Glyphosat-Diskussion

Benutzer 3370 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1531

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht »

Wildmohn hat geschrieben:den Erhalt von kleinbäuerlicher Wirtschafstweise demonstriert haben, können doch nicht komplett realitätsfremd und ferngesteuert sein...
Im Film Tomorow-Die Welt ist voller Lösungen heißt es an einer Stelle das die Welternährung zu 70% von Kleinbauern getragen wird.
Die ineffiziente industrielle Landwirtschaft produziert für den Tank und den Trog. Es wurde auch das Verhältnis der eingesetzten Energie aus Erdöl zur gewonnene Energie der Lebensmittel genannt, weiß ich jetzt gerade nicht mehr, der Wirkungsgrad sah aber nicht gut aus für die Industrielle.

Kann natürlich auch alles Fakenews sein was da im Film geschwurbelt wird.

Einfach ansehen und selber denken. :)
Wildmohn

Re: Glyphosat-Diskussion

#1532

Beitrag von Wildmohn »

Habe den Film im Kino gesehen. Da kann man in der Tat ins schwurbeln geraten. War jedenfalls als Inspirationsquelle sehr "erleuchtend" und sich damit auseinandersetzen kann ja schon mal nicht schaden...
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Rohana
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1533

Beitrag von Rohana »

Und jetzt stell dir mal vor was diese dreissigtausend Leute mit ein paar Stunden freiwilligem Hack- und Jäteinsatz an "Pestiziden" einsparen könnten! :michel:

Aber schön dass du auf ne Demo gehst um unsere Betriebe zu erhalten, die du ja so sehr hasst... oder gilt das nur für kleinbäuerliche Biobetriebe mit unmassiger Tierhaltung mit täglichen Mindeststreichelstunden?
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Wildmohn

Re: Glyphosat-Diskussion

#1534

Beitrag von Wildmohn »

Rohana hat geschrieben:Und jetzt stell dir mal vor was diese dreissigtausend Leute mit ein paar Stunden freiwilligem Hack- und Jäteinsatz an "Pestiziden" einsparen könnten! :michel:
Aber schön dass du auf ne Demo gehst um unsere Betriebe zu erhalten, die du ja so sehr hasst... oder gilt das nur für kleinbäuerliche Biobetriebe mit unmassiger Tierhaltung mit täglichen Mindeststreichelstunden?
Hass, liebe Rohana, ist ein Begriff, der zumindest auf meine Person nicht zutreffend ist. Wäre mir einfach zu primitiv, mit diesem Gefühl zu agieren...
Ansonsten erspare ich mir die Mühe, tiefer auf Deinen abstrusen Kommentar einzugehen.
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1535

Beitrag von Rohana »

Abstrus? Tut mir ja fürchterlich leid dass wir ein "kleinbäuerlicher Familienbetrieb" sind. Also die Sorte, für die du und diese Leute in Berlin laut eigener Aussage demonstrieren - sofern die vorgenannten Einschränkungen nicht gelten.
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Uwe-S

Re: Glyphosat-Diskussion

#1536

Beitrag von Uwe-S »

Ohne das ich jetzt alle Beiträge gelesen habe stelle ich hier mal die Frage als (noch) Verpächter eines Ackerstückes: Kann ich was dagegen tun wenn der Pächter Glyphosat einsetzt?

Uwe
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1537

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

müsste sicher vorher in den pachtvertrag geschrieben werden. Machen die Kirchen glaube ich mit gentechnisch verändertem Zeugs.
Im Nachhinein wirds schwierig .
Uwe-S

Re: Glyphosat-Diskussion

#1538

Beitrag von Uwe-S »

Danke,
Den Acker habe ich zusammen mit dem Pachtvertrag von meiner Mutter übernommen.
Verdienen tu ich daran nichts, habe sogar schon überlegt, das ich es kostenfrei, bis Ende Pachtvertrag es als Ausgleichsfläche für sogenannte Lerchenfenster zur verfügung stelle.

Uwe
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1539

Beitrag von Rohana »

ihno hat geschrieben:müsste sicher vorher in den pachtvertrag geschrieben werden. Machen die Kirchen glaube ich mit gentechnisch verändertem Zeugs.
Im Nachhinein wirds schwierig .
Der Anbau von GVO-Pflanzen ist in Deutschland verboten, da brauchen die Kirchen gar nix irgendwohin zu schreiben. So langsam sollte man das nicht ständig erwähnen müssen...

Was den Acker von Uwe angeht: Neu verpachten und in den Vertrag ne Klausel schreiben. Alternativ aktuellen Pächter fragen wie er wirtschaftet und ob er drauf verzichten kann bzw. tut und gut is.
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Benutzer 4754 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1540

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Uwe-S hat geschrieben:Ohne das ich jetzt alle Beiträge gelesen habe stelle ich hier mal die Frage als (noch) Verpächter eines Ackerstückes: Kann ich was dagegen tun wenn der Pächter Glyphosat einsetzt?

Uwe
In einen laufenden Pachtvertrag garnix,
außer die Fristgerechte Kündigung.

In einen neuen Pachtvertrag kannst du Bewirtschaftungsauflagen reinschreiben "so viel du willst". Ob das nun heißt "Bewirtschaftung ohne Pflug", oder "ohne Glyphosat" oder "nur bei Vollmond mit dem Pferd" ist egal.
Du musst natürlich dann noch ein Pächter finden der die die Pacht zählt und deine Auflagen erfüllst.
Uwe-S hat geschrieben:Danke,
Den Acker habe ich zusammen mit dem Pachtvertrag von meiner Mutter übernommen.
Verdienen tu ich daran nichts, habe sogar schon überlegt, das ich es kostenfrei, bis Ende Pachtvertrag es als Ausgleichsfläche für sogenannte Lerchenfenster zur verfügung stelle.

Uwe
Warum verdienst du an verpachtem Ackerland nichts?
Je nach Region sind pro Jahr und Hektar zwischen 250 und 1000€ drin....
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