt Arbeit an??
ist nicht das ganze einfach "Lebenszeit"?
centauri hat geschrieben:Ich mache grundsätzlich nichts was ich praktikabel und wirtschaftlich nicht machen kann und andere besser machen können weil deren Voraussetzungen für diesen Fall besser sind.
Mein Mann tut selber Bäume fällen und auch "klettern", ich verrate jetzt lieber nicht, wie

Ich glaube aber man darf bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass es andere Kulturen und andere Mentalitäten gibt, als die des deutschen Michels (den ich persönlich auch sehr schätze!) - so von wegen Sicherheit und Umgang mit Vorschriften....
Aber manche Dinge täten wir nie selber machen - zum Beispiel... Moment mal, ich muss nachdenken
Tauschen ist toll und gehört zur Selbstversorgung dazu!
Für meine Rente muss ich schon auch etwas tun.
Möchte dann nicht nur auf die Solidarität der anderen angewiesen sein.
Als alter Mensch
ist man auf Solidarität angewiesen - so sind wir Menschen eben, keine Einzelkämpfer eigentlich.
Mich hat es sehr fasziniert, dass die Familie eines Freundes ohne groß zu fragen, eine "Oma" adoptiert hat, denn diese alte Frau war alleine und konnte jetzt in der Familie mitleben...
Man kann nicht nur Kinder adoptieren
Selbstversorgung ist kein Beruf und kein Job.
wirklich?
Ich trage auf Formularen beim Feld "Beruf" immer Hausfrau ein - kommt sogar mir altbacken vor, aber anders kann man es nicht ausdrücken.
Früher war das auch ein anerkannter Beruf - noch zu Zeiten meiner Eltern.
Nur dass das nicht ganz vergessen wird.
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