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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Sa 15. Sep 2018, 18:43
von Benutzer 72 gelöscht
Weiter oben hab ich gefragt:
Wenn die Deutschen im Laden keine Lebensmittelknappheit bemerken, weil eben importiert wird - Wo fehlt das Getreide dann??

hm .... bei uns werden die Erdäpfel teurer. Begründung: weil die Deutschen wegen der Dürre so viele kaufen.

Aber ob das stimmt, weiß ich nicht.... :hmm:

Jedefalls war heute gegen Ladenschluss im Supermarkt nur Magermilch und nur Joghurtbutter in Bioqualität zu haben.
Bei konventionell hab ich nicht geschaut, aber ich denke, dort waren die Regale voller.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: So 16. Sep 2018, 10:23
von hobbygaertnerin
Bei uns lag gestern im Briefkasten eine Werbung von REW.... als Aktionspreis 1 kg Süsskartoffeln, keine Ahnung. von wo die herkgekarrt werden, 1,79 Euro.
2,5 kg Speisekartoffeln aus Deutschland 1,49 Euro.
Aber überall sind gleich die Rezepte für irgendwelche Süsskartoffelgerichte in den Werbeblättern mitaufgedruckt.
Selbst wenn die Kartoffeln dieses Jahr ein wenig mehr kosten, ein Kg Süsskartoffeln kostet 3 mal so viel, da hab ich noch nie jemand klagen gehört.

1 kg Weisskohl und ein kg Zwiebeln um jeweils 69 cent und 1 kg Lauch um 1,29 Euro 80 g Granatapfelkerne kosten nur 1,49 Euro, alle Lebensmittel sind um 25 % billiger.


Der 10 kg Sack Futtermöhren kostet auf dem Wochenmarkt 4 Euro,
fürs Schneidekraut hab ich 20 Euro bezahlt, mildes Filderkraut,
also wenn mir jetzt jemand klagt, dass alles so teuer ist, ich kann mir nicht helfen, wo bitte ist da noch die Relation?
Wer dieses Jahr Gemüse angebaut hat, der hat ein hartes Jahr hinbekommen müssen, ohne Bewässerung sah es noch schlechter aus (ich hab eine Freundin, die haben Gemüsebau ohne Bewässerung, da stand ich selbst an ihrem Feld und musste schlucken, soviel Arbeit und ohne Regen keine Ernte)- die Gärtnerin vom Wochenmakrt hat auch geklagt, dass sie im Sommer massenweise Salat und andere Gemüsepflanzen vernichten mussten, weil bei der Trockenheit niemand was pflanzen wollte und die letzten Wochen hätten sie massenweise Pflanzen verkaufen können, da gehen dann die Leute eben dort hin, wo es genug zum Kaufen gibt.
Jetzt werd ich vermutlich ganz furchtbar gehauen, aber mir kommt es manchmal so vor, als würde eine verwöhnte Gesellschaft keinen Bezug mehr dazu haben, was wirklich noch was zählt und welchen Wert ihm zugemessen wird. Wir wissen um jeden Preis aber nicht mehr um den Wert!!!!
Und was ich als echt Hammer las, eine ganze extra Seite über Bioprodukte in dem REW... Prospekt und die wesentlich strengeren Auflagen- und natürlich auch alles um 25 % billiger.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Fr 28. Sep 2018, 22:51
von Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mo 1. Okt 2018, 12:47
von emil17
hobbygaertnerin hat geschrieben: Und was ich als echt Hammer las, eine ganze extra Seite über Bioprodukte in dem REW... Prospekt und die wesentlich strengeren Auflagen- und natürlich auch alles um 25 % billiger.
Rabatte und Abverkäufe sind bei Mode-, Saison- und verderblichen Waren üblich, um die Lager frei zu bekommen. Das ist schon im Preis einkalkuliert.
Bei Gärtnereien, Obst- und Gemüsebauern gibt es sowieso keine guten Jahre. Entweder ist es zu trocken oder zu nass oder es regnet oder schneit zu früh oder zu spät oder zu viel oder im falschen Moment und wenns mit dem Wetter ausnahmsweise mal klappt, ist alles trotzdem schlimm, weil dann die Preise im Keller sind.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 3. Okt 2018, 09:40
von Rohana

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 3. Okt 2018, 09:55
von Rati
ja, shit!

früher hätten die menschen ... zumindest auf dem Lande... noch gewust das Eiben giftig sind. Ich gehe mal davon aus das der Besitzer des Schnittgutes zumindest wuste das er da ne Eibe hat.

Grüße Rati

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 3. Okt 2018, 10:04
von Rohana
Egal ob giftig oder nicht, man bringt Schnittgut zur Annahmestelle oder zum Kompost oder in den eigenen Garten und nicht auf fremdes Gelände, wtf... :sauenr_1:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 3. Okt 2018, 10:17
von Rati
stimmt natürlich.
Hatte im Sinn, das bei uns hier so etwas manchmal gemacht wird, allerdings nach Absprache und dann wäre das natürlich nicht passiert.

Grüße Rati

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mi 3. Okt 2018, 13:30
von Benutzer 72 gelöscht
oh, armer Rinder, armer Landwirt - tut mir leid...
Trotzdem, aus Rohanas link:
Bei der Eibe sind Nadeln, Früchte und Holz für Mensch und Tier höchst giftig.
Die Samen sind giftig, der rote Samenmantel nicht - den essen wir sehr gerne so zwischendurch, weil er zuckersüß schmeckt! :)
hab gehört, man darf Eibenholz auf keinen Fall als Stecken für Grillwürstel nehmen...
Bei Rindern lösen 500 Kilogramm bis fünf Kilo Eibennadeln Vergiftungssymptome aus.
??? 500 kg bis 5 kg? sollte das 500 g heißen??

Also für mich ist Kilogramm=Kilo=kg :im:

Oder sollte es heißen bei 500 kg Kuh-Lebengewicht lösen 5 kg Eibennadeln Vergiftungen aus?

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Verfasst: Mo 15. Okt 2018, 09:38
von Rohana
Tippfehler oder Umrechnungsfehler, wurscht. Eiben(nadeln) gehören nicht auf Rinderweiden.

Kurios:
https://www.otz.de/web/zgt/leben/blauli ... 1155665898